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Morland 01: Die Rückkehr der Eskatay
 
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Morland 01: Die Rückkehr der Eskatay [Gebundene Ausgabe]

Peter Schwindt
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3473353027
  • ISBN-13: 978-3473353026
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 229.079 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Düster, magisch und lebensgefährlich – die neue Welt des Peter Schwindt

Hoch im Norden liegt Morland. Die Zeiten sind schlecht. Immer mehr Menschen hungern, es kommt zu Unruhen und die Geheimpolizei ist allgegenwärtig. Eine rätselhafte Todesserie erschüttert das Land: Kopflose Leichen werden geborgen – doch es sind keine Mordopfer …

Im Mittelpunkt dieser spannenden Abenteuergeschichte stehen die Jugendlichen Tess, Hakon und York, die alle unter sehr unterschiedlichen Umständen aufgewachsen sind. So lebt Tess seit ihrer Geburt in einem staatlichen Waisenhaus, der junge Magier Hakon zieht mit dem Wanderzirkus seiner Eltern durch die Lande und York ist der behütete Sohn eines hohen Staatsbeamten. Doch etwas haben die drei gemeinsam: sie alle sind nicht das, wofür sie sich immer gehalten haben. Tess, Hakon und York sind nämlich die letzten Überlebenden einer Rasse, die vor vielen tausend Jahren in einem gewaltigen Krieg beinahe ausgelöscht wurde. Und sie allein verfügen noch über Fähigkeiten, die sie einzigartig unter den Menschen machen. Doch als diese Gaben manifest werden, geraten die Jugendlichen in Lebensgefahr. Denn Frederik Begarell, der allmächtige Diktator Morlands, möchte sich deren Talente für seine Zwecke zunutze machen und macht mit seiner Geheimpolizei Jagd auf sie …

Mit „Morland – die Rückkehr der Eskatay“ ist Peter Schwindt nicht nur ein klassischer Abenteuerroman zwischen Jules Vernes und Philipp Pullman gelungen, sondern auch ein fesselndes Leserlebnis jenseits der konventionellen Fantasy.

Der Verlag über das Buch

Klassischer Abenteuerroman


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Vier Handlungsstränge gibt es in diesem Buch. Parallel werden die Geschichten des Zirkusjungen Hakon, dem Waisenmädchen Tess und York, dem Sohn eines wichtigen Beamten erzählt. Sie alle sind Jugendliche, die im Lauf der Geschichte außergewöhnliche Fähigkeiten entwickeln bzw. diese an sich entdecken. Tess verfügt über übermenschliche Kräfte, York lernt, dass er sich in Gedankenschnelle von einem Ort zum anderen bewegen kann - sofern er schon einmal an diesen Orten gewesen ist. Hakon ist Gedankenleser. Er ist außerdem in der Lage, Menschen mit Hilfe seiner Fähigkeit zu überzeugen, Dinge zu tun, die sie eigentlich nicht tun wollten. Die vierte Hauptperson ist Lennart, ein Beamter, der in die Geschichte hineinstolpert, aber schließlich das bindende Glied zwischen den drei Jugendlichen wird. Die drei sind "Gist", die Nachfahren einer fas ausgestorbenen Rasse. Sie sehen aus wie Menschen, doch verfügen sie über außergewöhnliche Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten möchten sich die Eskatay zunutze machen. Die Eskatay, das sind Menschen, die sich unter Zuhilfenahme von Sporen eine Blume verwandelt haben. So haben auch sie übermenschliche Fähigkeiten. Doch bei der Verwandlung sterben zu viele Menschen. Und die, die zu Eskaytay werden, sind im Gegensatz zu den Gist nicht in der Lage, sich fortzupflanzen. Darum versuchen die zwölf Eskaytay, die drei Gist in ihre Gewalt zu bringen. So beginnt die Jagd auf Hakon, Tess und York.
Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, ist zwar im Fantastischen angesiedelt, aber kein kompletter Fantasy-Roman, sondern eine Mischung aus Gesellschaftskritik, Entwicklungs- und Abenteuerroman. Man darf auf die Fortsetzung (das Buch ist auf drei Bände angelegt) gespannt sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephie
Format:Gebundene Ausgabe
Die Zustände in Morland werden immer schlimmer. Im ganzen Land suchen die Angehörigen der ärmeren Bevölkerungsschichten verzweifelt nach Arbeit oder müssen Hunger leiden. Nur den wenigen Menschen, die schon immer reich waren, geht es noch gut, denn sie bezahlen immer weniger Lohn für immer mehr Arbeit.
Gleichzeitig verwandelt sich die angebliche Demokratie immer mehr in eine Diktatur, denn Präsident Begarell ist nicht gewillt abzutreten, obwohl seine zweite Amtsperiode nun vorüber ist und die Verfassung ihm keine dritte gestattet. Um dennoch an der Macht zu bleiben ist ihm jedes Mittel Recht.

