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Morphogenesis. [Taschenbuch]

Michael Marrak
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 684 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404243390
  • ISBN-13: 978-3404243396
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,2 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 609.656 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In der Summe zu langatmig 13. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Ich habe mir das Buch aufgrund der anderen Rezensionen gekauft und mich dementsprechend auch begeistert in die Seiten gestürzt. Der Roman fängt zumindest spannend mit einem "Aufreißer" an, dem Entdecken der unterirdischen Pyramide. Das macht nach dem Lesen der Zeilen Lust auf mehr. Bis zur Hälfte des Buches zieht es einen mehr und mehr hinein und die Skurilität der Story steigert sich von Seite zu Seite, sehr interessant zu lesen, mit immer skurileren Ideen, die geschickt in die Handlung eingeflochten werden. Ab der Hälfte hat man als Leser dann aber eigentlich schon "alles gesehen", Neuerungen sind plötzlich nicht mehr "skuril", weil eigentlich ALLES befremdlich ist. Schließlich beginnt sich der Roman zu ziehen und, wie jemand in einer der vorangegangenen Rezensionen schrieb, "... der Ausgang des Buches interessiert einen bald nicht mehr wirklich ...". Letztlich habe ich mich durch die restlichen Seiten gequält und war am Ende froh, als die letzten Zeilen gelesen waren. Von der Idee her grandios und mal etwas gänzlich anderes als die üblichen Ideen. In der Summe aber zu langatmig und etwas für Leser mit Geduld, zumindest aber etwas für Leser, die ein Buch dieses Umfangs schneller konsumieren als ich es getan habe ...
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hohe Erwartungen leider enttäuscht! 20. August 2005
"Lord Gamma" war ein Pageturner allererster Güte, wenn auch zum Ende hin sehr verwirrend. "Imagon" habe ich verschlungen wie kaum ein anderes Buch der letzten Jahre. - Aber "Morphogenesis" fällt leider völlig aus dem Rahmen: Michael Marrak gefällt sich in der Rolle des absolut durchgeknallten Schriftstellers anscheinend sehr gut, hat er seinen Hauptdarsteller - wie schon bei "Lord Gamma" - wieder einmal an einen Ort versetzt, an den wenig erklärt wird, aber alles möglich ist.

Zwar werden die absolut schrägen Visionen (vor allem die Lazarium-Kapitel nervt durch völlig unverständliche Bilder wie aus einem LSD-Traum) und Erlebnisse mit massenweise ägyptischer Mythologie unterfüttert, doch bleibt vieles davon erst gar nicht hängen. Zu viele Namen und Mythen werden in den entsprechenden erklärenden Passagen über den Leser ausgegossen, dass dieser auch am Ende nicht weiß, was nun laut des Autoren WIRKLICH geschehen ist.

Ja, Marrak liebt schräge Symbolik à la David Lynch. Das wusste ich schon vorher. Aber diesmal übertreibt er es schamlos. Noch dazu wirken viele grausame Elemente dieser Hölle (die sexbessene Riesenspinne) wie billiger Trash und lädt eher zum Lachen denn zum Gruseln ein.

Auffällig ist auch, wie cool und zynisch der Hauptdarsteller die Tatsache auffasst, vielleicht bis ans Ende der Zeit gequält und gefoltert zu werden. Wo auch hartgesottenste Menschen schnell durchgedreht wären, zieht Herr Krispin relativ locker-flockig durch das unfassbare Grauen, das ihn erwartet. Kein Gedanke ans Aufgeben scheint ihm unterzukommen. Und, wie ein anderer Rezendent schon sehr richtig erwähnte: Dass der gute Mann einen Großteil des Buches glaubt, er wäre Opfer eines militärisch-wissenschaftlichen Experiments (lächerlich ist das schon relativ zu Beginn, als er auf Wolken herumspaziert und ein Flugzeug innerhalb von wenigen Minuten Tausende Kilometer zurücklegt), zeichnet ihn nicht gerade als große Leuchte aus.

