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Motherland
 
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Motherland

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Produktinformation

  • Audio CD (12. November 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Elektra (Warner)
  • ASIN: B00005R1Q5
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.844 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. This House Is On Fire (LP Version) 4:39EUR 0,99
Anhören  2. Motherland (LP Version) 4:42EUR 0,99
Anhören  3. Saint Judas (LP Version) 5:42EUR 0,99
Anhören  4. Put The Law On You (LP Version) 4:59EUR 0,99
Anhören  5. Build A Levee (LP Version) 4:44EUR 0,99
Anhören  6. Golden Boy (LP Version) 4:08EUR 0,99
Anhören  7. The Ballad Of Henry Darger (LP Version) 4:23EUR 0,99
Anhören  8. The Worst Thing (LP Version) 5:44EUR 0,99
Anhören  9. Tell Yourself (LP Version) 5:12EUR 0,99
Anhören10. Just Can't Last (LP Version) 4:31EUR 0,99
Anhören11. Not In This Life (LP Version) 5:20EUR 0,99
Anhören12. I'm Not Gonna Beg (LP Version) 3:38EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schon für ihre letzte Soloveröffentlichung, das 1998 erschienene Album Ophelia, legte sich Natalie Merchant ein mythisches Alter Ego zu, und auch auf ihrem neuen Album Motherland erweist sich die Sängerin mit der butterweichen Stimme wieder als Verkleidungskünstlerin.

Von den sirrenden orientalischen Klängen des Openers "This House Is On Fire" bis zu dem klassischen, südländisches Flair verbreitenden Gitarrenspiel auf "The Worst Thing" lässt sich eines feststellen: Mit ihrem bewährten, etwas verhaltenen Gesangsstil neues Terrain zu erkunden scheint Merchant ebenso viel Spaß zu machen wie Kleider und hochhackige Schuhe anzuprobieren. Zwar herrschen auf Motherland wie schon auf Ophelia langsame, balladeske Songs vor, doch werden treue Fans der Sängerin deren überlegte Phrasierungen und sanfte Klanglandschaften zu schätzen wissen.

Die ehemalige Frontfrau der 10.000 Maniacs brennt vielleicht kein Feuerwerk ab, aber im Singen von traurigen Liedern ist sie wirklich versiert: Das brillante "Golden Boy" ist ein dahingehauchtes Novembergedicht, "Put The Law On You" dagegen intoniert Merchant stilvoll schmachtend. Der wahre Höhepunkt der CD ist allerdings "Tell Yourself", ein vergleichsweise schwungvoller Titel, dessen Gute-Laune-Sound an "Don't Talk" von den Maniacs erinnert. Mag sein, dass Merchant sich in ihrer eigenen Haut nicht immer wohl fühlt, aber dafür versteht sie es hervorragend, verschiedene Rollen einzunehmen, ohne dabei ihre kreative Identität aufzugeben. --Kristy Martin

Blue Rhythm (02/02)

Es scheint wie eine Vorahnung. Zwei Tage nach der Fertigstellung des Albums wurden die Attentate in New York und Washington verübt. Arabisch angehauchte Streicher eröffnen das Album. Zu dem schleppenden Reggae-Riddim des Openers "This House Is On Fire", der alles andere als sonnig klingt, sondern zutiefst bedrohlich, beschreibt Natalie Merchant ein unterdrücktes Volk am Rand eines Aufstandes. Die von T-Bone Burnett produzierten Songs sind so politisch wie nie zuvor: In "Saint Judas", einem Song über Lynchjustiz, unterstreicht Mavis Staples als Gast mit ihrer unvergleichlichen Gospel-Stimme Natalies Aussagen. Der Track lebt von der Verschmelzung unterschiedlicher Stile - Bluegrass trifft auf Spiritual, Flamenco, Tango, Country, Reggae & Soul. Die nachdenklich stimmenden Songs der ehemaligen Sängerin von 10000 Maniacs sind Weltmusik im wahrsten und besten Sinne.

© Blue Rhythm - Uwe Meyer


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wenn man bereits die Musik dieser Natalie Merchant gehört hat
oder gar andere CDs von ihr besitzt, dann wird man hier ziemlich schnell feststellen (nämlich gleich im ersten Titel), dass hier irgendwas anders ist. Da ertönen plötzlich sehr ungewohnte orientalische Orchesterklänge und man mag denken, was denn mit der Frau Merchant passiert sei.
Allerdings wenn man dann die CD weiter hört merkt man schnell, dass es immernoch die altbekannten Merkmale sind, die ihre Musik auszeichnet. Der Gesang auf der kompletten CD sucht seines Gleichen und exzellente musikalische Begleitung in jeder Art runden das Bild ab. Auch wenn dieses Album am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein dürfte, so entpuppt es sich nach mehrmaligem Hören als wahres Meisterwerk in allen Klassen.
Nie zuvor (auch nicht ihren zwei Solo-Alben vorher) hörte ich so mit Begeisterung dieser Dynamik und dem unfassbaren Schlagzeug zu. Beim Hören von "Tell Yourself" bekomme ich noch nach dem zwanzigsten Mal eine Gänsehaut. Es sind auch teilweise Jazz Elemente darin, was die ganze CD sehr abwechslungsreich macht.

