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Mother [Blu-ray]

Hye-ja Kim , Bin Won , Bong Joon-Ho    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
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Produktinformation

  • Darsteller: Hye-ja Kim, Bin Won, Ku Jin
  • Regisseur(e): Bong Joon-Ho
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Koreanisch (DTS-HD 5.1), Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 2. Dezember 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 129 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0041DEHUG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.040 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

MOTHER ist ein in vielerlei Hinsicht interessanter Sinn. Er ist einerseits ein faszinierendes, weil nicht vorhersehbares Mordmysterium, andererseits ein Drama, das ein paar sehr bemerkenswerte Beobachtungen macht, wenn es um die Frage geht, was eine Mutter ausmacht. Zudem ist MOTHER aber auch ein Film, der von seinem Regisseur so elegant gestaltet ist, dass er den Zuschauer immer wieder manipuliert - oftmals so, dass er es gar nicht wahrnimmt. Er drängt den Zuschauer zu einer Erkenntnis, die emotional nachhallt, nur um ihn damit alleine zu lassen, als sich die Geschichte in eine andere Richtung entwickelt. Das macht der Film so meisterhaft, dass man sich ganz und gar in ihm verliert und zusammen mit der Mutter nach des Rätsels Lösung sucht. Eine Lösung, die vor unseren Augen ist, und dennoch verborgen bleibt. Verborgen, weil der Filmemacher sehr genau weiß, wie Thriller funktionieren und weil ihm klar ist, wie die Spielart dieser Genre-Form funktioniert. Er nimmt die Erwartungen und verdreht sie, bis hin zum konsequenten Ende, das eine Zweideutigkeit hinterlässt, über die man noch nachdenkt, während der Abspann schon läuft. Fazit: Grandios gespielt, großartig gefilmt, perfekt geschrieben - bis hin zu einer Szene, die man auf den ersten Blick als Plotloch zu erkennen glaubt, die aber durch die Details des Rückblicks legitimiert wird.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Bildqualität ist nicht weniger als prächtig. Die Farben sind stark gezeichnet, haben eine hohe Bandbreite und sind immer in sich stimmig. Ausfransen gibt es nicht. Rauschen ist in kaum wahrnehmbarem Maße vorhanden und die Kompression arbeitet makellos. Der Kontrast ist sehr ausgewogen und gibt in keiner Sekunde Grund zur Klage (Konturen bei Haaren bei 00:07:02). Ganz selten sind vereinzelte Doppelkonturen erkennbar (01:23:00). Die Schärfe sorgt für feinste Detailzeichnung (geripptes T-Shirt bei 00:28:17). Einzig störend am Bild: Bisweilen fällt bei dunklen Szenen am oberen und unteren Bildbereich ein milchiger Rand auf (01:30:44). Der Ton ist schön geworden. Dies ist ein dialoglastiger Film, wobei die Dialoge im Deutschen und Koreanischen klar und störungsfrei wiedergegeben werden. Umgebungsgeräusche wie Straßenlärm oder Regen sind gut ausgearbeitet und die Effekte sind wohlgesetzt (Autocrash). Neben einem kurzen Making Of, in dem der Regisseur darüber spricht, wie ihm Jahre zuvor die Hauptdarstellerin das erste Mal auffiel, gibt es noch ein nichtssagendes Behind-the-Scenes-Feature. Ein längeres Interview wurde mit dem Regisseur auf dem Filmfest in München gemacht. Es ist etwas zäh anzusehen, weil man immer warten muss, bis die Dolmetscherin das Deutsche ins Koreanische und dann die Antwort für das Publikum übersetzt hat. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Eine seit langer Zeit verwitwete Frau lebt allein mit ihrem 27-jährigen, geistig etwas zurückgebliebenen Sohn in einer südkoreanischen Kleinstadt. Mit aufdringlicher Fürsorge bemuttert sie den unbeholfenen jungen Mann, er ist ihr Ein und Alles. Als die Leiche eines Schulmädchens gefunden wird, gerät der Sohn unter Mordverdacht. Im Bemühen, den Fall möglichst rasch abzuschließen, bringen die nur oberflächlich ermittelnden Kriminalbeamten ihn beim Verhör so in Verwirrung, dass er ein Schuldgeständnis unterschreibt. Nachdem sich sein arroganter Anwalt als wenig hilfreich erweist, versucht die verzweifelte Mutter, die Unschuld ihres Jungen auf eigene Faust nachzuweisen, um ihn aus dem Zuchthaus zu befreien - notfalls auch mit Gewalt. Nach und nach deckt sie den wahren Sachverhalt des Mordfalles auf ... mit Schrecken

