Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht nur für den Strand geeignet, 11. Januar 2004
"Morning View" ist ein Album, das bei jeder Gelegnheit passt. Besonders schön ist es allerdings, wenn man eine Aussicht hat, wie sie auf dem Cover zu sehen ist: weit, ruhig und wünderschön. Fast wie das Album."Morning View" ist einen deutlichen Schritt vom Vorgänger "Make Yourself" entfernt. Dominierten dort noch elektronische Spielereien und harte Gitarrenwände, dringen hier meist schöne Melodien und akustische Akkorde ins Ohr. Dabei halten sich schön laute Hits wie "Nice To Know You" oder "Under My Umbrella" die Waage mit atmosphärischen, verträumten Songs wie "Wish You Were Here", "Echo", oder "Aqueous Transmission". "Are You In?" ist dabei an Coolness kaum zu übertreffen. (Halb-)Balladen wie "11am" oder "Mexico" finden sich hier auch. Und die Spannungssteigerung in "Just A Phase" gibt den letzen Schuss Genialität dazu. Nun mag diese sanfte Richtung, die Incubus eingeschlagen haben, nicht jedem gefallen. Aber in meinen Augen ist dies das beste Album, das Incubus je aufgenommen haben. Und eines der besten in meinem Plattenschrank. Highlights: Wish You Were Here; Just A Phase; 11am; Mexico; Are You In?
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Klassiker im Crossover-Bereich, 30. Oktober 2005
Was die Crossover- und Rockband Incubus aus Kalifornien auf diesem hochgelobten und preisgekrönten Album abliefert, ist absolut bemerkenswert. Harte und unendlich dynamische Rock-Passagen, gelassen-dahinschwelgende Parts, groovige Basslinien und kraftvolle Dynamikwechsel sorgen für ein Rock-Album ohne Längen und Schwächen. Die sonnige und maritime Morgenstimmung, die Titel und Cover suggerieren, setzt sich über weite Strecken des Albums dank einerseits melancholischer und andererseits überschwenglich-positiver Momente auch musikalisch durch. Dabei brilliert die Band um den sehr ausdrucksstarken Sänger Brandon Boyd vor allem beim überragenden Opener "Nice to know you" - sicherlich eines der kraftvollsten Gitarrenriffs der jüngeren Rock-Geschichte und eine faszinierende Berg- und Talfahrt bezüglich Dynamik und emotionaler Wirkung der Musik. Weitere überzeugende Stücke sind die poppig angehauchten "Wish you were here" und "Are you in?", aber nicht minder hochwertig sind auch härtere Songs wie "Just a phase" oder das wütend-mitreißende "Under my umbrella". Und auch die zunächst weniger auffälligen Songs offenbaren nach mehrmaligem Durchhören der CD ihre Qualitäten. Ob es sich um geradlinigen Rock wie bei "Circles" oder um einen wahren Folk-Song mit klassischer Gitarrenbegleitung und Streichereinsatz wie bei "Mexico" handelt - hier ist jeder Song vernünftig durchkomponiert und professionell produziert worden. Eine ganz große Stärke des Albums ist die stilistische Ausgeglichenheit. So verwundert es nicht, dass 2 melancholische und für Incubus-Verhältnisse sehr ruhige Stücke absolut den Status "Geheimfavorit" inne haben: Das verträumt-verliebte "Echo" mit seinen erstklassigen Lead-Gitarrenparts und der grandiose Abschlusssong "Aqueous transmission", der den Hörer zum Dahinschwelgen in unberührten fernöstlichen Naturszenerien einläd, garantieren uneingeschränkte Freude am Musikhören! Ein Pflichtkauf für den Rock-Fan!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rock in ihrer harmonischten Form - "Morning View", 13. Januar 2006
Incubus gelingt mit "Morning View" eine gelungene Weiterentwicklung ihres prägnanten Stils aus unglaublich eingängigen Akkordmelodien kombiniert mit fett klingenden Riffs. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum "Make Yourself" ist der Guitarrensound in "Morning View" viel weniger von digitalen Effekten bestimmt, auch DJ Kilmore hält sich auf dieser Platte mit scratching und Effekten sehr im Hintergrund, was aber nicht als Nachteil gelten soll. "Weniger ist Mehr", und so sticht bei Stücken wie "Nice to know you", "Circles", "Blood on the ground" oder " Under my Umbrella" ein "Mike Einziger vintage sound" vom Feinsten hervor. Unterstützt wird der Sound vor allen von facettenreichen Bass- Lines Dirk Lance´s und der unverwechselbaren Stimme Brendon Boyd´s, die vor allen in eher melodischen, meist "clean"- gespielten Liedern wie "are you in", "Echo" oder "Mexico" ihre volle Wirkung entfaltet. Rythmisch genial in Scene gesetzt wird das ganze von Jose Pasillas II, der mit seinen vielen Tombs und Becken virtuose Rythmen miteinander verschmelzen zu lassen scheint. Die Visitenkarte dieser Platte ist natürlich "I wish you were here", ein Lied zum mitsingen und glücklich sein, eins dieser Lieder, dessen Melodie jeder glaubt zu kennen, auch wenn man es noch nie zuvor gehört hat...
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