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Kundenrezensionen

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am 16. Juni 2012
Vielleicht hätte Cassandra Clare es doch bei einer Trilogie belassen sollen ... wobei wir dann nicht in den Genuss von CoFA gekommen wären, das mochte ich eigentlich sehr gern. Aber was CoLS angeht - leider hat es die Autorin diesmal geschafft und ich war richtig genervt von dem Buch! Zum Inhalt wurde ja bereits von anderen einiges geschrieben. Was aber unbedingt noch gesagt werden sollte: Es war vor allen Dingen sehr, sehr wenig Inhalt! Warum Cassandra Clare den Roman unbedingt so künstlich aufblasen wollte, ist mir schleierhaft. Hätte sie doch ein paar Szenen einfach rausgenommen (z. B. die absolut unnützen Nebenhandlungsstränge mit Maia und Jordan), dann hätte ich am Ende vielleicht nicht so sehr das Gefühl gehabt, einen riesigen Schwall heiße Luft konsumiert zu haben.

Am allerschlimmsten war für mich, dass dem Buch ein wichtiges Qualitätsmerkmal der früheren Bände fehlt: der Humor! Vor allem in City of Bones war doch beinahe jeder Satz aus Jace' Mund eine sarkastische Bemerkung, ein Wortspiel oder ein Witz. Das hat ihn zwar bisweilen leicht "cartoonartig" werden lassen, aber es war mit ein Grund dafür, warum ich ihn so gern hatte! Nachdem er in CoFA schon etwas weinerlich wirkte, ist er nun wirklich am Tiefpunkt angelangt: Er ist langweilig geworden. Solange er unter Sebastians Einfluss steht, ist er sowieso nur ein Schatten seiner selbst und sobald er sich mal davon befreien kann, labert er ewig herum oder gibt kitschiges Zeug von sich. Auch die anderen Personen schaffen die meiste Zeit nicht mehr als halbherzig miteinander herumzuknutschen und ansonsten ewig zu diskutieren - die Witze könnte man wirklich an einer Hand abzählen! (Und sie sind von einer Qualität à la: Magnus kann sich Simons Namen nicht merken und nennt ihn deshalb Shermin oder Shelvin oder so ... als ob er Simon nicht schon seit mehreren Bänden kennen würde?!)

Sehr ärgerlich fand ich auch Sebastian. Der hatte eigentlich das Potential, eine komplexe, facettenreiche Figur zu werden: Irgendwann war ich mir nicht einmal mehr sicher, ob er nicht generell missverstanden wurde und sich noch zum Guten wenden könnte. Aber dann geschah es - für mich ein absolutes No-Go in Romantasy

(ACHTUNG, SPOILER):

Er versuchte Clary zu vergewaltigen. Im Ernst, was haben so viele Autorinnen bloß mit diesen ewigen Beinahe-Vergewaltigungsszenen?! Damit lässt sich wahrscheinlich gut zeigen, in was für einer schlimmen Lage die Heldin sich befindet und was für ein absolut bitterböser Oberfiesling der Mann ist, aber ich finde so etwas einfach nur grässlich zu lesen, schon gar in einem Jugendbuch, das hauptsächlich unterhaltsam sein will. In City of Glass gab es ja schon diese ekelhafte Szene mit dem Dämon, der seine Tentakel in Alines Hose schieben wollte - da habe ich mir schon an den Kopf gefasst. Und nun ein dämonischer Typ, der seine Schwester vergewaltigen will? Nein, danke.

(SPOILER ENDE)

Und dann das Ende. Wer sich die Überraschung nicht verderben lassen will, soll nach diesem Kommentar nicht mehr weiterlesen: Meiner Meinung nach war das Ende einfach nur dämlich.

(JETZT WIRD WIEDER GESPOILERT): Schon nachdem sich herausgestellt hatte, dass Clary und Jace keine Geschwister sind, war es schwer nachzuvollziehen, warum sie nicht endlich miteinander schlafen wollten. Das ist nicht bloß meine persönliche Ansicht, sondern lässt sich aus der Geschichte herauslesen: Schließlich wollte Clary Jace schon nach ihrem allerersten Kuss in Band 1 mit in ihr Zimmer nehmen, wurde aber von Simon daran gehindert. In Band 4 wurde das dann mit aller Macht herausgezögert, indem Jace seltsame dämonische Anwandlungen hatte, und in Band 5 war er eine Marionette von Sebastian, sodass Clary zwar leidenschaftliche Küsse mit ihm tauschte, aber sobald es zu "mehr" hätte kommen können, dachte sie erschrocken: Oh, das ist ja eigentlich gar nicht mein Jace ...! So, nachdem auch dieses Problem gelöst worden ist, könnten sie doch endlich den nächsten Schritt in ihrer Beziehung tun, oder? Aber nein: Jace wurde von einem Engelsschwert durchbohrt und ist von nun an MIT HIMMELSFEUER ANGEFÜLLT, sodass er Clary dabei irrtümlich ... abfackeln könnte oder so?!! Meine Herren. Da fand ich ja Edwards Bedenken vor seinem ersten Mal mit Bella noch logischer.