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Sie, Yun Hye-ja (Kim Hye-ja), ist die fürsorgliche Mutter des geistig zurückgebliebenen Sohnes Yun Do-jun (Won Bin). In einer Nacht, die Yun durchzecht hat, wird die Schülerin Moon Ah-jung (Mun-hee Na) ermordet. Am nächsten Tag findet man sie auf dem Dach eines zerfallenen Hauses. Die Polizei legt sich schnell auf Yun als Täter fest. Doch seine Mutter zweifelt an den Polizeierkenntnissen und ermittelt deshalb auf eigene Faust. Dabei sind ihr alle Mittel, bis hin zu körperlichen Gewalt, recht. Bald findet sie die dunklen Seiten des Opfers Moon Ah-jung heraus. Die gelegentlichen Geistesblitze ihres Sohnes, in denen er sie mit unliebsamen alten Geschichten konfrontiert, irritieren Yun. Sie wollte doch immer nur das Beste für ihr Fleisch und Blut. Doch ist ihr Sohn wirklich unschuldig oder macht sie ihr Mutterinstinkt betriebsblind?
Ein spannender Film mit eindrucksvollen Bildern. Die Hauptdarstellerin Kim Hye-ja verkörpert die Mutter überzeugend, wobei ich Won Bin nur ausbaufähiges Potential unterstelle. Ich glaube einen geistig Zurückgebliebenen kann man besser schauspielern. Vielleicht täusche ich mich da auch und in Originalsprache ist das alles überzeugender. Da seine Rolle nicht so tragend ist, würde ich den Film unter absolut sehenswerter kategorisieren. Volle Sterne wären aber des Guten zu viel.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marc Jozefiak TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Wie stark ist die Liebe einer Mutter?

Diese Frage ist der zentrale Kernpunkt dieser Geschichte, in deren Focus ganz eindeutig die Figur der Mutter (Hye-ja Kim) steht, deren Präsenz schier allgegenwärtig ist. Insbesondere dem grandiosen Schauspiel von Hye-ja Kim ist es zu verdanken, das der Film sich ziemlich stark von der breiten Maße abhebt und dem Zuschauer ein sehr aussergewöhnliches und intensives Filmerlebnis beschert. Zumeist sind es gerade die Filme der leisen Töne und einer nahezu genialen Schlichtheit, die beim Betrachter die größte Wirkung hinterlassen und das Werk von Regisseur Joon-ho Bong (The Host) ist ganz eindeutig in diese Kategorie einzuordnen. Es sind keine spektakulären Action-Passagen oder eine extrem temporeiche Erzählweise, die diesen Film auszeichnen, sondern vielmehr die schlichte dafür aber umso aussagekräftigen Bilder, die dem Geschehen eine ungeheure Faszination verleihen, der man sich als Zuschauer auf keinen Fall entziehen kann. In Kombination mit dem herausragenden Schauspiel der Hauptfigur ergibt sich so ein Gesamtpaket, das trotz seiner laufzeit von gut 2 Stunden jederzeit interessant und spannend erscheint und keinerlei Platz für langatmige Sequenzen bitet.

Joon-ho Bong ist es hier wirklich erstklassig gelungen, die oben gestellte Kernfrage in den Focus der Ereignisse zu stellen, vermittelt die Geschichte doch einen ungeheuer authentischen Eindruck von der jeweiligen Gefühlslage einer verzweifelten Mutter, die einfach nicht glauben kann, das ihr geistig etwas zurückgeblebener Sohn ein Mörder sein soll. So entsteht beispielsweise zu keiner Zeit der Eindruck, das ihre Handlungen und eigenen Nachforschungen übertieben oder gar unrealistisch wären, vielmehr kann man sich sehr gut in die Frau hineinversetzen die einfach wirklich nichts unversucht lässt, um die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Wohl jede liebende Mutter würde ähnlich handeln und sich schützend vor ihr Kind stellen, auch wenn sie dabei eventuell einige Grenzen überschreiten muss. Durch die brillante Darstellung von Hye-ja Kim erlangt das Ganze ein äusserst hohes Maß an Authenzität, denn das ganze Geschehen wirkt in höchstem Maße glaubhaft. Durch ihre hervorstechende Mimik kann man jede einzelne Gefühlsregung in ihrem Gesicht perfekt nachvollziehen, ganz egal, ob es sich um Bestürzung, Hoffnung oder zum Ende hin um schreckliche Gewissheit handelt. Ein solch überzeugendes und ausdrucksstarkes Schauspiel wie hier bekommt man leider viel zu selten zu sehen, so das "Mother" allein schon aufgrund dieser Tatsache ein ganz aussergewöhnliches Filmerlebnis darstellt.

