Nach vier Bänden setzte sich Douglas Adams damit durch, mit "Mostly Harmless" endgültig und final einen Schlussstrich unter die Hitchhiker-Serie zu setzen. Danach wollte er sich mehr auf seine Dirk Gently Romane konzentrieren und diese Serie ausbauen. Mit seinem Tod wurde diese Chance 2001 jedoch vereitelt, das Fragment seines unvollständigen dritten Dirk Gently Romans, sowie einer Zaphod-Kurzgeschichte wurde jedoch zusammen mit zahlreichen anderen Texten in "Salmon of Doubt" zusammengefasst.
In einem Paralleluniversum wird Tricia McMillan von grebulonischen Forschern auf den hinter Pluto gelegenen Planeten Rupert entführt. Die Grebulonier haben nach einem Unfall allesamt ihr Gedächtnis verloren und wissen nicht mehr, warum sie in das Sonnensystem der Erde aufgebrochen sind. Nun befassen sie sich am liebsten mit irdischen Fernsehserien und Astrologie, doch letzteres funktioniert nur von der Erde aus, weshalb sie Trillian um Hilfe bitten, um auch auf Rupert ein "funktionierendes" Horoskop zu erstellen. Anderenorts wurde der Hitchhiker-Verlag aufgekauft und nun soll der legendäre The Hitchhikers Guide to the Galaxy durch den The Hitchhikers Guide to the Galxay Mark II ersetzt werden. Ford Prefect rebelliert jedoch und stiehlt den Prototypen des neuen Reiseführers, welchen er an Arthur Dent schickt. Arthur hingegen sitzt auf einem rückständigen Planeten fest, wo er sich ganz der Kunst des Sandwich-Machens verschrieben hat. Just da taucht auch Trillian wieder auf, die Arthur seine Retortentochter Random vorstellt...
Es ist ungefähr so, wie es Ford darstellt, als er den Mark II so beschreibt, dass dieser jeden kontrolliert, der glaubt er würde ihn kontrollieren, genauso fühlte sich Douglas Adams durch den Hitchhiker zu einer Produktions- und Unterhaltungsmaschine des Publikums degradiert. Der Hitchhiker hatte ihn zu seinem Sklaven gemacht, die Idee von unglücklicherweise zwei Büchern schließlich auf eine Trilogie aus fünf Bänden ausgedehnt. Unter diesen negativen Vorzeichen und dem Wunsch nach dem Schlusstrich, an den kein Ghostwriter je wieder anknüpfen kann, ist "Mostly Harmless" entstanden und doch beweisen die Fortsetzungsversuche mancher Nachlassschreiberlinge in den letzten Jahren, das es dennoch möglich wäre.
Trotz der permanenten Abwesenheit von Zaphod Beeblebrox und Marvin gelang es ihm seinen gewohnten Wortwitz und Humor wieder miteinzubauen, dennoch überwiegt eine dunklere und aussichtslosere Atmosphäre. Was am Ende bleibt ist ein verwirrender Abschluss der Reihe, der schon fast 3 Bände zu spät kommt.
Fazit:
Der Schlussstrich, ein verwirrendes, doch notwendiges Ende.