(SPOILER ENDE)

Dafür, dass diese Serie mal wirklich gut war und durch die Verwendung der alten, früher sehr liebenswerten Charaktere noch ein bisschen was von dieser Qualität zu spüren ist, gibt es von mir gerade noch drei Sterne. Jetzt bleibt mir bis 2014 Zeit, mir darüber Sorgen zu machen, ob es Cassandra Clare mit dem letzten Buch gelingen wird, den Karren aus dem Dreck zu ziehen ... oder ob diese Serie endgültig den Bach runter gehen wird.
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am 19. Juni 2014
Als mir klar wurde, worum es in City of Lost Souls gehen würde, habe ich tatsächlich überlegt, ob ich das wirklich lesen will. Denn: Jace ist nicht mehr wirklich Jace, sondern durch das Ritual aus dem letzen Band quasi zu Sebastians B*tch geworden. Er will, was sein Adoptivbruder möchte und man kann Sebastian nicht umbringen, ohne dass Jace ebenfalls getötet wird. Mir war da schon klar, dass dieses Buch eher ein Filler sein würde. Irgendwie würde Sebastian einen Plan haben, der das letzte Buch vorbereiten sollte. Meine Neugier war dann doch zu groß – zu meiner Freude, und zu meinem Ärger.
Positiv fand ich Sebastian. Um ehrlich zu sein war es für mich eine große Schwäche in einer ansonsten brillanten Trilogie, wie schnell und sinnlos dieser Charakter in The Mortal Instruments verheizt worden war. Auch dass Valentine nie ein echtes Interesse an Clary hatte, war für mich ein Letdown. Also war ich durchaus gespannt auf Valentines Sohn und die Interaktionen mit seiner Schwester. Und tatsächlich: der Junge ist mit Abstand der interessanteste Charakter des Buches. Charmant, clever, fürsorglich, sexy, manisch, diabolisch, angsteinflößend und krank. In jeder Szene mit ihm beschleunigt sich der Puls etwas – für mich gehört er in eine Liga mit James Moriarty aus der BBC Serie Sherlock. Er schafft es, anfangs fast so etwas wie Hoffnung und Bedauern in Clary und den Lesern zu wecken. Und obwohl ich auf eine Wendung vorbereitet war, wurde mir bei manchen der späteren Szenen richtiggehend schlecht und ich hatte Mühe weiterzulesen. Für ihn an sich würde ich 4-5 Sterne geben. Auch die Tour durch Europa war nett.
Leider aber hat das Buch zu viele Mängel:
Erstens, es ist tatsächlich ein Füller. Ich hab das Buch an einem Tag gelesen und so wirklich viel ist nicht passiert. Gottseidank musste ich nicht warten, da ich die Serie erst gelesen habe, als alle 3 Teile draußen waren, aber ansonsten hätte ich mich schon geärgert.
Dann diese ständigen Wiederholungen. Das Buch ist eh schon nicht so lang, da muss es nicht mit der hundertsten Wiederholung des Shadowhunter-Leitspruches gefüllt sein. Oder den Zitaten aus dem Alten Testament, die teilweise einfach null gepasst haben. Versteht mich nicht falsch – ich lese gerne und ich freue mich, mir bekannte Textpassagen bei Cassandra Clare wieder zu sehen. Aber nicht derart oft und nicht, wenn es nicht in den Kontext passt.
Was das Buch allerdings so unerträglich für mich macht, sind die Mitglieder aus Clarys Clique und allen voran sie selbst. Was war ich doch froh eine Serie mit einer starken Heldin zu finden. Protagonistinnen gibt es in Fantasy-Reihen inzwischen ja mehrere, aber meist sind sie lediglich Damsel in Distress oder sie fangen stark an und brechen dann komplett ein. Leider ist hier letzteres der Fall. Clary ist nicht mehr tapfer und mutig. Sie ist rücksichtslos und dumm. Richtig, richtig dumm. Jace mag im Vorgängerband der schlimmste Bodyguard aller Zeiten gewesen sein; sie ist mit Abstand die schlimmste „Undercover-Agentin“ aller Zeiten. Denn im Grunde ist sie ja nicht nur zu Sebastian um Jace zu retten, sondern auch um Sebastians Plan zu entdecken. Dabei fällt sie jedoch auf einen schlecht verborgenen Trick der Seelie Queen rein, lässt sich beim Durchsuchen des Hauses erwischen, kriegt es nicht hin sich ein Steele aus dem Waffenraum zu stehlen, verbringt 90% ihrer Zeit mit Rummachen mit Jace, bringt sich fast um bei dem Versuch, Sebastian zu verfolgen und nimmt dann zu allem Überfluss auch noch wissentlich drogenähnliche Substanzen in einem Prager Nachtclub zu sich. Autsch. Leider kommt es aber noch viel schlimmer: Denn auch wenn ich Mortal Instruments nie der Romantik wegen gelesen habe, dann tut es mir dennoch in der Seele weh, wie die Beziehung zwischen Jace und Clary sich entwickelt hat. Auch die hundertste Wiederholung einer Make-out-Session (welche immer ganz kurz zuuufällig unterbrochen wird, wenn die beiden den nächsten Schritt machen wollen) kann mich nicht von der Liebe dieser beiden überzeugen. Liebe hat nichts mit dieser Obsession und dem endlosen Schmachten über die starken Wangenknochen und wundervollen Haare und Muskeln zu tun, wie das in Twilight oder City of Lost Souls zelebriert wird. Liebe heißt, dass man die Interessen des anderen vor die eigenen stellt. Dass man die Entscheidungen des anderen respektiert, selbst wenn sie einem nicht gefallen. Dass man loslassen kann. Clary, kann nichts von dem. Sie will Jace – völlig egal, wer die Konsequenzen trägt. Dass sie einfach mal sämtliche Gesetze bricht, kann ich eingangs noch halbwegs verstehen. Schließlich weiß sie nicht, was Sebastian vorhat. Spätestens aber als Jace kurzzeitig aufwacht und ihr seine Wünsche mitteilt, hätte sie ihn gehen lassen müssen. Allerspätestens, als sie durch den Glastisch gestoßen wird, hätte sie Sebastian umbringen müssen. Potentiell die ganze Welt zu opfern, um eine einzige Person zu retten, ist keine Liebe. Es ist nicht heldenhaft. Es ist einfach nur selbstsüchtig. Und insofern gebe ich Sebastian völlig Recht, wenn er sagt, sie beide seien vom gleichen Schlag. Dass Clary ihren Fehler im Ende einsieht, geht für mich nicht weit genug. Der Bestrafung entgeht sie wieder mal völlig, die Konsequenzen ihres Handelns werden andere tragen. Unfassbar. Ich habe selten eine Protagonistin derart regelrecht gehasst.
Ähnlich wenig Ahnung von Liebe scheinen Alec und Magnus zu haben. Ich mag eigentlich besonders letzteren unglaublich gerne, was das Ganze schon zu einer Tortur macht. Auch die beiden sind einfach nur selbstsüchtig: Magnus in seinem kompletten Unwillen Alec auch nur das geringste über sich zu verraten und Alec mit dem Wunsch Magnus die Unsterblichkeit zu rauben (ehrlich: wtf?).
Was passiert sonst noch? Eine Menge Teenage-Drama. Maia und Jordan, Isabelle und Simon etc. Eine Mischung aus Fanfiction und Soap Opera die zulasten des tatsächlichen Plots geht. Die Auflösung ist ebenfalls zu einfach. Das Ganze wäre so viel besser, wenn die Charaktere mal dauerhafte Opfer bringen müssten. So hat das immer einen Beigeschmack von „Cop Out“ und man fragt sich, wieso manche Dinge überhaupt passieren, wenn sie dann eh nur wieder rückgängig gemacht werden können…
Arg. Es gibt Bücher, da wünscht man sich, sie nicht im Kindle-Format gekauft zu haben, weil sich das nicht wie das gute alte Taschenbuch an die Wand werfen lässt. Bereut habe ich es zwar nicht wirklich, das Buch zu lesen, weil für mich gelungene Antagonisten Unterhaltung genug bieten und ich gefesselt genug war, um das Buch schnell durchzulesen. Aber es bleibt schon ein sehr bitteres Gefühl zurück, das auch meine Erinnerung an Mortal Instruments trübt, weil ich jetzt weiß, was mal aus Clary wird. Sehr schade.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Juni 2012
Was habe ich mir diesen Teil herbei gesehnt. Ich bin Cassandra Clare - Fan der ersten Stunde und verschlinge in der Regel alles, was aus ihrer Feder stammt. Ungeachtet dessen, das ich nicht von allem begeistert bin.
Wie viele ihrer Anhänger stand ich der Erweiterung der Schattenjäger-Trilogie skeptisch gegenüber. Einerseits freute ich mich wie ein Kind an Weihnachten, dass ein weiteres Buch heraus kommt, andererseits war die Geschichte für mich nach dem dritten Band einfach ZU ENDE erzählt. Allerdings lese ich so gerne etwas über die von ihr erschaffenen Welt und freue mich jedes Mal altbekannte Figuren wiederzusehen. Nur, was kann man aus dieser Geschichte bitte noch herausholen?

