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Die Moses Methode. Führung zu bahnbrechendem Wandel
 
 
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Die Moses Methode. Führung zu bahnbrechendem Wandel [Taschenbuch]

Bernhard Fischer-Appelt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Financial Times, 27. Juli 2005

"Moses kam, führte die zwölf versklavten Stämme Israels aus Ägypten und machte aus ihnen in einer langen entbehrungsreichen Wüstenwanderung ein vereintes Volk mit eigener Identität." Was will uns Bernhard Fischer-Appelt damit sagen? Der Hamburger PR-Agent macht die Wanderkultur zum zentralen Motiv seines Buches "Die Moses Methode". Moses verkündete Gottes Vision vom "verheißenen Land" und verschleierte die kommenden Zumutungen keinesfalls, sondern thematisierte sie als stimulierenden Appell der Herausforderung. Moses visionäre Wiedergänger ortet Fischer-Appelt in einer "neuen Generation von Wirtschaftlenkern" - wie Puma-Vorstand Jochen Zeitz oder Porsche Chef Wendelin Wiedeking. Gerade diese Beispiele beweisen, dass die Moses Metapher ein ums andere Mal auf die Wellen des Roten Meeres stößt: Die Gesetze der Kapitalmärkte sind weder mit Symbolkraft noch mit Visionen zu beeinflussen. Vielleicht fasst dieser Blick aber einfach zu kurz: Bis zur Ankunft im verheißenen Land brauchte Moses immerhin 40 Jahre.

Handelsblatt, 19. August 2005

Der erste Change Manager war Moses. Wie gelingt es eigentlich, 500, 5000 oder gar 50.000 Mitarbeitern eine Strategie zu vermitteln und sie zu mobilisieren? "Den Bauplan für so erfolgreiche Veränderungen liefert die Bibel", meint Bernhard Fischer-Appelt. Seine These: Bei der 40-jährigen Wüstenwanderung der Israeliten aus Ägypten schaffte es der Prophet, einen Haufen entflohener Sklaven zu einem auserwählten Volk voller Mut und Siegeswillen zu machen. Das Geheimnis? Er gewann die Herzen der Menschen, die ihm folgten. Viele Manager und ihre Mitarbeiter durchleben heute eine ähnliche Durststrecke. "Trotz der Teilung des Schilfmeers war das Volk fast permanent in Zweifel über die Mission. Moses gelang es dennoch, Wüste und Zweifel zu überqueren, weil er souverän über Symbole kommuniziert." Er motivierte die Menschen, appellierte an ihren Stolz und ihren Ehrgeiz und ermutigte seine Leute vor jeder neuen Herausforderung." ...

Hamburger Abendblatt, 20. August 2005

Wie können Manager in Zeiten des Umbruchs Unternehmen auf die Erfolgsspur führen? Bernhard Fischer-Appelt nimmt Moses als Vorbild, der sein Volk nicht nur zum Aufbruch ins gelobte Land motivierte, sondern es auch beim 40 Jahre dauernden Wüstenmarsch bei Laune hielt. Die Schritte zum Erfolg: Das Volk mittels Führungspersönlichkeit überzeugen, dass sich der Aufbruch lohnt, es dann auch nachhaltig vergewissern, dass der angestrebte Wandel richtig und notwendig ist und zuletzt die Menschen aktivieren, das Ziel aus eigenem Antrieb erreichen zu wollen. An Vorständen verschiedener Konzerne zeigt Fischer-Appelt, wie sich dieses Change-Management auf die heutige Zeit übertragen lässt. Ein Apfel-Birnen Vergleich, der trotzdem zu erhellenden Einsichten führt.

