„Motives - Wenn Begierde zerstört" , ein weiterer ( Erotik - ) Thriller, den die Welt nicht braucht ?
Nun, gleich vorweg, dieser Film ist sicherlich kein Meilenstein der Filmgeschichte und man muß ihn sich auch nicht ins DVD - Regal stellen, aber für ein „Movie" dieses Genres, ist er durchaus akzeptabel
Das erkennt man schon daran, dass der Film nicht im 4:3 ( Vollbild ) Format gedreht worden ist, wie es normalerweise, für Filme solcher Art üblich ist und auch das Bild gestochen scharf ist, statt der sonstigen leichten Verschwommenheit.
Desweiteren ist dieser Thriller, mit guten und durchaus bekannten Schauspielern besetzt
( Shemar Moore - „The Brothers - Auf der Suche nach der Frau des Lebens" und
Vivica A. Fox - „Booty Call" / „Independence Day" / „Kill Bill" ), welche dem Film ein gewisses Niveau zukommen lassen.
Auch die Story ( mit einem überraschenden Ende und sogar einigen wirklichen Spannungsmomenten ) lässt sich als solche bezeichnen
Was diesem Film allerdings fehlt, ist die wirklich permanent vorhandende, nervenzerfetzende Spannung, die einen guten Thriller ausmachen sollte und die in diesem Fall ( wahrscheinlich auch angesichts der Thematik ) nicht in dem Maße erzeugt werden kann.
So verhält es sich ebenfalls mit der Action, die hier auch ( allerdings nur latent ) vorhanden ist.
Am meisten dürfte jedoch die Action im Bett enttäuschen, da die Erotik - Szenen für einen Erotik - Thriller, doch sehr mau, kurz gehalten und wenig vorhanden sind, wobei das Größte Manko daran sicherlich die Tatsache ist, das einem keine ( erhofften ) nackten Tatsachen, der bezaubernden Vivica A. Fox geboten werden ( da gibt es in „Booty Call" mehr zu sehen ).
Alles in allem lässt sich sagen, das dieser Film durchaus „ansehnlich" ist und im Gegensatz zu anderen ( Erotik - ) Thrillern, einen tatsächlich über die gesamte Länge bei Laune hält, dank der Story, den Darstellern und wohl auch der nicht allzu langen Laufzeit.
Allerdings ist das Prädikat „Erotik" hier nicht wirklich verdient, soviel bzw. so wenig nackte Haut, gibt es auch in „normalen" Thrillern zu sehen und ein mehrmals Anschauen lohnt sich hier auch nicht, da der Film dafür insgesamt zu wenig bietet und hauptsächlich von der Überraschung des ersten Moments bzw. des ersten Ansehens lebt.