Diejenigen, die City of fallen angels gelesen haben, wissen, dass Cassie uns letztes Jahr mit einen ungemeinen Cliffhanger zurückgelassen hatte. Kurz gesagt: Sebastian lebt- Jace ist fort. Jetzt liegt es an Clary und ihren Freunden ihn wieder zu finden, auch wenn das heißt, dass Opfer gebracht werden müssen.
Wie Cassie schon im Vorfeld erwähnte, ist das Buch dieses Mal anderes, als seine Vorgänger. Und ganz ehrlich, dass merkt man auch. Der Fokus lag hierbei verstärkt auf die Beziehungen der einzelnen Paare. Simon & Isabell, Maia & Jordan (warum die beiden ihre eigene POV bekommen ist mir ein Rätsel) oder Magnus & Alec (So.Süß.Die.Beiden.). Ernsthaft, mir war das alles ein bisschen sehr viel Beziehungsstress. Sonst war ich das immer nur von Clary und Jace gewohnt. Apropo die beiden.

Ich weiß gar nicht, was für Leiden Cassie für die beiden noch geplant hat. Der arme Jace tut mir schon richtig leid. Es ist ja nicht so, dass er noch nicht genug Schläge vom Schicksal bekommen hätte. Nein. Jetzt ist Jace einfach nicht mehr'Jace. Und ohne Jace, mit seinem Witz und Charme, war das Buch gleich weniger unterhaltsam, sondern einfach ' unter den gegeben Umständen ' traurig mit anzusehen. Aber ich muss Cassie hier ein großes Lob aussprechen, denn sie hat sich hier konsequent an den Nicht-Jace gehalten und gut herüber gebracht.

Und dann war da noch Sebastian. Himmelherrgott! Selten so einen Psycho als Antihelden gesehen; einen der weder Moral noch Ethik kennt. Wie Clary schon richtig festgestellt hat, überwiegt ihn eine große Einsamkeit und ab und zu habe ich mir erlaubt ihn zu bemitleiden. Allerdings hat er gleich die nächste Szene genutzt um jegliche Sympathien im Keim zu ersticken. In ihm steckt einfach kein Fünkchen gute Seele. Er ist einfach ein Psychopath mit nicht vorhandener Moral was seinen Absichten gegenüber seinen Mitmenschen und vor allem seiner Schwester angeht. (Ewww'.pervers oder was?)