Besser kann meiner Meinung nach Musik nicht klingen !!!
Eine absolute muss CD für jeden, der Natalie Merchant gut findet
und auch sonst alle, die Musik auf allerhöchstem Niveau schätzen.

Meine Anspiel-Tips sind "Put the law on you", "Tell Yourself" und vor allem "Not in this life".

War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Audio CD
Das Hammer-Album schlechthin ist "Motherland" nicht -- aber ein gelungenes Album ohne Schwachpunkte und mit zwei, drei Glanzlichtern ist's auf jeden Fall. Ein eher ruhiges, eigenwilliges Folk-Album, das schonmal keltisch anmutende Melodien orientalisch instrumentiert oder Reggae in Zeitlupe ablaufen lässt: eindringlich, aber nicht quälend, nicht über-ambitioniert.

Dominiert wird alles von Natalie Merchants charakteristischer Stimme; am besten klingt sie dann, wenn sie gleichzeitig rauh und zerbrechlich klingt. Das Attribut "zart" allerdings kommt mir bei Natalie Merchant nicht in den Sinn... Manchmal erinnert sie an die langsameren Songs von Michelle Shocked oder Suzanne Vega, aber ihre Stimme ist auf andere Weise düster und intensiv.
Hinzu kommen ausgefuchste Arrangements, in denen oft orientalische/nordafrikanische und indische Instrumente und eigenwillige Rhythmen Akzente setzen -- aber auch Banjo und Akkordeon, E-Gitarre, oder auch wieder Geige und Cello setzt Merchant gezielt ein. Jeder Song verbreitet seine Atmosphäre. Für Abwechslung ist also gesorgt, und die Texte tun ein Übriges; genaues Hinhören lohnt sich (Übrigens: Man darf sich nicht von den Titeln irritieren lassen; "This House Is on Fire" hat nur den Titel mit dem Boomtown-Rats-Klassiker gemein, und auch dieser "Golden Boy" stammt nicht von den Stranglers). Im Booklet sind sie auch abgedruckt.

Es spricht für Natalie Merchants Können, dass kein einziger Song überladen ist; hier wird nichts zu Tode arrangiert.
Am stärksten klingt diese CD, wenn Natalie Merchant klare Melodien scheinbar einfach vorträgt (tatsächlich aber sind sie bis in die letzten Details ausgetüftelt), wenn Solisten ihr Können zeigen dürfen, ohne dass das Ganze in musikalische Ego-Trips auseinanderdriftet -- und wenn Merchant ohne Starallüren singt.

Der stärkste Song des Albums dürfte "Motherland" sein, ein Mousette-Walzer, der von hemmungsloser Einsamkeit kündet. Die akustischen Instrumente dominieren noch mehr als sonst auf dem Album, und die markanten Gitarren und das sanfte Akkordeon im Hintergrund machen's perfekt. Ganz einfach ein Prachtstück...
Aber auch die anderen Songs lohnen sich:
Da sind zum einen diese düsteren Reggae-Nummern im Zeitlupentempo, wenn z.B. in "This House Is on Fire" einsame Fiedel und Oud für Glanzlichter sorgen; oder wenn "Saint Judas" nach verhaltenem Anfang im letzten Drittel E.D. Pennas Banjo ganz einfach fasziniert: Er holt aus seinem Banjo eine faszinierende Kelten-Melodie in orientalischen Klangfarben heraus... Doch, das geht tatsächlich!
Überhaut hat Merchant in fast jedem Song ein Juwel versteckt -- "versteckt" ist gut! Bei "Golden Boy" beispielsweise wird die Percussions-Untermalung zur eigentlichen Melodie. Auch wenn man hier merkt, dass Merchant besser die hohen Töne nur in kleinen Dosen verabreichen sollte -- das hier ist, neben "Motherland", der zweite Höhepunkt der CD.
"Tell Yourself" wiederum ist vielleicht der konventionellste Song der CD, und ganz bestimmt nicht der schlechteste, und das etwas ruhigere "Just Can't Last" ist fast genauso gut. Das gilt auch für andere, eher unspektakuläre Songs, also "Put the Law on You", "Build a Levee", "Tell Yourself" und "Not in this Life".
Der Wermutstropfen des Albums sind in manchen Songs die etwas penetranten Streicher, aber richtig stören tun sie nur in "The Ballad of Henry Darger": Haben die ersten Takte noch einen feinen Klezmer-Touch, so reduziert hernach leider ein Streichergeschwader einen guten Song auf Gerade-Noch-Mittelmaß. Dass Merchant mit Violinen auch umzugehen weiß, zeigt "The Worst Thing": Hier setzt sie wieder ihre rauh-zerbrechliche Stimme gekonnt ein, und schon stört auch das Gefiedel kaum noch, im Gegenteil: Schmerzlich schön klingt hier alles.
"I'm not gonna Beg" bildet einen wunderbaren Abschluss, eindringlich und harmonisch, aber zugleich mit Ecken und Kanten: Mal nimmt eine eindringliche Posaune die Melodie auf, dann gibt sie wieder ab an die Sängerin, dann harmonieren diese beiden miteinander und feuern einander gegenseitig hoch; der Song gewinnt immer an Fahrt und kommt am Ende doch wieder elegant um die Kurve.

