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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Das Fazit zählt, 13. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Motivation und Persönlichkeit (Taschenbuch)
Maslows Theorie sollte ein Grundbaustein für jeden Psychologen sein. Die Hauptaussage des Buches ist: wodurch wird der Chatakter bestimmt und wieso entstehen Depressionen. Maslow ist der Meinung, dass der Mensch bestimmte Bedürfnisse hat. Das physiologische Bedürfnis nach Sauerstoff, Nahrung etc. Das Bedürnis nach Schutz und Sicherheit, also einer sicheren geordneten Umgebung. Das Bedürfnis nach Liebe und Zugehörigkeit. Es motiviert uns dazu gute Beziehungen zu führen, Freundschaften zu entwickeln und ein gutes Familienleben zu führen. Dann gibt es noch das Bedürfnis nach Selbstachtung was Anerkennung durch andere, ein Machtbedürfnis, einen guten Ruf, Aufmerksamkeit, Leistung etc. miteinbezieht. Und jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Doch fängt er an, ein Bedürniss zu befriedigen, ohne das vorherige befriedigt zu haben, reagiert er mit Neurosen, Depressionen und Ängsten. Der Mensch kann sich manche Bedürfnisse nicht selbst erfüllen, wie zum Beispiel Liebe zu erhalten oder Bestätigung von anderen zu bekommen. Wenn wir in der Kindheit wenig Liebe erhalten haben, wird unser Leben davon bestimmt sein eine erfüllende Liebe zufinden. Man leidet unter Einsamkeit und wird depressiv. Die Lösung nach Maslow wäre einfach dieses Bedürfnis zu befriedigen, also einen entsprechenden Partner zufinden, sich Liebe von Freunden und Familie zu holen. Der kranke Mensch ist unfähig die Befriedigung der Grundbedürfnisse zu akzeptieren. Man kann also daurch, dass man nicht gelernt hat Nähe herzustellen seine Liebe sabotieren, auch wenn man sie endlich erfüllt bekommt.Hier enden Maslows Erklärungen, doch andere Ratgeber setzen hier an. Maslows Schreibstil erschwert das lesen. Ich habe oft den Eindruck gehabt, dass er Gedanken ins Buch geschrieben hat die erst in ihren Kinderstiefeln waren. Sie sind nicht geordnet und er zeigt dem Leser nicht wie er zu ihnen gekommen ist. Der erste Teil des Buches ist für mich am Thema vorbeigeschrieben. Maslow ist ein wirklich großer Denker, doch leider kein guter Autor. Für seine Theorie würde ich ihm fünf Punkte geben, doch für den Schreistill und die nicht zu Ende geführten Gedanken gibts Punktabzug. Doch für die, die bereit sind sich durchzukämpfen lohnt es sich. Und heute gibt es viele Autoren die dort ansätzen wo Maslow aufgehört hat. Das Grundgerüst ist gut, aber man muss weiterdenken.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Den Mensch als Mensch betrachten, 1. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Motivation und Persönlichkeit (Taschenbuch)
Grundlegend wichtig empfinde ich schon mal die primäre Aussage Maslows, dass Menschen eine eigene Spezies sind, die Instinkte aufweisen kann, die gänzlich unterschiedlich von denen der normalerweise als Muster für Instinkte getesteten Spezien (Tiere) sind. Triebe und Instinkte werden von ihm nämlich nicht als ES abgestempelt und für überwindenswert gehalten, sondern dienen als natürlicher Anzeiger für natürliche Bedürfnisse eines Tieres welches sich Mensch nennt. Sind diese Bedürfnisse befriedigt, wendet sich der Mensch instinktiv einer höheren Bedürfniskategorie zu und entwickelt so mit der Zeit (je nach individueller Leistung) eine individuelle Persönlichkeit mit individuellen Bedürfnissen. Als Basis für diese Behauptung dienen nicht psychopathologische Fälle, wie sie Thematik der meisten Psychologiebücher sind, sonder vielmehr Menschen, die man als "gesund" und selbstverwirklicht betrachten kann, die maslowsche Psychologie (Humanistik) ist also vielmehr eine Psychologie der Gesundheit, als ein System zur Auflösung von Krankheit.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wichtiges Buch der Psychologie, 30. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Motivation und Persönlichkeit (Taschenbuch)
Homo homini lupus - der Mensch ist dem Menschen ein Wolf, das meinten schon die alten Römer zu wissen. Über Jahrhunderte hinweg wurde ein grundsätzlich negatives Bild des Menschen gezeichnet und man ging wie selbstverständlich davon aus, dass der Mensch von seinem Wesen her böse ist und sich nur durch Erziehung und Selbstkontrolle zum Guten entwickeln kann. Der amerikanische Psychologe Abraham Maslow, Mitbegründer der humanistischen Psychologie, sah das anders. Er forschte nach den Motiven, die hinter dem menschlichen Handeln stehen, und stellte fest, dass der Mensch hauptsächlich von einigen grundsätzlichen Bedürfnissen angetrieben wird. Diese Bedürfnisse sind in allen Kulturen recht ähnlich: Jeder Mensch braucht Nahrung, er strebt nach Sicherheit, Zuwendung und Achtung. Wenn er das nicht bekommt, wird er aggressiv und neurotisch. Zugleich sind Menschen, die ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten gemäß leben können, laut Maslow deutlich stabiler und glücklicher als andere. Die Schlussfolgerung des Psychologen lautet daher: Der Mensch muss sich nicht verändern, um gut zu sein - er muss nur bekommen, was er braucht.
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