Wie oft in Cassies Bücher brauchte ich ein paar Seiten um mich in die Geschichte hinein zu finden. Aber ist man erst einmal tief in der Geschichte drin, kommt man nicht so schnell wieder heraus. Dennoch ist City of lost souls das bisher schwächste Werk von Cassandra Clare und ich bin froh, wenn alles sein Ende gefunden hat (auch wenn das jetzt böse klingen mag, aber ich habe keine Lust von einem 20. Buch mit dem Titel City of cursed hearts oder ähnlichem zu lesen, weil sich Miss C. noch weitere Abenteuer ausgedacht hat. Genug ist irgendwann genug).

Kleine Anmerkung: Der aufmerksame Leser von Cassandra Clares Büchern dürften die Namen Jules und Helen Blackthorne aufgefallen sein. Uhhh. Der erste Hinweis zur neuen Serie The Dark Artifices. And again, zwiegespalten.

Mein Urteil:

Bisher leider schwächstes Werk von Cassandra Clare. Zieht sich anfänglich etwas in die Länge und braucht seine Zeit, eher die Geschichte an Fahrt gewinnt. Dennoch ein sehr unterhaltsames und spannendes Buch. Ich - jedenfalls - bleibe weiterhin treue Cassie-Anhängerin.
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am 29. Juli 2012
Ich stand einer Fortsetzung der Triology von Anfang an skeptisch entgegen und bin auch jetzt, nach dem Lesen des fünften Bandes, noch nicht ganz überzeugt davon.

Worum es in dem Buch geht, konnte man schon Monate vorher auf diversen Seiten lesen und auch, dass man Jace und Sebastian nicht trennen kann. Tötet man den einen, stirbt auch der andere. (Harry Potter läst grüßen.)
Aber ganau das setzen sich Clary und ihre Freunde in den Kopf und lassen dafür kein Mittel unversucht. Unterstützung bekommen sie dabei von Magnus, der wirlich eine Engelsgeduld hat und viele Dinge schlicht aus Liebe zu Alec tut (und der es ihm auf sehr unnette Art und Weise dankt).

Clary stand ich in diesem Buch etwas gespalten gegenüber. Nervte sie mich in den Vorgängerbüchern hauptsächlich, so zeigte sie hier, dass sie doch ein Shadowhunter ist und kämpfte endlich auch mal. Was sich wirklich ziemlich gut hat lesen lassen. Allerdings hat sie deswegen nicht unbedingt an Intelligenz gewonnen. Ihr Plan Jace zu retten, war von Anfang an einfach nur dämlich. Das wusste man schon, als man das erste Mal darüber gelesen hat. Entweder war das so, weil er von Clary kam oder weil solche Pläne generell zum Scheitern verurteil sein.
Und was mir tierisch auf die Nerven ging, waren die ständigen Beschreibungen von Jaces gutem Aussehen. Ich konnte es dann einfach nicht mehr lesen und hab die Absätze übersprungen. Ich meine, wir wissen alle, wie gut Jace aussieht und es ist ja auch verständlich, wenn Clary ihn in ihrer Verliebtheit anhimmelt. Aber doch nicht in jedem zweiten Absatz! Hilfe! Das war einfach zu viel. Und dann dieses ständige Rumgeknutsche und Gefummel, ohne dass sie endlich mal zur Sache kommen. Als noch weiter hinauszögern kann man es nicht - dachte ich, bis ich den Schluss gelesen habe. Und genau in diesen Moment ist Clary dann immer eingefallen, dass es ja nicht ihr Jace ist blabla...

Jace war in diesem Buch körperlich anwesend, geistig jedoch nicht und das meine ich durchaus so. So sehr mich manche Stellen genervt haben, so hat es Cassie doch geschafft einen manipulierten Jace zu erschaffen, der zwar wie Jace klingt (sich lesen lässt) aber doch nicht Jace ist und das lässt sie den Leser spüren. Das hat sie wirklich richtig gut gemacht. Ansonsten war Jace eher schmückendes Beiwerk und wurde erst am Ende hin wieder normal. Zumindest vom Wesen her. Was seiner "Erlösung" von Sebastian mit sich brachte, ist dann noch mal eine ganz andere Sache.

Sebastian... ich mag den Namen Jonathan Christopher lieber und Cassie Erklärung, warum ihn alle Sebstian nennen finde ich ziemlich uneinleuchtend, aber gut... Auch er war wirklich gut geschrieben. Zwischenzeitlich hab ich echt gedacht er hätte sich geändert oder ist auf dem Weg anders zu werden. Man wusste bei ihm nicht woran man war, und das hat das ganze Buch aufgewertet und spannend gemacht. Und ich habe wirklich gehofft, dass dieser Chara geleutert werden kann. Das hätte dem ganzen einen unerwarteten Twist gegeben und hätte im letzten Teil noch mal gehörig für ein Durcheinander und vielleicht auch Konflikte und Spannung sorgen können. Aber wie schon jemand im engl. Amazon schrieb, scheint es bei Cassie nur schwarz und weiß zu geben und so ist es eigentlich jedem klar, was am Ende mit ihm geschehen wird (auch, wenn der letzte Funken Hoffnung bis zum Schluss bleibt).
Er ist genau so ein Charakter, der mich immer wieder fasziniert. Wirklich schade...
Nur eines hätte dich Cassie sparen können, die Inzestsache. >.> Dabei glaube ich nicht mal, dass Sebastian wirklich so auf Clary steht. Ich denke eher, es war um ihr eines auszuwischen und seine Macht über Jace zu demonstrieren. Obwohl ich bezweifle, ob ihn das kalt gelassen hätte.

