Wir sind auf den Crockpot oder slow cooker über unsere Äpfel zu Hause und unsere Reisen in die USA gekommen. In den USA hat man zum Frühstück gern Applebutter. Nach amerikanischen Rezepten werden diese aus Apfelmus in einem Crockpot über Nacht zubereitet.
(Applebutter ist im Grunde genommen eingedickter und gewürzter Apfelmus).
Der Cooker bietet einfache Temperatureinstellungen, die man in jedem Rezept finden (High, Medium, Low). Das Geheimnis des Kochens ist einfach: Zeit, wie die anderen Reszendenten auch geschrieben haben.
Im Moment machen wir gerade Pulled Pork im Crockpot und warten gerade auf das Resultat. Es geht ganz einfach: Fleisch am Abend vorher würzen (Salz und Pfeffer). Dann 7-9 Stunden auf low kochen. Shreddern, Flüssigkeit aus dem Kocher entfernen, Fleisch wieder einfüllen und mit BBQ Sauce nach Gusto mischen und noch eine Stunde auf low kochen.
Fertig.
Der Kocher ist solide verarbeitet und sehr leicht, da aus Aluminium. Die Keramikinnenschale ist sehr solide und dient dem Halten der Temperatur. Das Reinigen ist wegen der geringen Temperaturen sehr einfach - es brennt nichts an. Bei dem Kochprozess kommt es auf das Halten der Temperatur an. Diese wird über längere Zeit gehalten und ergibt am Ende ganz andere Resultate als wir es bei normalem Kochen gerwohnt sind.
Fazit: Das Kochn mit dem Crockpot ist anders als bei uns in Deutschland gewohnt. Es dauert einfach. Man muss nur in der Zeit rückwärts rechnen. Im Grunde füllt man den Slow Cooker ab Abend vorher und hat dann sein Mittagessen fertig. Alternativ vor der Arbeit alles in den Topf und das Abendessen wartet nach der Arbeit.
Man kann z. B. Gulasch direkt aus dem Keramiktopf servieren. Keramiktopf aus dem Heizelement heben und ab auf den Tisch. Die Gäste werden sich wundern, wie man das so hinbekommen hat - im Schlaf. In Ruhe und mit Gelassenheit.
Dieser Topf gehört definitiv in den Haushalt. Gerade dort wo gern gekocht wird.
Nachtrag: Wir haben den Kocher jetzt seit längerem im Einsatz und sind wirklich sehr zufrieden. Ob man Applebutter oder ein Stück Fleisch durchgart, alles gelingt sehr gut. Woran man sich gewöhnen muss ist die wesentlich anderen Kochzeiten. Wir machen das so, dass so, dass wir am Morgen den Kocher anstellen und am Abend ist alles fertig. Manchmal fangen wir auch am Abend vorher an und dann ist es am kommenden Mittag fertig.
Der Topf ist sehr pflegeleicht. Da die Temperatur ist brennt nichts an und alles ist rasch wieder sauber.
Auf dem Internet findet man genug Rezepte für das langsam kochen.
A propos, bei unserem Kocher lag ein Adapter auf unser Steckersystem bei. Wie dies hier bei Amazon ist, kann ich nicht sagen.
Edit: März 2011
Wir haben in der Zwischenzeit auch den Automatiktopf von Morphy Richards. Mit wenigen Zutaten entstehen leckere Gerichte. Diesen Topf nutzen wir im Sommerhaus oder bei kleineren Mengen. In Canada habe ich ein Kochbuch gefunden "Rezepte mit 5 oder weniger Zutaten". Macht Laune.