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Produktinformation
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Für Sophie, die den Krebs wie durch ein Wunder besiegt zu haben scheint, markiert die Krankheit einen Wendepunkt in ihrem Leben. Euphorisiert vom Erfolg ihres ersten Buches und den tausendfachen Reaktionen von Betroffenen, denen sie damit Mut machte, brach sie mit ihrer Vergangenheit, um sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Herausgekommen ist dabei das vorliegende zweite Werk, eine Art Fortsetzung ihrer Autobiographie mit romanhaften Zügen. Morgen bin ich wieder da erzählt die Geschichte eines verlorenen und verirrten Mädchens auf der Suche nach sich selbst. Unfähig die Leere auszuhalten, die das neu geschenkte Leben zunächst einmal mit sich brachte, und voller Schuldgefühle gegenüber den Menschen, die ihr nahe gestanden und den Kampf verloren hatten, flüchtet sie sich vor der Vergangenheit hinaus in die weite Welt. Von Buenos Aires über Rio de Janeiro bis nach Uruguay und Tokio ... – und am Ende nach Hause zurück nach Amsterdam. „Alles in einem Jahr! Wenn ich jetzt darüber nachdenke, finde ich es ein bisschen krank. Aber ich fühlte mich so verloren und verirrt. Das Leben erschien mir hohl, und mein leerer Terminkalender konfrontierte mich mit mir selbst“, so van der Stap.
Und am Ende steht wie bei so vielen ihrer Leidensgenossen die Erkenntnis: „Der Tod half mir, mich dem Leben zu stellen. Der Tod half mir, Entscheidungen zu treffen, die richtig für mich sind. Im Grunde hat mich der Tod gelehrt zu leben.“ Ein Buch, dessen Lektüre nicht nur für Schwerkranke ein Gewinn sein wird. -Franz Klotz
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