Simon... ich mag ihn wirklich und bin froh, dass er nun eine größere, bedeutendere Rolle bekommt. Seine Interaktionen mit Izzy fand ich sehr gut geschrieben und die eine Szene hat mein Herz erheblich höher schlagen lassen. =) Seine Freundschaft zu Clary ist ungebrochen und langsam sollte er sich jedoch fragen, ob das wirklich so gut für seine Gesundheit ist. ^^°

Izzy... sie war so stark wie immer, aber man hat auch endlich mal eine Schwäche an ihr gesehen. Das war sehr schön. Man konnte spüren, wie sehr sie ihre Familie liebt und wie sehr sie inzwischen auch an Simon hängt.

Alec... die Dummeheit der Jugend kann man nur sagen. Seine Bedenken sind verständlich und würden wohl jedem so gehen, allerdings hätte ich ihm wesentlich mehr Nachdenken zugetraut, um es so zu formulieren. Diese krampfhafte Angst um Magnus, dessen vorherige Liebhaber und dass dieser ja so viel länger leben wird, als er selbst, passt nicht zu Alecs sonst so vernünftigen Charakter. Da kann man für ihn wirklich nur die Entschuldigung bringen: Liebe macht doof.

Ach ja und dann ist da noch Bruder Zacharia... Mmh... ich denke jeder hat da nur einen Namen im Sinn, wer sich dahinter verbergen könnte, aber es heißt abwarten und dann überrascht tun. ;-)

Das dazu... die Story kommt recht gut voran und es hat sich schnell lesen lassen. Spannung war vorhanden, auch wenn einige Szenen unnötig waren (Sexszenen und die Drogenszene im Club, was sollte das denn?)

Ich erwarte gespannt den letzten Teil und denke aber, dass es danach gut sein sollte. Schade, dass das Buch erst 2014 kommen soll. Aber drei Projekte gleichzeitig zu haben ist schon schwer und jedes will die gleiche Menge an Aufmerksamkeit.
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am 8. Mai 2016
Sebastian und Jace sind miteinander verbunden und wenn der eine stirbt muss der andere auch sterben. Für den Rat der Schattenjäger ist die Sache ganz einfach, um Sebastian zu vernichten würden sie jeden opfern, selbst Jace. Natürlich nehmen die anderen das so nicht hin und tun alles um eine Möglichkeit zu finden Jace zu retten. Clary begibt sich auf eine lebensgefährliche Mission um ihren Jace zu retten, doch ist er überhaupt noch ihr Jace?

Sebastian schafft es wirklich mich immer wieder zu überraschen. Auf was er für eine Ideen kommt und er weiß genau wie er andere Lebewesen auf seine Seite ziehen muss. Er ist wirklich das absolute Böse und ich weiß nicht wer ihn aufhalten soll. Das die Feen auf seiner Seite stehen war natürlich klar, Feen Folk konnte man noch nie vertrauen.

Die Autorin hat mir im 5 Teil das Herz gebrochen, warum musste es Malec sein? Ich kann Magnus verstehen, aber er hat genauso schuld. Warum erzählt er nie etwas von sich selbst, ich weiß das er Alec von ganzem Herzen liebt, aber dazu gehört nun mal auch Vertrauen. Alec ist noch jung und Magnus ist seine große Liebe, da macht man schon mal Fehler.

Clary war in diesem Band unglaublich mutig und ich mochte sie zum ersten mal. Sie würde alles für Jace und ihre Freunde tun und endlich jammert sie dabei nicht mehr. Sie und ich könnten doch noch Freunde werden. Dafür nervt ihre Mutter total, warum muss sie so hysterisch sein, hätte sie Clary von Anfang an als Kämpferin erzogen wäre alles anders gekommen.

Fazit: Die Handlung war super spannend, voller Action und einfach nur umwerfend. Das Böse ist ganz klar im Vorteil und ich weiß nicht wie die Schattenjäger Sebastian jetzt noch bezwingen wollen. Irgendwie scheint alles auseinander zu brechen und ich habe Angst das wir am Ende schwere Verluste hinnehmen müssen, aber ich werde mich überraschen lassen.

P.S.: Das Cover ist so schön, es ist mein absoluter Favorit. Mein Alec sieht so sexy aus und er sieht vor allem so aus wie der Alec aus der Shadowhunters Serie im Internet!!
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am 10. Mai 2012
Die Liebesgeschichte mit Clary und Jace geht mit dem fünften Teil weiter.

Endlich sind sich Clary und Jace ihrer Gefühle sicher, da verschwindet er ohne ein Lebenszeichen. Es wird schnell klar, dass Sebastien-Jonathan Morgenstern, der verhasste Bruder von Clary seine Hand im Spiel hat. Trotz intensiver 14-tägiger Suche durch die Schattenjägergemeinschaft findet niemand Hinweise auf seinen Verbleib. In ihrer Verzweiflung wendet sich Clary an die intrigante Elfenkönigin und erhält Hinweise auf verwunschene Fingerringe. Sie findet heraus, dass Jace und Sebastien auf Leben und Tod miteinander verbunden sind und sucht fieberhaft nach einem Weg, diese fatale Situation zu ändern. Clary begibt sich in die Hand ihres Bruders und ist sich je länger, desto weniger sicher, woran sie ist, insbesondere da Jace sich mit Sebastien sehr gut zu verstehen scheint.
Im ganzen Trouble wird Luke schwer verletzt, die Vampirin Camille treibt ein böses Spiel mit Alec und Magnus, zwischen den Werwölfen Maya und Jordan knisterts, Izzy taut gegenüber Simon auf, wir lesen vom Vampir Raphael, von Engeln und Dämonen und vieles mehr.

