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Morgens leicht, später laut: Singles (edition suhrkamp) [Taschenbuch]

Detlef Kuhlbrodt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Hier ist etwas wie absichtslos geglückt. Das Erzählen hat in diesem Buch einen Grad von Leichtigkeit erreicht, der etwa die FR auf die treffende Assoziation brachte, Detlef Kuhlbrodt würde seine Szene erzählend ›malen‹.« (Die Tageszeitung )

»Das ist so ein Buch, da muss man aufpassen, dass es nicht verloren geht. Es sind so kleine Geschichten darin, die man erst fast gar nicht bemerkt. Man liest sie, und es ergibt so ein schönes Gefühl beim Lesen, aber man denkt, das war jetzt aber fast nichts, war nur eine kleine Kleinigkeit des Lebens, aber so wahr und klein und schön. Und dann werden sie aber immer größer, so in dir. Das liegt an der Liebe, die darin liegt ... und an der Genauigkeit des Blicks und der Wahrheit und Klarheit der Sprache.« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung )

»Liest man einige dieser Texte hintereinander, überfällt einen eine große Ruhe und Gelassenheit. Kuhlbrodt ist ein Autor, der niemals auf Tempo macht oder dem ganzen Schnickschnack des Lebens hinterher rast, sondern sich konzentriert auf ein Motiv oder ein Thema einlässt und mit dem dann etwas Nachdenkliches anstellt ...« (Hanns-Josef Ortheil Literarische Welt )

»Ein sehr schönes Buch mit kurzen Alltagsbeobachtungen voll lakonischer Poesie.« (Vanity Fair )

 »Wer sie jetzt hintereinander liest, hat keine Feuilletons vor sich, sondern jahreszeitlich beleuchtete Stillleben.« (Katharina Rutschky Frankfurter Rundschau )

 »Es sind Miniaturen, kleine Alltagsfenster, die Einblicke in die Hinterhöfe (und -welten) der Hauptstadt gewähren. Und weil bei Kuhlbrodt in flaneurhafter Manier ›die Hände das aufschreiben, was die Hände tun, und die Augen auf den Bildschirm starren, auf dem steht, wie das Leben gerade so war, während der Kopf immer daran denken muss, wie die Zeit vergeht,‹ gibt es eine wesenhafte Redundanz zwischen Leben und Werk.« (Katharina Teutsch Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Alles ist Alltag und das Gewöhnliche gewiss das Wunderbare. Selbst den Zahnarztstuhl umgibt noch ein Voodoozauber: ›Während der Behandlung kann man sich an einem kleinen Krokodil festhalten.‹« (Benedikt Erenz Die Zeit )

»Ausgerechnet in Deutschlands größter und stellenweise trostlosester Stadt sitzt ein Mann, der schreibt die kleinsten und stellenweise schönsten Texte, die überhaupt von da kommen.« (Oliver Maria Schmitt Süddeutsche Zeitung )

Kurzbeschreibung

Detlef Kuhlbrodt horcht in den Tag hinein, und dann schreibt er Texte wie diese, konkret und komisch, weltentrückt und wetterfühlig, eigenartig im besten Sinne, schön kurz – Singles eben – oder auch nur: schön. Leicht schräge, merkwürdig vertraute Melodien zum Lesen. Ausgangspunkt kann alles mögliche sein, Kopfschmerzen oder der Rhythmus der Kratzer auf einer Schallplatte, ein Frühlingseinbruch im Januar oder die Begegnung mit einem Igel – eine Verwunderung, eine Begeisterung, eine Erschütterung. Das führt zur Beschreibung, zur kleinen Szene, die sich rechtzeitig, bevor es beschaulich werden kann, in einem Witz, einer Moral, einer grotesken Volte aufrollt. Oder in der Sehnsucht, sich »wieder im Unsinn zu verlieren und die Dinge extra ungetan zu lassen, weil sie so aufdringlich wie ein Amerikaner auf ihrem Wichtigsein beharren.« Detlef Kuhlbrodt, geboren 1961 in Bad Segeberg, schreibt seit den Achtzigern für Zeitungen und Zeitschriften, vor allem für die taz. Seine Texte, die legendären Status haben, sind funkelnde Splitter eines großen Ganzen: der leichtfüßigen Poetisierung konkreter Existenz. Er lebt in Berlin.

Über den Autor

Detlef Kuhlbrodt, geboren 1961 in Bad Segeberg, schreibt seit den Achtzigern für Zeitungen und Zeitschriften, vor allem für die taz. Seine Texte, die legendären Status haben, sind funkelnde Splitter eines großen Ganzen: der leichtfüßigen Poetisierung konkreter Existenz. Er lebt in Berlin. 
2008 wird er mit dem Ben Witter Preis ausgezeichnet.

 

 

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