Hessische Wirtschaft, Mai 2005

Moses führte das Volk Israel ins Gelobte Land, indem er die Menschen motivierte, an ihren Stolz und Ehrgeiz appellierte und zugleich Vertrauen und Sicherheit vermittelte. Bernhard Fischer Appelt, Volkswirt, Politologe, Kirchensydonaler und Inhaber der PR-Agentur des Jahres 2004 sieht in der Figur Moses die notwendigen Fähigkeiten eines Top-Managers versammelt: Personifizierung, Profilierung und Dynamisierung. Am Beispiel von bekannten Unternehmen wie Puma, BMW, E.ON, Porsche, Siemens oder Hoechst AG liefert die Moses Methode eine Bestandaufnahme bahnbrechenden Wandels in der deutschen Wirtschaft und zeigt, wie man Veränderungen systematisch durch Kommunikation steuern kann. Auch wenn die Rollenteilung in "Propheten, Priester und Könige" sicherlich Geschmacksache ist - die Methoden erscheinen schlüssig, machen Mut und werfen zudem ein positives Licht auf die Reformfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Kurzbeschreibung

Die Führung des Volkes Israel durch Moses ins Gelobte Land - eine Historie, die wohl jeder kennt. Nur hat man Moses bisher noch nicht als den erfolgreichen Change Manager dieses Unternehmens gesehen. Bernhard Fischer-Appelt holt dieses Versäumnis nun nach. Ein besseres Bild für inspirierte und erfolgreiche Führung ist kaum denkbar. Fischer-Appelt sieht in der Figur Moses die notwendigen Eigenschaften eines Top-Managers versammelt: Er motiviert die Menschen im Unternehmen, appelliert an ihren Stolz, ihren Ehrgeiz, weckt Gefühle und bündelt sie. In einem Klima voller Ambitionen ist er mehr Führer als Verwalter. Im Schlaglicht der Moses Methode werden die Erfolge deutscher Unternehmenslenker verständlich. Wendelin Wiedeking (Porsche), Jochen Zeitz (Puma), Michael Diekmann (Allianz) oder Heinrich von Pierer (Siemens) sind deutsche Champions, die beweisen, dass Herausforderungen nicht einengen müssen, sondern befreien können. Bahnbrechender Wandel für Deutschland ist möglich, so Bernhard Fischer-Appelt: indem man die Methode erfolgreichen Change Managements aus der Geschichte auf unsere Gegenwart überträgt.

Der Verlag über das Buch

Wie man sein Unternehmen nach vorn bringt

Der Autor über sein Buch

"Können wir in Deutschland vieles, aber ausgerechnet den bahnbrechenden Wandel nicht?" Bernhard Fischer-Appelt

Über den Autor

Bernhard Fischer-Appelt, Jahrgang 1965, studierte Volkswirtschaftslehre und Politische Wissenschaften in Hamburg. 1989 graduierte er zum Master of Science in Economics in Industrial Relations and Personnel Management an der London School of Economics and Political Science. Nach Beratertätigkeit im Bereich Change Management gründete er 1986 die PR Agentur Media Concept, heute fischerAppelt Kommunikation. Von 1996 bis 2002 war Bernhard Fischer-Appelt Mitglied des Präsidiums der Gesellschaft der Public Relations Agenturen. 1997 wurde er Hamburger Unternehmer des Jahres. 2004 wurde fischerAppelt Kommunikation zur PR-Agentur des Jahres gewählt. Der Vater von zwei Söhnen ist seit 2003 Mitglied der Synode der Nordelbischen Kirche und seit vielen Jahren Mitglied im Vorstand einer evangelisch-lutherischen Gemeinde in Hamburg.

Auszug aus Die Moses Methode von Bernhard Fischer-Appelt, Bernhard Fischer- Appelt. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Auszug aus:
BAHNBRECHENDEN WANDEL MANAGEN UND GROSSE
HERAUSFORDERUNGEN MEISTERN

Mitten in einer idyllischen Gegend im amerikanischen Bundesstaat Michigan
liegt das beschauliche Örtchen Auburn Hills. Die Gemeinde hieß früher
Pontiac Township, was nach einem der Ursprünge des Automobilbaus klingt und
es auch ist. Dort, im Erdgeschoss eines der größten Gebäude der Welt, füllt
nicht nur eine komplette Autofabrik die Hallen, sondern in den oberen
Etagen ist auch die Konzernzentrale von Chrysler und mittlerweile der
amerikanische Sitz des DaimlerChrysler-Konzerns untergebracht.
Deb führt mich durch das Gebäude, nicht ohne ständig einige der etwa 11000
Mitarbeiter zu grüßen, die dort arbeiten. Deb ist gut vernetzt, weil sie
für die Führungskräfteentwicklung arbeitet. Fast beiläufig, kollegial, aber
nicht ohne Bewunderung, erwähnt sie Dieter. Dieter sei ein echter Kollege,
der oft einfach durch das Gebäude läuft, sich nach den Dingen erkundigt,
mit den Mitarbeitern spricht, sich die Fertigung im Erdgeschoss ansieht
und, obwohl es ein eigenes Vorstandsrestaurant gibt, mittags meistens in
der großen Mitarbeiterkantine zu sehen ist.