Das Buch ist am Anfang etwas langatmig, nimmt dann aber immer mehr an Fahrt auf und wird spannender. Clary ist impulsiv, wie eh und je, und ebenso liebenswert und selbstlos- für mich etwas zuviel des Guten für eine 17-Jährige. Ebenfalls etwas viel ist die geballte Ladung an missverständlichen Liebenden, die nicht miteinander reden und hinter dem Rücken des anderen agieren. Und mit der Rolle der diktatorischen Chefs der Shadowhunter kann ich nicht viel anfangen, die Jugendlichen wissen alles immer besser und lösen die Probleme selber. Ich hätte mir eine Fokussierung auf weniger Protagonisten gewünscht, dafür mehr Hauptstory. Insgesamt empfehlenswert.
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am 20. Mai 2012
... für skeptischere Leser nicht so sehr. Ich selbst zähle mich auf jeden Fall zu den Cassandra-Clare-Fans, und neben Roths "Insurgent" war "City of Lost Souls" das von mir am meisten herbeigesehnte Buch dieses Jahres. Innerhalb kürzester Zeit habe ich diesen Roman verschlungen, doch nun, da es an die Bewertung geht, fühle ich mich hin und her gerissen: Genossen habe ich die Geschichte ja; nach meinem Bauchgefühl zu schließen würde ich also gern die volle Punktzahl vergeben. Mein Kopf sagt mir allerdings, dass ich dieses Buch - wenn es nicht Teil einer von mir geliebten Reihe wäre - wirklich nur mittelmäßig finden würde. Bleiben wir also bei mühsam erreichten vier von fünf Bücherwürmchen.

Zum Inhalt: Wegen des von Lilith durchgeführten Rituals sind Jonathan (Sebastian) und Jace auf magische Weise miteinander verbunden. Wird der eine verletzt, blutet auch der andere, und was Sebastian will, danach strebt auch Jace. Nach zweiwöchiger Abwesenheit taucht Jace urplötzlich wieder bei Clary auf und diese muss mit Schrecken erkennen, dass ihr Freund nur noch eine schöne Hülle mit fragwürdigem Inhalt ist. Wie viel vom alten, von IHREM Jace ist noch in diesem Jungen zurückgeblieben, der auf einmal Sebastians Handlanger ist? Und wie soll man die beiden trennen, wenn der Tod Sebastians auch Jace' Tod bedeuten würde? Doch Clary wäre nicht Clary, wenn sie sich nicht Hals über Kopf auf eine tollkühne Mission begeben würde, um ihren Freund zu retten ...

So weit klingt die Story ja spannend, aber beim näheren Hinsehen erkennt man schnell, woran sie krankt: Da Jace den größten Teil der Geschichte als eine Art "Roboter" zubringt, leidet die Romantik zwischen ihm und Clary natürlich sehr. Ich finde das Cover deshalb auch unpassend, denn es gibt zwar nicht wenige Kussszenen zwischen den beiden, doch ich konnte mich auf die Liebesgeschichte überhaupt nicht richtig einlassen. Die vorigen Bände haben mir alle immer wieder Herzklopfen bereitet, aber hier ... gar nichts. Übrigens haben mich auch die als "heiß" gedachten Szenen zwischen den anderen Pärchen (und in diesem Buch gibt es viele!) ziemlich kalt gelassen, weil Cassandra Clare leider immer wieder dasselbe Vokabular dabei verwendet: Herzen hämmern gegen Brustkörbe, Finger graben sich in Haar, die Runennarben werden ertastet und für schön befunden. Irgendwann hat man davon doch genug.

Da wir schon bei den anderen Pärchen sind: Ich habe schon oft bewundert, wie Cassandra Clare es schafft, den Lesern Einblick in die verschiedenen Personen zu gewähren. Zumindest in den ersten drei Bänden hielt sich das aber noch in gewissen Grenzen: Man hat das Geschehen meistens durch die Augen Clarys, Simons und Jace' erlebt; aber hier gibt es einfach zu viele Personen, zwischen denen hin und her gesprungen wird: Clary, Simon, Isabelle, Magnus, Alec, Jordan und Maia (beide eigentlich ziemlich überflüssig für die Handlung), sogar Jocelyn und Maryse. Die Abschnitte waren oft sehr kurz, man hatte sich gerade an eine Sicht gewöhnt und wurde schon wieder herausgerissen. Dass das Buch so lang geworden ist, liegt wohl auch zum Großteil daran, dass Cassandra Clare jeder dieser Personen eine eigene Geschichte geben wollte. Nicht falsch verstehen: Die meisten Charaktere mag ich sehr gern, doch insgesamt hat es dem Roman doch an Fokus gemangelt. Die Handlung plätscherte so dahin und war dabei zwar durchaus unterhaltsam, aber man könnte sie mit wenigen Sätzen nacherzählen. Im letzten Teil der Serie erwarte ich mir dann wirklich deutlich mehr Action!
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am 31. Januar 2014
Im Vergleich zu Band 1-3 kann man schon einen starken Abfall erkennen. Es gibt mehr nebenhandlungen, was mir gut gefällt. Aber die Pärchenbildung, wo alle Paar immer wieder die gleichen Fragestellungen durchmachen ... er liebt mich ... ach doch nicht... juhuu er liebt mich doch ... oder war es nur Einbildung. In der Masse und Wiederholung habe ich das Gefühl, dass im Wesentlichen das Buch gefüllt werden musste.
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am 23. Januar 2015
Rezension:

Achtung hier bei handelt es sich um die Rezension zum 5. Band der Reihe, Spoiler sind durchaus denkbar!!!

