Grundsätzlich sind die Black Stories auf Englisch eine ausgezeichnete Idee für den Englischunterricht. Allerdings sind diese Stories einfach die wörtliche Übersetzung der deutschen Stories ins Englische. Dies bringt das Problem mit sich, dass die sowieso schon teilweise absurd schwierigen Stories auf Englisch quasi unmöglich werden, speziell für Kinder.
Hinzu kommt, dass die Übersetzung auf Native Speakers ausgerichtet zu sein scheint, so dass man zusätzlich zu den üblichen unbekannten Wörter auch noch sehr viele Synonyme (z. B. "car" für "vehicle", "poisonous" für "venomous") im Text vorgeben muss. Dies hätte durch eine einfachere Wortwahl leicht vermieden werden können.
Der Lehrer, der die Geschichten verwendet, ist also gezwungen, vorher sehr genau auszuwählen, welche Stories er den Schülern gibt. Nur ein Teil der Stories lässt sich überhaupt verwenden.
Das Konzept an sich geht allerdings voll auf: Die Schüler sind gezwungen, selbständig zu erklären und Fragen zu stellen, so dass sie insbesondere die Tenses und Verbformen einüben. Außerdem trainieren sie das Hörverstehen. All dies geschieht quasi ohne Zutun des Lehrers in äußerst autentischer Art und Weise.
Fazit: Die "Black Stories English Version" lassen sich grundsätzlich sehr gewinnbringend im Englischunterricht einbringen, sofern man die geschilderten Einschränkungen und Erfordernisse berücksichtigt. Für eine zweite Version wären allerdings etwas einfachere Geschichten sowie Texte dringend wünschenswert.