Zur gleichen Zeit entdecken verschiedene Kinder bzw. Jugendliche plötzlich, dass sie besondere, magische Fähigkeiten entwickeln, die sie jeweils aus bedrohlichen Situationen gerettet haben.
So gelingt es Tess mit ihrer neu entdeckten übernatürlichen Stärke aus dem kommunalen Waisenhaus zu fliehen, in welchem sie ihr ganzes bisheriges Leben verbracht hat, in dem sich die Zustände aber auch kontinuierlich verschlimmerten, und York mit Hilfe von Teleportation den Fängen des Privatsekretärs seines Vaters zu entkommen, nachdem er zusehen musste wie dieser und ein hohes Regierungsmitglied seinen Vater auf geheimnisvolle Weise ermordeten.
Hakon hingegen kann auf einmal die Gedanken von fremden Menschen hören und sie nach kurzer Zeit sogar manipulieren bestimmte Dinge zu tun.
Alle drei müssen nun herausfinden, was mit ihnen Geschehen ist und schon bald erfahren, dass sie ihre Fähigkeiten besser nicht jedem offenbaren. Sind sie etwa wie die legendären Eskatay, die sich vor hunderten von Jahren einen erbarmungslosen Krieg mit den Menschen lieferten, bei dem nahezu alles Leben zerstört wurde?

Außerdem ist da noch der Polizist Hagen Lennart, der plötzlich zum Chefinspektor ernannt und mit den Ermittlungen einer mysteriösen Mordserie betraut wird. Auch er stellt schon bald fest, dass irgendetwas nicht stimmt und er vermutlich nur als Marionette der Regierung dienen soll.

Morland ' Die Rückkehr der Eskatay ist der erste Band einer Trilogie und damit auch nur der Auftakt zu dieser Serie.

Nach einer Vorgeschichte, die einem etwas über die Zustände erzählt, als das Land noch von dem Unternehmen Morstal beherrscht wurde, also bevor Präsident Begarell die Macht übernahm, und eine eher düstere Atmosphäre kreiert, befindet man sich in der Gegenwart und lern zunächst die verschiedenen Charaktere kennen, allen voran die 13-jährige Tess aus dem Waisenheim, den 15-jährige York, den gleichaltrige Zirkusjungen Hakon und den Polizisten Hagen Lennart.

Zuerst verlaufen die Handlungsstränge der verschiedenen Figuren absolut getrennt voneinander und jeder erlebt verschiedene Dinge. Im Laufe des Buches treffen die Charaktere aber auch aufeinander und die Handlungsstränge kreuzen sich, bis sie im letzten Abschnitt der Geschichte sogar vollständig ineinander übergehen und Alle in einer Art Showdown aufeinander treffen.

Zunächst müssen die drei Jugendlichen erst einmal versuchen, sich mit ihren neuen Fähigkeiten zu Recht zu finden und sich den veränderten Umständen anzupassen. Tess und York sind dabei beide auf der Flucht und müssen einen neuen Platz für sich finden, während Hakon vorerst weiterhin mit seiner Zirkusfamilie durch das Land reist. Sie müssen schnell lernen, dass ihre Fähigkeiten bei anderen Leuten vor allem Angst hervorrufen und wollen herausfinden, woher diese Fähigkeiten kommen und was sie zu bedeuten haben. Dabei stoßen sie schnell auf die Legende der Eskatay, Menschen mit magischen Fähigkeiten, die jedoch als der Inbegriff des Bösen angesehen werden. Doch haben Tess, York und Hakon wirklich etwas mit den Eskatay zu tun, oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Gibt es die Eskatay überhaupt wirklich oder handelt es sich dabei doch nur um eine Legende?

Die gleichen Fragen stellt sich auch schon bald der Polizist bzw. Chefinspektor Hagen Lennart, der erkennt, dass die Regierung ihn nicht mit den Ermittlungen beauftragt hat um tatsächlich Ergebnisse geliefert zu bekommen, sondern etwas anderes im Schilde führt. In ihm keimt der Verdacht, dass er irgendwann nur als Sündenbock herhalten soll und er versucht herauszufinden, was dahinter steckt.

Dabei begegnet er schließlich einem der drei Jugendlichen und erfährt mehr über die Pläne der Regierung und die Legende der Eskatay, die es tatsächlich zu geben scheint.

Die ersten 100 Seiten des Buches sind zwar interessant und lassen sich gut lesen, ziehen sich aber etwas, weil man zunächst nicht weiß, wie alles miteinander verbunden ist und worum es eigentlich geht, denn eine richtige zusammenhängende Handlung ist erst später erkennbar.

Erst als sich manche Handlungsstränge ab einem gewissen Punkt überschneiden und schließlich die vier unterschiedlichen Charaktere im letzten Teil des Romans aufeinander treffen, nimmt die Handlung an Fahrt auf, wird spannender und auch dem Leser wird vieles klarer. Man erkennt zwar schon ein grobes Gesamtbild, doch die Handlung ist nicht in sich abgeschlossen. Der erste Band dieser Trilogie ist eher eine Art Einleitung zu der Geschichte, die im zweiten Teil sicher einiges mehr zu bieten hat.