Die Handlung setzt etwas nach den Ereignissen des letzten Buches ein. Nach dem sowohl Sebastian, als auch Jace spurlos verschwunden sind, befinden sich die Schattenjäger in höchster Alarmbereitschaft. Als jedoch auch nach längerem Suchen keine großen Erfolge zu verbuchen sind, setzt der Rat die Priorität, vor allen was das finden von Jace betrifft, rapide nach unten. Das will und kann Clary nicht akzeptieren und beginnt, mit Hilfe ihrer Freunde, auf eigene Faust nach Jace und ihrem verhassten Bruder zu suchen. Doch schon nach kurzer Zeit muss sie feststellen, dass die Verbindung zwischen Jace und Sebastian sich auf drastische Art geändert zu haben scheint und sie im Begriff ist die Liebe ihres Lebens für immer zu verlieren.

Ich muss gestehen, dass ich mit dem Handlungsverlauf an sich massive Probleme hatte. Denn dieser zieht sich wirklich unglaublich in die Länge. Es kommt zu ewigen Planungsgesprächen, wie man die entstandene Verbinnung zwischen Jace und Sebastian nun wieder trennen kann. Aber eine tatsächliche Handlung gibt es eigentlich nicht. Der zweite Fokus dieses Romans scheint auch eher auf den einzelnen Beziehungen der Mitwirkenden zu liegen. So wird eigentlich jede im Verlauf der Bücher entstandene Liebesbeziehung thematisiert und analysiert. So kommt es selbst in den wenigen rasanteren Szenen zu sehr unpassenden Unterhaltungen über den aktuellen Beziehungsstatus. Ich hatte das Gefühl, dass es in diesem Roman generell eher darum geht die Zwischenmenschlichen Verbindungen weiter auszubauen, als eine Entwicklung hinsichtlich der Rahmenhandlung zu verwirklichen. Selbst der große Endkampf, wobei es immerhin über 50 Seiten zu einem Spannungsanstieg kam, war letztlich nicht allzu zukunftsverweisend und es lässt sich vermuten, dass die komplette Feindschaft zwischen Sebastian und den Schattenjäger sich erst im letzten Band entladen wird.

Der Grund warum ich den Roman trotzdem nicht einfach in die Ecke gepfeffert habe, waren die doch zumindest teilweise recht emotional und deswegen auch spannende gestalteten Beziehungsverläufe der Protagonisten. Besonders dadurch , dass die Geschehnisse aus verschiednen Perspektiven erzählt wurden, ermöglichte es dem Leser tiefe Einblicke in eben diese zu erlangen. Grade die Szenen zwischen Alec und Magnus fand ich sehr unterhaltsam und interessant. In den bisherigen Büchern hat man einfach noch nicht sehr viel über den Alltag und Umgangston ihrer Beziehung erfahren. Genauso wenig wurde sich bisher mit der Problematik von Magnus Unsterblichkeit beschäftig. Eine Handlungsebene, welche nun aber stark ins Blickfeld gerät.
Ebenfalls toll inszeniert wurde die Beziehung zwischen Simon und Isabel, vor allen dadurch, dass ihre Charaktere so vollkommen unterschiedlich sind, entsteht eine schöne Dynamik in ihren Gesprächen und daraus resultierenden Handlungen.

Was die Figuren an sich betrifft konnte Magnus, neben Jace, diesmal sehr glänzen. Er hat eine Art an die Dinge ran zu gehen wie kein Anderer. Es ist besonders faszinierend zu beobachten, wie unterschiedlich er sich doch in verschiednen Gesellschaften verhält. So lässt er seine stets etwas überdrehte und humoristische Art eigentlich nur im Zusammensein mit Alec fallen, wobei er viel ruhiger und verletzlicher wirkt. Schön war auch der eingebaute Runnig-Gag, dass Magnus Simon grundsätzlich nie mit dessen korrektem Namen an zu sprechen scheint.

Jace war natürlich mit seinen ewigen sarkastischen Sprüchen und gelungen Wortspielen, wieder für viele Lacher zu haben. Aber auch im Gesamtpaket konnte seine Rolle wieder überzeugen. Denn sein Charakter verändert sich nun einmal sehr, jetzt wo er so eine spezielle Verbindung zu Sebastian hat. Das wurde von der Autorin überzeugen umgesetzt und war traurig und beängstigen zu gleichen.

„How could he be Jace ans not-Jace, all at once? How could you be heartbroken and happy at the same time?“ S.221 Clary

Einer der Gründe warum ich die Bücher von Cassandra Clare lieber in englisch lese, ist das so ihr genialer Schreibstil einfach besser zur Geltung kommt. Sie hat ein großes Talent dafür mit atmosphärischen Beschreibungen den Bücher noch mehr Leben einzuhauchen. Dazu kommen dann noch die perfekt inszenierten Dialogen, welche einem mit einer unglaublichen Wortgewandheit präsentiert werde. Dadurch ist ein Roman der Autorin natürlich nicht im einfachsten englisch verfasst, dafür sind die Sätze viel zu komplex, aber wer sich englische Bücher in einem gehobeneren Schwierigkeitsgrad zu traut, sollte auf jeden Fall zu den Originalausgaben greifen.