Doch nicht nur die darstellerischen Leistungen sind hier besonders hervorzuheben, denn auch ansonsten weiss der Film jederzeit zu gefallen, verfügt er doch trotz des eher ruhigen Erzähltempos über einen dramaturgisch mehr als gelungenen Spannungsbogen, der zudem keinerlei Einbrüche zu verzeichnen hat. Teilweise entfaltet sich mit der Zeit sogar eine äusserst beklemmende Grundstimmung, die ihre Wirkung auf den Betrachter keineswegs verfehlt und ihn förmlich in das realistische Geschehen involviert. So ertappt man sich ziemlich oft dabei, wie man eine sehr starke Identifikation mit der hauptfigur aufbaut und sich nicht selten selbst in der Rolle des beschützenden Elternteils wiederfindet. Fast schon selbstverständlich stellt man sich dabei auch selbst die Frage, wie weit man gehen würde, um sein einziges Kind zu beschützen und ob man dazu bereit wäre, gewisse Grenzen zu überschreiten, ohne dabei an irgendwelche Folgen zu denken. Ist man in einer wie hier dargestellten Situation überhaupt dazu in der Lage, rational und logisch zu denken, oder würde man ganz instinktiv aus dem Bauch heraus handeln? Es ist vollkommen unmöglich, sich diese Fragen nicht zu stellen, erreicht die Geschichte doch im letzten Filmdrittel doch einen Punkt, an dem man sich auch als Zuschauer entscheiden muss, ob man gesetzestreu handelt oder aber den Schutzinstinkt für das eigene Kind über alles andere stellt und dabei nicht an eventuelle Folgen denkt, die daraus entstehen könnten.

Letztendlich hat Joon-ho Bong mit "Mother" ein wirklich bewegendes und eindrucksvolles Drama geschaffen, das einen von der ersten Minute an packt und in seinen bann zieht. Durch schlichte, aber extrem intensive Bilder wird dabei ein äusserst authentischer Eindruck erschaffen, so das man sich ohne Probleme sehr gut mit den dargestellten Ereignissen identifizieren kann. Und auch wenn hier ein mehr als nur gelungenes Gesamtpaket vorliegt, muss man die schauspielerische Leistung von Hye-ja Kim noch einmal gesondert erwähnen, da es sich hierbei um den absoluten Höhepunkt eines fantastischen Filmes handelt. Würde man es nicht besser wissen käme man nie auf den Gedanken, das es sich lediglich um "Schauspiel" handelt, vielmehr hat man den ganzen Film über den Eindruck, das diese Frau die Geschehnisse wirklich erlebt. So drückt sie diesem Drama auch ganz unweigerlich ihren ganz persönlichen Stempel auf, der es so stark von anderen Genrevertretern abhebt und unterscheidet.

Fazit:

Schlichte Bilder, eine grandiose Hauptdarstellerin und jede Menge Intensität sind die absoluten Markenzeichen eines erstklassigen Dramas, das den Zuschauer hauptsächlich durch seine authentische Wirkung in seinen Bann zieht. Ein perfektes Psycho-Drama, das den verzweifelten Kampf einer Mutter aufzeigt, die wirklich alles tun würde, um ihr einziges Kind zu beschützen. Dabei wurde gänzlich auf spektakuläre Passagen verzichtet, die dem Werk im Endeffekt auch mehr geschadet hätten und insbesondere den hohen Realitätsgehalt deutlich getrübt hätten. So aber wurde alles richtig gemacht und das Endergebnis ist ein intensives Filmvergnügen, das auch den höchsten Ansprüchen genügen dürfte.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von derAiled
Format:DVD
Ich habe den Film im koreanischen Original mit englischen Untertiteln gesehen und war vorallem beeindruckt von dem schauspielerischen Können der Hauptdarstellerin "Kim Hye-ja" die ich bis dato noch nicht gekannt habe!
So kommt es dann auch dass der ganze Film von dem Können der Hauptdarstellerin lebt.. Die scheinbar ihre ganze Seele offenbahrt ohne jedoch auch nur 1x in eine lächerliche Dramatik zu verfallen...
Mir ging es so dass ich währenddem Film oft total vergass dass es sich hierbei um einen Film handelt.. also um eine erfundene Story..
Dies ist sicherlich auch dem Regisseur "Bong Joon-Ho" zu verdanken der auf einfache Aufnahmen setzt die jedoch so simpel sind dass sie einen in ihren Bann ziehen!

Ich vergebe nicht alle 5 Sterne weil mir der Schluss etwas zu "plump" ist und mir bei diesem Film irgendetwas fehlt... Trotzdem empfehle ich diesen Film allen Menschen die gerne einen Einblick in eine etwas andere Welt haben möchten wo man als Mutter/Vater/Familienangehöriger ALLES dafür tut, die Unschuld seines Nächsten zu beweisen! Schon alleine diese Tatsache zeigt viel Herz!
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Vor 16 Monaten von Ralf K Berlin veröffentlicht
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