Man wird das Gefühl nicht los, der Autor bedient sich ganz einfach an der literarischen Vergangenheit. Aber wie er das macht, ist beeindruckend: Surrealismus, Impressionismus, Expressionismus, Hohe Sprache, Alltagssprache: all diese unterschiedlichen Töne werden auf charmante Art zu einem neuen Klang verwoben, der, bei aller Eigenheit jedes einzelnen Gedichtes, doch die ganzen 102 Seiten des Buches durchzieht. Leider kann der Autor sich manchmal Kommentare nicht verkneifen, wie z.B. in DEUKALION oder in RÜCKSTOSS EINER VERNEINUNG, aber das trübt den Spaß und die Entdeckungslust nur für den Bruchteil einer Sekunde. Fazit: LESEN!!