Eine Schriftstellerin deren Hauptdarstellerin in den Krimis eine Schriftstellerin ist, das wirkt doch recht einfallslos.
Ein Dialog im Buch liefert dann auch gleich die Antwort, warum so wenig über die Polizeiarbeit zu lesen ist:
der mit der Hauptfigur befreundete Polizist sagt er mag keine Krimis, weil die Autoren keine Ahnung von Polizeiarbeit haben.
Auch das Bild, das die Autorin von Akademikern zeichnet, erweckt erneut den Eindruck, dass sie sich die meiste Zeit hinter ihrer
Schreibmaschine versteckt, statt mehr über die echte Welt zu lernen (eben über Polizeiarbeit oder über echte Akademiker).
Schade, den der Stil des Buches ist gut leserlich, man bekommt
richtig Lust, mal einen Abstecher nach Oxford zu machen.
Vielleicht lese ich noch einmal einen späteren Roman, die Verweise im Buch auf frühere Abenteuer haben mich eher abgeschreckt,
einen Blick in die früheren Bücher zu werfen.