Maslows Theorie sollte ein Grundbaustein für jeden Psychologen sein. Die Hauptaussage des Buches ist: wodurch wird der Chatakter bestimmt und wieso entstehen Depressionen. Maslow ist der Meinung, dass der Mensch bestimmte Bedürfnisse hat. Das physiologische Bedürfnis nach Sauerstoff, Nahrung etc. Das Bedürnis nach Schutz und Sicherheit, also einer sicheren geordneten Umgebung. Das Bedürfnis nach Liebe und Zugehörigkeit. Es motiviert uns dazu gute Beziehungen zu führen, Freundschaften zu entwickeln und ein gutes Familienleben zu führen. Dann gibt es noch das Bedürfnis nach Selbstachtung was Anerkennung durch andere, ein Machtbedürfnis, einen guten Ruf, Aufmerksamkeit, Leistung etc. miteinbezieht. Und jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Doch fängt er an, ein Bedürniss zu befriedigen, ohne das vorherige befriedigt zu haben, reagiert er mit Neurosen, Depressionen und Ängsten. Der Mensch kann sich manche Bedürfnisse nicht selbst erfüllen, wie zum Beispiel Liebe zu erhalten oder Bestätigung von anderen zu bekommen. Wenn wir in der Kindheit wenig Liebe erhalten haben, wird unser Leben davon bestimmt sein eine erfüllende Liebe zufinden. Man leidet unter Einsamkeit und wird depressiv. Die Lösung nach Maslow wäre einfach dieses Bedürfnis zu befriedigen, also einen entsprechenden Partner zufinden, sich Liebe von Freunden und Familie zu holen. Der kranke Mensch ist unfähig die Befriedigung der Grundbedürfnisse zu akzeptieren. Man kann also daurch, dass man nicht gelernt hat Nähe herzustellen seine Liebe sabotieren, auch wenn man sie endlich erfüllt bekommt.Hier enden Maslows Erklärungen, doch andere Ratgeber setzen hier an. Maslows Schreibstil erschwert das lesen. Ich habe oft den Eindruck gehabt, dass er Gedanken ins Buch geschrieben hat die erst in ihren Kinderstiefeln waren. Sie sind nicht geordnet und er zeigt dem Leser nicht wie er zu ihnen gekommen ist. Der erste Teil des Buches ist für mich am Thema vorbeigeschrieben. Maslow ist ein wirklich großer Denker, doch leider kein guter Autor. Für seine Theorie würde ich ihm fünf Punkte geben, doch für den Schreistill und die nicht zu Ende geführten Gedanken gibts Punktabzug. Doch für die, die bereit sind sich durchzukämpfen lohnt es sich. Und heute gibt es viele Autoren die dort ansätzen wo Maslow aufgehört hat. Das Grundgerüst ist gut, aber man muss weiterdenken.