Dieter ist Dieter Zetsche, und sein Job ist zu dieser Zeit der vielleicht
gefährlichste Schleudersitz der Automobilbranche. Er soll Chrysler
sanieren.
Etwas, was vor ihm der berühmte Lee Iacocca, ein wahrer Managementguru der
Achtziger, nicht nachhaltig geschafft hat.
Da ist die große, emotionale Welt des Automobils, die immer stark an einen
Spielplatz für groß gewordene Jungs, für echte Männer, erinnert. Für
Sportwagenliebhaber den Crossfire, für den »Full-size«-Automobilisten den
neuen Chrysler 300, für die Familie den XXL Kombi Dodge Magnum und für die
Raubeine die traditionsreiche Jeep-Reihe. Dieter Zetsche, der Schwabe, hat
aus dem veralteten, finanziell rabattierten und imagemäßig ramponierten
Fahrzeugportfolio des Chrysler-Konzerns heraus eine neue Art Automobil
geschaffen, eine schwäbisch amerikanische Kreuzung: überzeugendes
amerikanisches Design in einem inzwischen von japanischen Fahrzeugen
überschwemmten Markt, gepaart mit der Funktionalität, der Qualität und der
Ingenieurkunst der Schwestermarke Mercedes. Um diese stilbildende
emotionale Leistung zu schaffen, hat Dieter Zetsche gleichzeitig ein
Sanierungsprogramm ins Leben gerufen, das an Trockenheit und Härte, an
Zahlenfokussierung und Konsequenz kaum zu überbieten ist. Ein auf der
Balanced Scorecard basierendes Führungssystem, das selbst den
gestalterischen Erfolg der Autos in ein messbares Korsett zwängt und so
allen Mitarbeitern im Unternehmen klar macht: Die Ziele sind eindeutig
definiert, quantifiziert und garantiert erreichbar. Es geht um nichts
weniger, als bahnbrechenden Wandel in einem der führenden deutschen
Industrieunternehmen zu gestalten und der ambitionierten
Unternehmensstrategie, die aus dem schwäbischen
AutomobilunternehmenMercedes- Benz einen Weltkonzern DaimlerChrysler machen
sollte, zum Erfolg zu verhelfen. Um angesichts nie dagewesener
Herausforderungen erfolgreich wirken zu können, Emotionen zu mobilisieren
und Profitabilität zu erreichen, bedarf es eines Führungsstils, der Härte
und Nähe richtig kombiniert.Die neue Globalisierung erfordert in einer
erweiterten Dimension, was deutsche Unternehmen schon seit Mitte des 19.
Jahrhunderts intensiv betrieben haben: Internationalität. Was damals die
Chemie- und Pharmazieunternehmen Schering, Bayer, Merck und Technikkonzerne
wie Siemens bewegt hat, in den internationalen Märkten früh und eindeutig
präsent zu sein, ist zu einer neuen Herausforderung für die deutsche
Wirtschaft geworden. Heute sind es nicht mehr die untereinander
verflochtenen Unternehmen der Deutschland AG, sondern in Deutschland
basierte internationale Unternehmen, die über Grenzen hinweg agieren und
neben ihrer Geschäftstätigkeit auch noch für eine pragmatische Verbindung
von Kulturen sorgen.Gemeinsam mit dem kreativen und dynamischenMittelstand
sind es solche international ausgerichteten Unternehmen,welche die
wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes und den Wohlstand der Nation
ausmachen. Um solche Unternehmen aufzustellen, neu zu positionieren und für
die Zukunft zu rüsten, müssen häufig wahre Herkulesaufgaben bewältigt
werden.1 Es geht um bahnbrechenden Wandel. Nicht um Projekte, die über drei
Monate oder drei Jahre laufen, sondern um solche, die nur in mittel- und
langfristigen Zeiträumen zu bewältigen sind.

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