Fazit:
Der Roman bietet viele emotionale Momente, aber auch viele Situationswitz. Mit einem spannenden Handlungsverlauf kann er allerdings nicht punkten. Man sollten diesen Teil der Buchreihe eher als ein Art „Vorbereitungsroman“ in Hinblick auf das große Finale verstehen.
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am 26. März 2014
Achtung Spoilergefahr! Hier handelt es sich um Teil 5 der 6-teiligen Reihe!

Vom Regen in die Traufe.
Nach Liliths Tod sollte alles besser werden, Clary und ihre Freunde sollten eigentlich durchatmen können, sie und Jace endlich zueinander finden, doch alles kommt anders als geplant. Plötzlich fehlt von Jace jede Spur und selbst das Suchkommando der Schattenjäger kann ihn nicht finden. Aber damit nicht genug, auch Sebastians Leichnam, Valentins dämonischen Sohn, ist seither wie vom Erdboden verschluckt.
Mal wieder beginnt für Clary eine wilde Achterbahnfahrt in der Welt der Schattenjäger, denn ihr geliebter Jace kommt zwar wieder, ist jedoch nicht mehr der, der er einmal war. Durch Liliths Macht hat sich etwas Böses in ihm festgesetzt und verbindet in unwiederbringlich mit dem Scheusal das sich ihr Bruder nennt.

++++Meine Meinung++++
Cassandra Clare hat mich mit ihren Büchern von Beginn an verzaubert. Seit "City of Bones" (eng."City of Bones") bin ich den Figuren, allen voran Jace und Clary, verfallen, habe mit ihnen geweint und gelacht und Teil 5 mal wieder verschlungen. Warum erkläre ich in den nächsten Absätzen.

Das Cover lehnt sich sehr stark an den Vorgängern an, wieder mal zieren die englische Version Jace und Clary und ich persönlich finde, dass diese beiden den beschriebenen Charakteren um ein tausendfaches ähnlicher sehen als die eher schlecht gewählte Filmbesetzung (ist nur meine eigene Ansicht zum Chast). Auch der Arena Verlag bleibt seinem Design treu, in welchem wir einen Ausschnitt des New Yorks der Schattenjäger entdecken können.

Die Ereignisse von "City of Fallen Angels" (eng. "City of Fallen Angels"), die in einem wahrhaft fiesen Cliffhanger endeten, gehen nahtlos in "City of Lost Souls" (eng. "City of Lost Souls") über. Das Rätsel um Jace bzw. Sebastians Verschwinden nimmt immer mehr Form an und entführt den Leser in düstere Ecken, wo finstere Pläne lauern, die es zu enthüllen gilt.
Cassandra Clare hat sich mal wieder einiges einfallen lassen und so kommt es, dass wir nicht nur den Hauptstrang von Clary folgen, nein wir erfahren auch mehr über die Werwölfe und ihre Sitten bzw. gibt sie uns einen besseren Einblick in das Herz und die Gedanken einiger Charaktere die bisher eher einem Buch mit sieben Siegeln glichen.

Zum einen Alec, der bisher nicht wirklich zu meinen Lieblingen zählte, denn man aber nun etwas besser versteht, vor allem seine Ängste. Iz, die auch nicht gerade die Warmherzigkeit in Person zu sein scheint, aber ganz tief im inneren verletzlicher ist als ein Vogel mit gebrochenen Flügeln. Auch in die Tiefen von Jace Wünschen und Ängsten bekommen wir einen Einblick und können uns ein Bild von dem, oft so undurchsichtigen, Helden machen. Aber auch bisher kaum berührte Figuren bekommen einen kleinen Auftritt der sich allemal lohnt.

Was Cassandra Clares Schreibstil betrifft, kann man nicht klagen. Er ist weiterhin spannend, jugendlich und lädt zum Lesen ein, auch wenn sie die Sprünge in den Erzählperspektiven immer mehr ausreizt. Dennoch gibt die Autorin mehr Preis als gehofft und weniger als gewollt, denn, wie könnte es anders sein, sie lässt uns wieder an der Klippe baumeln und das obwohl einiges aufzuklären wäre.

Abschließend möchte ich noch etwas erwähnen, dass mir selbst am Herzen liegt. In meiner "Kritik" zum Vorgänger habe ich erwähnt, dass es für den Leser teilweise sehr anstrengend ist, dieses hin und her zwischen den Hauptpersonen (Clary und Jace) zu ertragen. In Teil 5 ist dieses Gefühl beinahe völlig weg, da man die beiden diesmal auf eine etwas andere Art kennenlernt und am Ende sogar versteht was die Autorin damit bezwecken wollte. Die Distanz zwischen den beiden, die bisher ein ständiger Begleiter war, verändert sich, warum und wie müsst ihr jedoch selbst erfahren.

++++Fazit++++
Cassandra Clare entführt uns wieder in die Welt der Schattenjäger, in der wir auf einer Achterbahn der Gefühle und Geschehnisse fahren. Zwar wird die Konzentration auf Clary und Jace immer weniger und es kommen andere Handlungsstränge und Personen in den Vordergrund, das macht jedoch hart gesottenen Fans nichts aus. Von mir gibt es für Teil 5 der Reihe wieder 5 von 5 Wölkchen.

++++Reihe "The Mortal Instruments"++++
1. City of Bones (eng / deutsch)
2. City of Ashes (eng / deutsch)
3. City of Glass (eng / deutsch)
4. City of Fallen Angels (eng / deutsch)
5. City of Lost Souls (eng / deutsch)
6. City of Heavenly Fire (eng ab MAI2014)

++++weiteres von Cassandra Clare: "The Infernal Devices"++++
1. Clockwork Angel (eng / deutsch)
2. Clockwork Prince (eng / deutsch)
3. Clockwork Princess (eng / deutsch)
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