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Morland 2: Die Blume des Bösen [Gebundene Ausgabe]

Peter Schwindt
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. September 2009
Ganz Morland leidet unter der Schreckensherrschaft der Eskatay, die gnadenlos Jagd auf alle Magier machen. Die magisch begabten Waisen Hakon und York begeben sich auf eine gefährliche Reise, um dem Geheimnis ihrer Herkunft auf die Spur zu kommen und dem Terror Einhalt zu gebieten. Doch die Zeit drängt: Ein Luftschiff steuert geradewegs auf die Stadt Morvangar zu. In seinem Bauch befindet sich eine tödliche Fracht ...

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (1. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3473353124
  • ISBN-13: 978-3473353125
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 345.550 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Ganz Morland leidet unter der Schreckensherrschaft der Eskatay, die gnadenlos Jagd auf alle Magier machen. Die magisch begabten Waisen Hakon und York begeben sich auf eine gefährliche Reise, um dem Geheimnis ihrer Herkunft auf die Spur zu kommen und dem Terror Einhalt zu gebieten. Doch die Zeit drängt: Ein Luftschiff steuert geradewegs auf die Stadt Morvangar zu. In seinem Bauch befindet sich eine tödliche Fracht ...

Über den Autor

Peter Schwindt, geb. 1964 in Bonn, war einige Jahre als Zeitschriftenredakteur und Spieleentwickler in der Computerbranche tätig, bis er selbst mit dem Schreiben anfing. Nach einigen sehr erfolgreichen und ausgezeichneten Drehbuchprojekten für das Kinderprogramm des ZDF kam er glücklicherweise auf die Idee, auch Romane für Kinder und Jugendliche zu schreiben.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung 17. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich auf den ersten Teil der Eskatay-Reihe ehr durch Zufall gestoßen bin, so konnte ich das Erscheine der Fortsetzung kaum erwarten. Einige Fragen, die Band 1 aufgeworfen hat, werden endlich in "Die Blume des Bösen" geklärt, um den Leser zum Schluß wieder genauso schlau wie vorher zurückzulassen (Cliffhanger).

Die Geschichte um Harkon, York und Tess ist spannend und kurzweilig geschrieben. Man hat das Gefühl durch die detalliert geschilderten "Erfindungen" dieser Zeit,die für die Menschen in Morland neu und spektakulär sind, wieder in die Zeit der technischen Revolutionen des 19. Jahrhunderts zurückversetzt zu werden. Auch mit viel Spannung, Action und Nervosität begleitet man das Schicksal von Hagen Lennart, dem Chefinspektor, der nicht nur um seine tote Frau trauert, sondern auch mit aller Macht versucht seine beiden entführten Töchter zu befreien.

Zum Schluß bleibt jedoch immer noch die Frage, wer wird siegen? Die Eskatay oder die Gist? Und werden die Menschen in diesem Kampf, tausende Jahre nach der ersten Schlacht, diesmal den Kürzen ziehen?

Sehr gesellschaftskritisch und mit sehr sympathischen, charakterlich klar strukturierten Hauptfiguren setzt Peter Schwindt diese Trilogie fort. Eine Mischung aus Fantasy, Abenteuer und Krimi. Nicht nur für junge Leser geeigent!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantasy erfreulich weit ab vom Mainstream 17. August 2011
Von pelznase TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Nach langer Wartezeit geht es mit der Morland-Trilogie weiter. Allerdings hat sich das Warten in diesem Falle gelohnt. Die Geschichte um die Eskatay und die Bedrohung, die von ihnen ausgeht, wird konsequent fortgesetzt. Trotz der Pause findet man schnell zu den vertrauten Charakteren zurück, leidet mit ihnen, trauert mit ihnen, hofft und bangt mit ihnen. Langweilig wird es dabei nicht eine Sekunde lang und ehe man es sich versieht, sind die mehr als vier Stunden Spielzeit auch schon vorüber. So muss Fantasy klingen, wenn sie sich vom Mainstream abheben will. 'Morland' bietet eine interessante und abwechslungsreiche Mischung aus bekannten Fantasy-Elementen, einer guten Portion Steampunk und einem Schuss Krimi vor einer exotischen Szenerie, die einerseits vertraut, andererseits aber auch -aus heutiger Sicht- rückständig wirkt. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass Teil 3 tatsächlich schon im Herbst erscheint, denn kaum ist die letzte Sekunden verklungen, will man unbedingt wissen, wie es mit den Eskatays und Gists weitergeht.

