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Motion

4.5 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Audio-CD, 13. September 1999
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Produktinformation

  • Audio CD (13. September 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Form & Fun (rough trade)
  • ASIN: B00002DEKB
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

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Der Brite Jason Swinscoe hat fast so eine bewegte musikalische Biografie wie der New Yorker Moby hinter sich: Klarinetten- und Violinschüler, dann Kunststudent, Interesse an Jazz und Hardcore, dann Beschäftigung mit Sampling und elektronischer Musik, Arbeit als DJ, Radiomacher und Clubbetreiber. Mit seinem Cinematic Orchestra versucht sich Swinscoe nun an einer Synthese aus Jazz und Clubsounds, die bei ihm zur multi-stilistischen Soundtrack-Musik mutiert. Nach einigen Singles ist Motion das erste Album des Cinematic Orchestra, das, eingespielt mit Samplern, Effektgeräten und traditionellen Instrumenten, mit spannenden Soundscapes aufwartet. --Dirk Diggler

Rezension

Auch eine Art, Nu-Jazz zu produzieren: Jason Swinscoe ist hauptberuflich bei "Ninja Tune' in London zuständig für die Auslandskontakte des Labels sowie von Haus aus Frickel-Hardcorler Richtung NoMeansNo und Victims Family. Als Cinematic Orchestra nun hat der Mann, wohl inspiriert durch die ganzen geilen, funktriefenden Releases in den Regalen um ihn herum im "Ninja'-HQ, sein eigenes Computerbeat-Projekt in Angriff genommen. Er ließ befreundete Musiker zu kleinen Loops jammen, die er aus klassischen Jazz-Platten zusammengeschnippelt hatte. Daraus entstanden endlos lange Düdel-Sessions, die Swinscoe wiederum per Harddiskrecording auf seine Festplatte bannte. Aus diesem stundenlangen Rohmaterial schließlich lötete er die ergreifendsten Momente zu straighten Jazztracks zusammen, komprimierte, collagierte und konstruierte. Und das Ergebnis: treibender, maschineller, aber doch organischer Zukunftsjazz mit - der Name sagt's ja - cineastischem Grundgefühl. Frühling in Paris, Regen in New York und der ganze Krams. Unter dem Namen J. Swinscoe trat diese wuppende Musik erstmals auf der "Funkungfusion'-Compilation sowie bei einem Ryuichi Sakamoto-RMX in Erscheinung. Es folgte eine Coldcut-Überarbeitung sowie die tolle "Diabolus'-Maxi, die hierzulande ebenso wie das Album durch die mal durchwachsenen, mal großartigen "Form&Function' von "Ninja Tune' lizensiert wurde. Sieben Tracks, die Miles, Thelonius und Charlie als Cyber-Up-date in Dein Zimmer beamen.

