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Morrisons Versteck: Roman
 
 
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Morrisons Versteck: Roman [Taschenbuch]

Peter Henisch
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423129182
  • ISBN-13: 978-3423129183
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,1 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.283.941 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Henisch
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.at-Redaktion

Peter Henisch ist nicht nur im gleichen Jahr (1943) geboren wie Jim Morrison, Sänger der legendären Rockgruppe The Doors -- auch er wurde zunächst als Liedermacher und Bandleader bekannt. Genügend Parallelen also für den Wiener Schriftsteller, um sich literarisch jenem Mythos anzunähern, der sich seit dem mysteriösen Abgang in einer Pariser Badewanne um das Rockidol rankt: Jim is alive.

Der Form nach als Roman geschrieben, umkreist Morrisons Versteck sein Thema mit Hilfe einer komplizierten Dreierbeziehung: Die Fotografin Petra hat eine unheimliche Begegnung mit einem Exhibitionisten, in dem sie Morrison zu erkennen glaubt. Der Journalist Paul, ein Studienkollege und Verehrer, der seit 20 Jahren nichts mehr von ihr gehört hat, wird von ihr um Mithilfe bei der Recherche gebeten. Die Figurenkonstellation wird zur Chiffre für die schillernde Ausstrahlung des Sexidols: Paul steht auf Petra, doch Petra steht nicht auf Männer. Einzige Ausnahme: Morrison.

In das Geflecht der scheindetektivisch angelegten Suche nach Morrisons Versteck verpackt der Autor wie nebenbei literarisches, filmisches und philosophisches (Sub-)Kulturgut der 68er-Generation. Darin werden die Kunstfiguren der Fiktion lebendig, etwa, wenn der Ich-Erzähler Paul loszieht, um sich an den teils zwielichtigen Orten umzusehen, an denen sich der Dichter und Sänger aufhielt. Wie ein Zauberer jongliert Peter Henisch dabei mit Perspektiven und Zeitebenen, Leben und Tod, Schein und Sein. Er hat zwar am Ende den Mythos um das Versteck des berühmten "Untoten" auch nicht gelöst, dafür ist ihm ein virtuoses und außerordentlich vergnüglich zu lesendes Buch gelungen. --Wolfgang König

Pressestimmen

»Es geht um Leib und Seele, nicht nur Morrisons, sondern eines Zeitalters.«
Helmut Schödel, Presse, Wien

»Ein mit Poesie und Ironie durchwobenes Patchwork aus zahllosen brillant eingesetzten Versatzstücken, die sich meist nach dem Prinzip von Punkt und Kontrapunkt spielerisch ergänzen ... eine gescheite und außerordentlich vergnügliche Lektüre.«
Neue Zürcher Zeitung

»Auch Buñuel und Godard werden in Henischs ironischer Hommage an Morrison gebührend zitiert. Wie auch sonst viel Filmisches. In vieler Hinsicht ist ›Morrisons Versteck‹ ein Kopffilm.«
Julia Sommer, Frankfurter Rundschau

»Da stellt sich zuerst die Frage: Wie ist dieser Jim Morrison so geworden, wie er geworden ist? Daraus resultiert nicht nur ein psychologischer, sondern auch und im wesentlichen ein Literatur-Roman.«
Eva Maria Bogner, Süddeutsche Zeitung

»Ein ironischer Geniestreich sondergleichen.«
NRZ Neue Ruhr Zeitung Essen

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nette Spielerei für Kenner 29. Januar 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Morrison Versteck" ist eine scheinbar locker dahin geworfene Erzählung mit einiger Experimentierfreude. Die knappe Handlung bietet eher ein Gerüst, um das sich Versatzstücke, Entwürfe und vor allem Morrison-Zitate ranken. Diese sind so reichlich aus verschiendensten Gedichten, Notizen und sonstigen Statements herausgerissen, daß sie wohl nur dem "Wiedererkenner" einige Freude bereiten. Man darf also keine Fiktion in herkömmlicher Romanform zu dem eventuellen Weiterleben von Morrison erwarten, obwohl die Vorstellung eines gealterten, bärtigen Morrison als zurückgezogen lebender Exhibitionist auf jeden Falls seinen Reiz hat. Die übrigen, eventuell autobiographisch geprägten Romanfiguren habe ich als eher störend und uninteressant empfunden.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Von der Grundidee her hätte "Morrisons Versteck" ein interessan- tes und unterhaltsames Buch werden können.Zu Beginn seines Werkes schafft Autor Henisch es auch noch, auf durchaus amüsante Weise dem Leser die Fiktion eines noch lebenden, bärtigen und sich zur Schau stellenden Jim Morrison zu übermitteln. Doch dann widmet er seiner realen Hauptperson, dem Journalisten Paul, zuviel Aufmerk- samkeit. Es wird zum x-ten Male die allseits bekannte Geschichte der 'Doors' erzählt, verbunden mit den Erinnerungen von Paul. Diese sind jedoch leider langatmig und langweilig. Zudem wechselt der Autor immer wieder in die englische bzw. in die französische Sprache, was zwar von einigen Kenntnissen zeugt, für den Hand- lungsfluss jedoch tödlich ist. Gut 150 Seiten des Buches kann man getrost vergessen, weil der angeblich noch lebende Morrison nur noch am Rande erwähnt wird. Und wer sich dieses Buch kauft will Morrison haben und sonst nichts! Erst ziemlich zum Ende konzen- triert sich die Geschichte wieder mehr auf Morrison und lässt den Leser erfahren, wie der "Lizard King" seinen eigenen Tod insze- niert hat und seit Jahren unerkannt und zurückgezogen in Paris lebt. Doch da hat der geneigte Leser schon längst die Hoffnung auf Besserung aufgegeben und ist nur noch schwer über die vorhergehenden Längen hinweg zu trösten. Während es Lewis Shiner 1993 in seinem fiktiven Roman "Schattenklänge" gelang, eine spannende und interessante Geschichte rund um den Mythos Morrison zu erschaffen, enttäuscht Henisch über weite Strecken. Er weckt zu Beginn viele Hoffnungen im Leser, kann die eingeschlagene Linie jedoch nicht beibehalten und vergibt die Chance auf ein echtes Highlight. Fazit: 1 Punkt für Morrison. Nur für Leser zu empfehlen, die wirklich a l l e s von und über Morrison haben müssen.
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