Der ganze Roman wirkt wie ein Schlaraffenland für Schriftsteller: Alles kann eingebaut werden, sei es auch noch so schräg und im wirklichen Leben undenkbar. Da muss man sich mit einer sinnvoll aufgebauten Handlung und glaubwürdigen Charakteren nicht lange aufhalten... Und zur Not muss halt ein kruder Mix aus SF, Fantasy und Nichterklären herhalten. Oder der Autor versucht kurzerhand einfach, dem Ganzen den Anstrich tieferer Sinnhaftigkeit zu geben, indem er vermeindlich tiefgründige Bilder und seltsame Landschaften verwendet. Wer diese Bildsprache zu verschlüsseln versucht, verzweifelt aber entweder oder erkennt recht bald, dass das Ganze anscheinend nur auftaucht, weil der Autor gewisse Vorstellungen halt gerade "cool" fand.

Nur ein extremes Beispiel (könnte schon ein leichter SPOILER sein): Ein Mann, der schon Jahrhunderte in der Hölle zugebracht hat, wohnt in einem Turm und weiß, dass in seinem Keller die Antwort auf wichtige Fragen lauern könnten. All diese Zeit ist er aus - berechtigter - Angst nicht herunter gestiegen, nur um es dann unnötigerweise plötztlich doch zu tun, als der Haupdarsteller schon längst vorgegangen ist. Und obwohl jener Charakter vorher sehr analytisch war und sich mit seiner Situation abgefunden zu haben schien, dreht er plötzlich völlig am Rad und verschwindet dann (fast) in der Versenkung.

Lange Rede, kurzer Sinn: Mit viel Enthusiasmus geschrieben, aber letztendlich oberflächlich und mit einem Ende, das mindestens 50% aller Fragen offen lässt...

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut genial! 13. August 2006
Von The Edge
Nachdem ich mit totaler Begeisterung Michael Marrkas hervorragenden Roman "Lord Gamma" (ein Buch das ich nur jedem empfehlen kann - vorausgesetzt er/sie kann was mit abgefahrenen Geschichten anfangen ;-) gelesen hatte, habe ich mir sofort "Morphogenesis" zugelegt. Wie von "Lord Gamma" war ich auch von diesem Buch so fasziniert das ich, je näher ich dem Ende kam, immer langsamer gelesen habe - weil ich nicht wollte das es schon zu Ende ist... Marraks Ideenreichtum und Fantasie sind einfach der Wahnsinn und sein Schreibstil gefällt mir überaus gut. Wer Lust auf etwas außergewöhnliches hat und gerne in bizarre Abenteuer und ebensolche Welten eintaucht, dem kann ich Michael Marrak uneingeschränkt empfehlen. Es ist allerdings sehr wichtig, sich Zeit zu lassen und man sollte in der Lage sein, sich voll und ganz auf ein Buch einzulassen. Denn dann (nur dann!) erlebt man die ganze packende Kraft und Spannung seiner Bücher. Nicht selten sieht man sich gezwungen zurück zu blättern, das ein oder ander Kapitel nochmal zu lesen, weil der Autor den Leser (in stets erträglicher, vielleicht ja auch gewollter Weise) überfordert. Aber das macht den Reiz (zumindest für mich) auch aus - und irgendwelche 0/8/15 Literatur gibt es ja sonst genug... Ich hoffe sehr, dass er sich treu bleibt und weiterhin so geniale Bücher schreibt! Ich warte jedenfalls schon ganz gespannt auf seine nächste Veröffentlichung. Seinen Roman "Imagon" kann ich übrigens ebenfalls nur wärmstens empfehlen!
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Veröffentlicht am 14. September 2005 von Generator
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Am 7. September 2005 veröffentlicht
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Veröffentlicht am 6. September 2005 von Handyman Jack
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