Florian Sievers / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO

Interpersonale Dynamiken des Jazz landen auf dem Schneidetisch der Sampletechnik, wo J. Swinscoe den realen Musikern (ein DJ inbegriffen) seines Cinematic Orchestras die Maske einer virtuellen Combo aufschminkt, so dass die Neunziger, ähnlich wie bei einem Ornette-Coleman-CD-Reissue, in Fragen des Editings rutschen. Im abgegrasten Soundtrackkonzept des Bandnamens hört man den Hintergrund schon vorlaut zappeln. Eine weitere Instrumentalmusik beansprucht also das filmhafte Imaginationsflackern ihrer Zuhörer, eine Lounge-Einrichtung erwartet einen Plot. Im Gammelapartment der Eröffnungssequenz schwenken zunächst zerdehnte Improvisationen über die elegische Spannung alltäglicher Depression bis ein unerwarteter, rabiater Schnitt den jammigen Funk verwickelter Gedanken aufzeichnet. Die zweite Einstellung schlägt den koffeingetriebenen Weg zur Bar des Vertrauens ein, der Blick schweift an parkender Hutkrempe, Passantenbevölkerung, tiefsitzenden Autos und arbeitender Ladenemblematik vorbei auf die herbeieilende Straßenkreuzung, wo er sich wie der besige südamerikanische Akzent des Drumkits im Getümmel zerstäubt. @Normal:Zum Klapperschlangensuppenbrodeln der nächsten Szene verdampfen Gehirne über Bartischen, ein Saxophon gleitet irgendwann ein Nasenloch hoch, wölbt das Profil eines Benommenen, teilt es kubistisch auf und verliert sich in langwierigen psychotischen Variationen. Danach langweilt ein ganzes Stück lang der Versuch, rhythmisch so etwas wie eine Kontiguität mit jazzy Drum'n'Bass anzudeuten und aufzugeben. Ein Suspense-Loch, aus dem der Auftritt eines an der Theke beschäftigten Schlagzeugsolos herausführt, das sich trotz schlaksiger Choreographie wendig die Treppe runterschlängelt. Der Bass hinterm Zapfhahn streicht das dickste Ende seiner schummrigsten Saite, das Piano erbricht eine glänzende Scherbe. Ein Saxophon trötet sich in die Anspannung der Zerrissenheit einer unangenehmen Begegnung unter schwappendem Whiskypegel. Die Handlung sackt ab in laszive Beruhigungsversuche. Matt werden zwischen weggeschlummerten Besucherresten Stühle auf Tische gekehrt. Ein ungeduldiger Keim aus der aufräumenden Atmosphäre schleust ein »Listen!« in Träume. »And when he's born...« singen verkaterte Sonnenstrahlen ins Ende der Nacht. ©SPEX -- SPEX

Zusammen mit Joakim Lone gehört J. Swinscoe zu den wenigen, die traditionelle Jazzmusik mit Sampler in einen Prozess einbinden der mehrere Schichten der Bearbeitung wie selbstverständlich durchmischt, und am Ende mit einer Art von Musik dasteht, die beide Felder verbindet, ohne dass man es notwendigerweise merken oder hören müsste. Das ist natürlich einerseits überraschend konventionell, wenn Jazz wirklich konventionell sein kann wenn man Jazz ernst nimmt, und öffnet Cinematic Orchestra natürlich die Tore aller Jazzfestivals dieser Erde, erfüllt aber andererseits Swinsco so offen hörbar einen Traum von Jazz der anders nicht erreichbar für ihn wäre, dass man jegliche Art von Einwürfen gar nicht wahrnehmen möchte. Sehr swingend und extrem deep.

© DE:BUG - Zeitschrift fr elektronische Lebensaspekte. -- DE:BUG


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Format: Audio CD
Selten habe ich so tiefgründige Musik gehört, die ins Ohr eintritt, in der Seele aufgenommen wird und vor Schönheit und Dynamik einen fast zum Weinen bringt. Unglaublich fette Sounds, Bässe, Drums, die einen tragen in eine ganz andere Form des Seins. Plötzlich werden die Dinge denen man zuvor alle Beachtung geschenkt hat nichtig und Klein, denn diese Dimension des Fühlens kann durch nichts ersetzt werden, dass von aussen auf einen einwirkt. Vielleicht bin ich hier auch nicht ganz objektiv - in Zeiten von persönlichen Krisen, Schicksalsschlägen kann ich aber mit 100%-iger Sicherheit sagen, dass mir diese Musik Kraft gibt, was mitunter auch an meiner Liebe zu Jazzigen Sounds liegt - wer also den Mund offen stehen hat, wenn er einen Jazz-Drummer sieht, der ein Solo der allerfeinsten Sorte hinlegt, der könnte vielleicht mit diesem Album ähnliche Erfahrungen machen wie ich.
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Format: Audio CD
Eine Musik, bei der man das Gefühl erhält, nicht abgerippt zu werden.Ein Genuss_auf jeden Fall!
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