Auch am Ende erfährt man noch nicht, was es mit dieser Vorgeschichte am Anfang tatsächlich auf sich hatte, man kann jedoch schon Vermutungen anstellen und hat eine gewisse Vorahnung, worin die Verbindung zur Gegenwart besteht.

Dafür weiß man aber, was es mit den Eskatay auf sich hat und ob zwischen ihnen und den Jugendlichen wirklich eine Verbindung besteht.

Der Schreibstil von Peter Schwindt ist sehr bildlich und lässt sich flüssig lesen. Teilweise ist die Sprache an einigen Stellen auch sehr jugendlich, aber nicht übertrieben oder unpassend. Der allwissende Erzähler ermöglicht es dem Autor verschiedene Perspektiven unterschiedlicher Charaktere darzustellen und dabei noch Ausblicke auf zukünftige Ereignisse anzudeuten, von denen auch die Figuren noch nichts wissen oder ahnen. Dadurch weckt er häufig noch einmal zusätzlich die Neugier des Lesers und sorgt dafür, dass er das Buch schnell weiter liest.

Auch die politischen Aspekte der Handlung werden sehr gut und verständlich sowie interessant dargestellt, sodass das Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene ansprechend sein könnte, denn man muss schon etwas genauer aufpassen um alle Zusammenhänge herstellen zu können. Für Kinder ist das Buch somit allerdings nicht unbedingt geeignet, da sie die politischen Verstrickungen vielleicht noch nicht ausreichend erfassen können.

Insgesamt ist Peter Schwindt mit Morland ' Die Rückkehr der Eskatay ein solider Auftakt zu einer Serie gelungen, die sicher noch mit einigen Überraschungen aufwarten kann. Da es sich bei dem ersten Band nur um eine Einleitung zu der Geschichte handelt, fehlt es ihm anfangs etwas an Spannung und Fahrt. Am Ende kann der Autor aber mit einem fesselnden Höhepunkt überzeugen und schafft so eine gute Grundlage für die kommenden Bände, die bestimmt noch mehr zu bieten haben und hoffentlich die aufgeworfenen Fragen beantworten.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Start einer phantastischen Geschichte aus Morland, einem Land jenseits des Polarkreises. In der dortigen Hauptstadt Morvangar herrscht - Parallelen zur heutigen Zeit sind vermutlich erwünscht - eine Wirtschaftskrise. Dort geht der aktuelle Präsident mithilfe seiner Getreuen rigide gegen Anfechter, Kritiker und Zweifler vor. Entgegen herrschenden Rechts will er eine dritte Legislaturperiode weiter regieren, nicht zuletzt jedoch auch wegen einer offensichtlich drohenden Gefahr für das Land.

Ziemlich knackig beginnt die Geschichte um Jugendliche mit offenbar ihnen eigenen Sonderbegabungen gleich mit dem Fund kopfloser Leichen, der Flucht des dreizehnjährigen Mädchens Tess aus dem berühmt-berüchtigten Waisenhaus Nr. 9 und dem Mord am Obersten Richter von Morland, heimlich beobachtet von seinem Sohn York, welcher zudem eigene übersinnliche Fähigkeiten an sich entdeckt. Mit etwas Gedankenkraft kann er sich an Orte versetzen, an welchen er schon einmal war.

Der unter Schutz-Hausarrest stehende fünfzehnjährige Junge entkommt der Aufsicht durch Egmont, den undurchschaubaren und zwielichtigen Hausbediensteten und trifft später auf Tess, deren erste Anstellung als Aushilfe in einer düsteren Spelunke damit endet, dass sie einen aufdringlichen Gast tötet. Der aufgeregt-panische Ausruf des Wirtes, sie sei ein "Eskatay" weist deren Herkunft und unglaubliche Fähigkeiten hin.
Und ein dritter Junge ist ebenfalls auf der Flucht vor brutalen und bösartigen Verfolgern: Hakon, Illusionskünstler in einem Wanderzirkus und der offensichtlichen Fähigkeit, Gedanken lesen zu können. Schließlich ist bald darauf noch jemand auf der Flucht: Inspektor Lennart, Ermittler in Sachen Richter Urban.

Es zeigt sich sehr bald, dass Alles nicht mit rechten Dingen zugeht, Vorgänge unerklärlicher Art zu beobachten sind, deren Bedeutung und Wirkung sich wohl erst im Verlauf des auf drei Bände angelegten Fantasy-Romans ergeben werden.

In einer gelungenen Mischung ausgesprochen aktuell-realistischer Lebensumstände der handelnden Figuren erzählt Peter Schwindt eine spannende Geschichte, welche aufgrund der so beschriebenen Gegebenheiten knapp hundert Jahre angesiedelt scheint. Holzvergaserfahrzeuge sind so ein Indiz dafür.

Die Protagonisten sind charakterisiert und die Vielschichtigkeit der Geschichte inklusive eines "historischen" Rückblicks in die Vergangenheit Morlands erzeugen ausreichend Spannung. Gut, dass noch zwei Bände folgen. © 2/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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