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More Songs About Buildings and Food [Vinyl LP]

Talking Heads Vinyl
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Talking Heads

Fotos

Abbildung von Talking Heads

Biografie

Die im Februar 2006 aufgelegten CD+DVD Audio-Versionen der TALKING HEADS-Alben “Little Creatures” (original von 1985), “True Stories“ (1986) und „Naked“ (1988) werden ab Oktober wieder „abgespeckt“ erhältlich sein, sprich als reine Einzel-CDs. Die CD-Bonus Tracks bleiben erhalten, auch das von Tastenmann Jerry Harrison besorgte Remastering ... Lesen Sie mehr im Talking Heads-Shop

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Produktinformation

  • Vinyl (2. November 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Rhino (Warner)
  • ASIN: B00EX465XA
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.598 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Thank You For Sending Me An Angel
2. With Your Love
3. The Good Thing
4. Warning Sign
5. The Girls Want To Be With The Girls
6. Found A Job
7. Artists Only
8. I'm Not In Love
9. Stay Hungry
10. Take Me To The River
Alle 11 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Artists Only
2. I'm Not In Love ( Lp Version )
3. Stay Hungry ( Lp Version )
4. Take Me To The River ( Lp Version )
5. The Big Country

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5.0 von 5 Sternen Der zweite Schlag - ausgefeilter, bissiger, besser 27. März 2003
Von D
Format:Audio CD
Die Platte beginnt mit einem wilden Trommel- und Gitarrengewitter, Sänger David Byrne stöhnt ins Mikro und singt die unglaubliche Textzeile: Oh, Oh, baby you can walk, you can talk just like me. "Thank you for sending me an angel" heißt dieser brutale Opener und eröffnet einen Songreigen der Extraklasse. Nach ihrem Erstlingswerk "Talking Heads 77" haben sich die vier New Yorker den ehemaligen Roxy Music-Mitstreiter und Sound-Tüftler Brian Eno quasi als fünftes Bandmitglied ins Boot geholt und eine Platte geschaffen, die nervös und treibend den Charakter der Band, das Image, perfekt wiedergibt. Kompakter, kraftvoller und direkter als die Songs auf dem Vorgänger-Album. Und mit Textzeilen wie "I don't have to prove...that I am creative! All my pictures are confused." (aus Artitsts Only) scheint Sänger und Texter David Byrne einmal mehr den Psycho Killer heraus zu kehren. Der Gesellschaft distanziert und abgekehrt zeichnet Byrne Bilder voller Isolation und Skepsis. Ein Blick aus dem Fenster eines Flugzeugs auf das platte Land reicht dem Großstadtneurotiker, um festzustellen: I wouldn't live there if you paid me. I couldn't live like that, no siree! (aus Big Country). "More Songs about Buildings and Food" ist großartige Musik, birgt mit "Take me to the River" nicht nur den einzigen, auf Platte veröffentlichten Cover-Song der Band (das Original ist von Al Green!), sondern auch so etwas wie einen weiteren Hit der Band. Bereits im nächsten Jahr, mit dem dritten Album "Fear of Music" ändert sich das nervöse Bild des hektischen New Yorkers und verwandelt sich in dumpfe Depressionen voller Düsternis und Abkehr. Die Talking Heads entwickeln sich Album für Album immer mehr zu Amerikas wichtigster Band und veröffentlichen 1980 dann mit "Remain in Light" das wohl beste Album der gesamten 80er. "More Songs.." erscheint da nur noch als Fingerübung, die es aber in sich hat!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Krautschneider TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Vorweg möchte ich sagen, dass ich bezüglich TALKING HEADS im Allgemeinen und auch was die Bandbiographie u.ä. angeht so gut wie ahnungslos und deshalb sozusagen unvorbelastet bin. Vielleicht ist das insofern ganz hilfreich, weil ich so abseits des Fanhypes recht "objektiv" über vorliegendes Produkt rezensieren kann.

Was ich weiß: MORE SONGS ABOUT BUILDINGS AND FOOD (welch angenehm unbeschwerter, erfrischender Titel) ist der zweite Tonträger der TALKING HEADS, die gerade im Begriff waren, ihre musikalischen Spektren auszoloten und neue Sounds, Herangehensweisen usw. für sich zu entdecken.
Gerade recht dürfte ihnen zu jener Zeit (wir sind in den späten Siebzigern) ein gewisser Brian Eno gekommen sein, der bereits im Vorfeld mit ROXY MUSIC (und auch solo) sehr erfolgreich agiert hatte und der im Musikbiz längst kein Unbekannter mehr war.

Auf die Platte - nämlich eben MORE SONGS... - hat sich das insgesamt sehr positiv ausgewirkt. Enos Professionalität und Erfahrung im Umgang mit Sounds, ausgefeilten Produktionen etc. trifft auf die unbeschwerte Spielfreude der jungen TH-Musiker (wobei auch Eno musikalisch mitgewirkt hat, wenn man den Credits glauben darf).
Vom Stil her erinnert mich die Scheibe unweigerlich ganz stark an die frühen Roxy-Music-Platten (an denen zuvor besagter Herr ja auch ganz stark beteiligt war) - und das meine ich durchwegs positiv, weil ich insbesonders die ersten Alben der Glam-Alternativ-Rocker sehr schätze.
Tatsächlich hört sich MORE SONGS... wie ein Alternative-Indie-Projekt an, das zwar einerseits musikalisch gesehen keine stilistische Weltneuheit darstellte, andererseits aber durch seine ungekünstelte Spielfreude, Begeisterung und Energie besticht.
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5.0 von 5 Sternen Meine liebste Talking Heads? 28. September 2012
Format:Audio CD
Kann mich immer nicht entscheiden, ob ich diese oder "Remain In Light" [1980] die beste TH finden soll. Da ich "Remain In Light" unterm Strich ein bißchen öfter gehört habe und sie mir zum Halse heraushängt (vorübergehend), sage ich heute: MSABAF ist das beste Talking Heads-Album aller Zeiten. BRIAN ENO hat noch nicht die Kontrolle übernommen, hinterläßt "nur" sehr markante Produzenten-Spuren, indem er den Ensemble-Sound mit Effekten anreichert und dem hektischen Woody-Allen-Gezuppel so wesentlich mehr Tiefe und Abgründigkeit gibt, als es nach dem Debüt "'77" zu erahnen gewesen wäre. Vor allem die erste Plattenseite mit ihren recht zahlreichen, kurzen Nummern ist der Hammer: "With Our Love", "Warning Sign" und gleich am Anfang das Grobi-mäßig marschierende "Thank You For Sending Me An Angel", Bam-Bam-Bam, ein verschrobener Post-Punk-Kracher jagt den anderen, bis zum ersten wirklichen Highlight des Albums, dem ersten Stück, das sich Zeit nimmt: "Found A Job". David Byrne läßt seine Stratocaster klickern, daß man unwillkürlich Zuckungen kriegt. Nie klangen innere Angespanntheit und nervöses Auf-und-Abtrippeln so funky. Seite zwo erlaubt sich längere Stücke, ausgedehntere Instrumentalstrecken und das nicht erwartungsgemäße AL GREEN-Cover "Take Me To The River", welches ich aber eher einen kleinen Schwachpunkt finde. "Artists Only" hingegen ist großes Kino, und "I'm Not In Love" nimmt stellenweise schon das manische Ethno-Geklapper von (schon wieder mal) "Remain In Light" vorweg.
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