Es wäre müßig, den einen oder anderen Sprecher hervorzuheben, denn der Cast glänzt bis hin zur kleinsten Rolle. Ich habe es anfangs so empfunden, dass Erzähler Ulrich Noethen sehr häufig zu Worte kommt, doch fügt er sich so gut in das Hörspiel ein, dass dies niemals negativ auffällt. Mit u.a. Helmut Krauss, Dustin Semmelrogge, Jürg Löw und Christa Strobel sind einfach Könner des Fachs am Werke.

Was den Soundtrack angeht, so hat man immer wieder das Gefühl, man sitze im Kino. Wuchtige, epische Stücke sind zu hören, die die Handlung passig begleiten. Mir fiel die Untermalung an einigen Stellen allerdings etwas zu laut aus.

Das Digipack ist erneut in schönen weichen Farben gehalten und zeigt aufgeklappt ein Stück aus der Landschaft Morlands. In Inneren findet sich aber erneut lediglich die Trackeinteilung. Noch immer hätte mir ein Einlageblatt oder ein kleines Booklet sehr gut gefallen. Eines vielleicht, das noch mal kurz die bisherigen Ereignisse zusammenfasst.

Fazit: Eine rundum gelungene Fortsetzung. Diese Trilogie kann man jedem Fantasy-Fan nur wärmstens empfehlen!
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4.0 von 5 Sternen Es wird besser.... 29. April 2013
Format:Audio CD
Es gibt Dinge, welche man erst so richtig genießen kann, wenn man die Gnade der schon verstrichenen Zeit mit in die Waagschale werfen darf. Da ich nicht die von vielen so oft kritisierte lange Wartezeit zwischen den beiden Teilen absolvieren musste, war der Übergang von Teil Eins zu Teil Zwei also noch recht frisch – wobei ich Teil Eins bereits nach Erscheinen 2009 einmal gehört und sofort wieder vergessen hatte, auch wenn die neuerliche (Nach)Bewertung gleich geblieben ist.

Der Genremix ist nach wie vor recht gewagt, denn solche Storys sind nicht einmalig auf dem Büchermarkt zu finden. Viele der hier verarbeiteten Versatzstücke kennt man aus anderen Geschichten, doch ist es der Kleber, welcher alles zusammenfügt, der sich als verdaulicher heraus stellt als vorher befürchtet. Der Oberbegriff Dystopie trifft die Grundstimmung und dominante Erzählweise der Geschichte am genauesten – da ja eine Zivilisation komplett neu aufgebaut wird, aus der Asche der alten Welt.

Nicht Monstren und Untote bedrohen die Menschheit, sondern ein altes Erbe und der Mensch an sich, welcher nicht aus seiner Vergangenheit gelernt zu haben scheint. Die Unterdrückung der Schwachen zum Wohle der wenigen Mächtigen, ist ebenfalls nicht neu als grundlegendes Gerüst einer Postapocalypse, doch auch hier spielen wieder die anderen Mixturen eine große Rolle in der Entzerrung einer Stereotypie.
Leonhard Koppelmann, seines Zeichens Regisseur der Produktion und mir eher durch seine Radioproduktionen bekannt, hat sich bei mir bisher keinerlei Meriten verdienen können, wenn es um den Punkt „leichte Unterhaltung“ geht. Was er jedoch mit dem zweiten Teil abliefert ist schon nahe an der Bezeichnung angesiedelt. Der zu starke Kunstaspekt der ersten Episode scheint ein wenig mehr bei der Produktion dieser Folge in den Hintergrund gerückt zu sein. Ein sehr positiver Wandel, denn solch eine Geschichte sollte nicht durch zu starke Verklemmung an der akustischen Entfaltung gehindert werden.

Dass die Sprecher ein Ensemble darstellen, das seinesgleichen sucht, ist klar. Deshalb auch hier nur ein paar genannt, welche wohl jedem bekannt sein sollten. Ulrich Noethen, Matthias Koeberlin, Bastian Pastewka, Ernst-August Schepmann, Helmut Krauss, Wolfgang Rüter, Walter Gontermann, Jürg Löw, Karlheinz Tafel und Gregor Höppner um nur wenige zu nennen.

Die Inszenierung ist insoweit ein wenig einfacher gelungen, als das mich dieser Teil mehr zu unterhalten verstand als sein Vorgänger. Atmosphärisch dicht und nicht zu düster vertont geht die Geschichte ihren Gang und man bemerkt schon die Vorboten des Endes…
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