"Morgen- und dann?" nennt Hans G. Lunckenbein eine bemerkenswerte Stoffsammlung, in der er "Gedanken, Fragen und Antworten zu Mensch, Natur und Kosmos" zusammenträgt. Dabei folgt der Autor eher Shakespeare, der seinen Hamlet sinnieren lässt: "Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als unsre Schulweisheit sich träumen lässt." ("There are more things in heaven and earth, Horatio, Than are dreamt of in your philosophy.")
Lunckenbein verlässt in einem beispiellosen Kompendium konsequent die Bahnen als gesichert geltender wissenschaftlicher Erkenntnisse. Er löst Ufo-Sichtungen, Nahtod-Erlebnisse, jenseitige Dimensionen, Telepathie, Hellsehen und Psychokinese aus ihrer Isolation als Phänomen und folgt der Vermutung, dass sich diese Wunder möglicherweise alle auf die selben Ursachen und Wirkungen zurückführen lassen. Dabei vermittelt der Autor spannende und gründliche Informationen. Er deckt aber vor allem Zusammenhänge auf, die bei punktueller Betrachtung einzelner Aspekte verborgen bleiben und verhilft dem Leser so zu erfrischenden Denkimpulsen.
Wertvoll machen das Buch auch umfangreiche Literaturempfehlungen zu vertiefender Betrachtung, die nur auf seriöse Quellen zurück greifen. Eine opulente und höchst beeindruckende Materialsammlung, die dem Leser hilft, unerklärbaren Erscheinungen parapsychologischen oder außerirdischen Ursprungs aufgeschlossener gegenüberzutreten und angesichts der Fülle von überzeugendem Material einen eigenen Standpunkt zu begründen.