Ein edles Album, für anspruchsvolle Melancholiker ebenso geeignet wie für alle, die's gern besinnlich haben und dabei erfreuliche Überraschungen nicht missen wollen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ein neues Meisterwerk von Natalie Merchant. Schon die beiden Vorgängeralben "Tigerlily" und "Ophelia" musste man wieder und wieder anhören und konnte sich an den wundervollen melancholischen Songs und der gefühlvollen warmen Stimme niemals satthören. "Motherland" ist noch raffinierter, abwechslungsreicher und eindringlicher als die früheren Alben. Es beginnt sehr gewöhnungsbedürftig und ungewohnt "schräg" mit "This House is on Fire" und auch die anderen Songs sind alles andere als sofort eingängig. Aber nach ein paar mal Anhören lässt einen diese Musik nicht mehr los! Ich habe keine CD, die ich so oft angehört habe wie diese.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Atemberaubend
Wieder ein Album der herausragenden Extraklasse von Natalie Merchant ! Diesmal vom Meister T Bone Burnett mit produziert und das hört man sofort. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2010 von musicpeterpan
Magisch
Motherland lohnt allein schon wegen des Titelstücks.
Die ersten drei Stücke sind von fast beängstigender Intensität.
Magisch !!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2006 von Sundance
Sehr enttäuscht!
Ich liebe eigentlich alles von 10,000 Maniacs und auch von Natalie Merchant, aber diese Veröffentlichung ist eine einzige Enttäuschung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2006 von Tramp69
sie ist einfach wunderbar!
Natalie Merchant verzaubert mit dieser CD. Man hat das Gefühl sie ist bei sich selber angekommen und hat ihren Weg gefunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2006 von Ira
wirklich toll
ich hab diese cd zu weihnachten bekommen und muss jetzt mal ganz ehrlich zugeben, ich habe noch nie zuvor was von natalie merchant gehört, 10. Lesen Sie weiter...
Am 21. Januar 2003 veröffentlicht
Hohe Erwartungen nicht erfüllt.
Meine nach den beiden Vorgänger-Alben sicherlich sehr hohen Erwartungen wurden von "Motherland" bei weitem nicht erfüllt. Lesen Sie weiter...
Am 1. Januar 2002 veröffentlicht
Wunderschön
Eine wunderschöne CD von Miss Merchant. Wer nach den letzten beiden Solo-Versuchen den Wunsch hatte, ein wenig weniger experimentelle Musik (trotz sicherlich vorhanderner... Lesen Sie weiter...
Am 3. Dezember 2001 veröffentlicht
Erdig, warme Sounds
Nach dem Meisterwerk "Ophelia" hat sich Miss Merchant lange Zeit gelassen für den Nachfolger. Das Warten hat sich gelohnt. Lesen Sie weiter...
Am 16. November 2001 veröffentlicht
Virtuos
Ich kam durch Zufall zu diesem Werk; zwar liefert die Merchant keine unbedingten Ohrwürmer auf ihrem Album, jedoch sind die Klänge mannigfaltig, die... Lesen Sie weiter...
Am 16. November 2001 veröffentlicht
Ein absolut durchgehendes Gänsehautgefühl !!!
Diese Stimme ist mit nichts zu überbieten. Ich habe diese CD seit dem Erscheinungstermin bestimmt schon 200x gehört. Alle(! Lesen Sie weiter...
Am 16. November 2001 veröffentlicht
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