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More Original Recording Remastered, Soundtrack

23 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Audio CD (29. Februar 1996)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered, Soundtrack
  • Label: Beatles (EMI)
  • ASIN: B000024KVP
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73.479 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Cirrus Minor
2. The Nile Song
3. Crying Song
4. Up The Khyber
5. Green Is The Colour
6. Cymbaline
7. Party Sequence
8. Main Theme
9. Ibiza Bar
10. More Blues
11. Quicksilver
12. A Spanish Piece
13. Dramatic Theme

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

PINK FLOYD More (1995 UK 13-track digitally remastered CD album originally released in 1969 as the soundtrack to Barbet Schroeders somewhat harrowing account of heroin addiction on the island of Ibiza; the Floyd deliver a mixture of hard rock [The Nile Song Ibiza Bar] and their trademark spaced-out electronica [Quicksilver Main Theme] picture sleeve CDEMD1084)

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Für den Film "More" des Franzosen Barbet Schroeder komponierten Pink Floyd 1969 den Soundtrack. Seit spätestens 1966 ein Geheimtip des Londoner Undergrounds, waren die vier Engländer gerade im Begriff einen Siegeszug anzutreten, der Ihnen unter anderem einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde neben vielen anderen Superlativen und Abermillionen verkaufter Alben bescherte. Dennoch nahmen sie sich die Zeit dieses ausgezeichnete Stück Musik einzuspielen, das letztlich, ohne die damals gewohnten, teilweise extremen Kompositionen von Pink Floyd, Platz zehn der britischen LP-Charts erreichte.

Psychodelic-Rock ist hier immer noch zu hören, aber nur teilweise und wesentlich greifbarer, man könnte sagen kommerzieller, bis auf den herausragenden "Nile Song", für damalige Begriffe unerhört, heute unter anderem von Voivod, einer Formation aus dem härteren Lager, gecovert ohne groß bearbeitet zu werden - ein großartiger Drescher. Überdies sind einige exquisite Instrumentalstücke vertreten, die einfach zeitlos gute Musik beinhalten und die Vielfalt und den Ideenreichtum bezeugen, die Pink Floyd irgendwann einmal besaßen.

Ein für die Combo ungewöhnliches Album mit einigen herausragenden Kompositionen, abwechslungsreich bis unzusammenhängend, von Hardcore über Blues bis Synthie-Pop, für jeden etwas dabei, ohne flach zu wirken, einfach gute Musik. --Felix von Vietsch


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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sevenmileboots am 22. November 2005
Format: Audio CD
Anno '69 erfüllten die übrig gebliebenen Jungs der alten Barrett-Mannschaft ihre ersten Filmmusikauftrag - und das innerhalb weniger Tage. Die Songs hatten sie wohl zum Teil schon in der Schublade, die rein filmtechnischen Soundtrack-Stücke wie ,Up the Khyber' oder ,A Spanish Piece' waren das Ergebnis reiner Spontaneität.
Der Film ist vergessen (ich selbst habe ihn noch nie gesehen) und handelt von einem Hippie-Pärchen auf Ibiza, das via Drogen fern der Heimat auszuflippen versucht. Das reichlich zeitbedingte Thema wurde von der Musik klar überlebt, obwohl die Verwirklichung des Soundtracks nur kurze Zeit in Anspruch nahm. Lieder wie ,Cirrus Minor' (,In a churchyard by a river, lazing in the haze of midday...') ,Crying Song' und ,Green Is The Colour' sind für Floyd-Fans unvermeidliche Requisiten der persönlichen Lebensbewältigung, das Hauptthema ,Main Theme' eines der Meisterstücke der Intregation von Elektronik und Pop - genial gruselig, wie die melodischen Ereignisse hier die elektronischen Klänge überlagern! Nebenbei nimmt das Ding noch Hits wie ,Popcorn' vorweg, ohne jemals dafür Dank bekommen zu haben.
Die Platte enthält keinen einzigen Hit, ist aber selbst einer. Die Rechnung: Mittelmeer-Atmosphäre mal Psychedelic mal Pop geht absolut auf. Was mich davon abhält, dem Werk 5 Punkte zu geben, ist die schludrige Produktion. Die Jungs haben ziemlich viele Spielfehler auf dem Band gelassen, die heutzutage unverzeihlich wären. Doch vielleicht gibt gerade das der Platte die unwiderstehliche Atmosphäre, wer weiß? Ich will jedenfalls nicht ohne sie sein, weil sie mir wunderbar über depressive Zeiten hinweg helfen kann. Wer fantastische, abgedrehte Musik à la Radiohead mag und die Sechziger nicht verachtet, sollte sie unbedingt mal anhören. Vielleicht steht dann bald eine weitere Perle im Schrank.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Dezember 2000
Format: Audio CD
Kurze knappe Songs ebenso versehen mit schoenen Melodien wie interessanten Instrumentalpassagen. Roger Waters schien nach dem Abgang Syd Barrett das Songschreiben nun endgueltig gelernt zu haben. "Cymbaline" ist mit dem eingaengigen Refrain ein solches Beispiel, dessen Coda ein sakrales Farfisa- Orgel- Arrangement von Rick Wright beendet, wirkungsvoll die surreale Wirkung des Textes unterstreichend. Viele dieser Songs sind Folkballaden - bis auf "Nile Song", eine Heavyrocknummer! Kollektive kompositorische Bemuehungen sind hingegen die Instrumentals: "Quicksilver" ist eine einsame Traumlandschaft, die vermutlich nur in zivilisationsfernen Naturparadiesen zu finden ist. "Dramatic Theme" kombiniert ebenso wie das bestechende "Main Theme" einen straffen Waters- Mason Rhythmus mit den Abstraktionen von Gilmours Gitarre und Rick Wrights Orgel. Schlichtweg das Maximum, was eine Band mit elektronischen Klaengen in der Vor- Synthesizer- aera erreichen konnte.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT am 20. August 2002
Format: Audio CD
Kaum zu glauben, daß Pink Floyd so wenige Filme mit ihren Sounds untermalt haben. "More" ist aber kein langweiliger Soundtrack, eher ein richtiges Pink Floyd Album. Mein viertliebstes nach Meddle, The Piper und Saucerful of Secrets.
Nicht alle Tracks sind genial, die guten sind aber so gut, daß man an einem Kauf nicht vorbeikommt:
"Cirrus Minor" ist einer der schönsten Kompositionen der Gruppe überhaupt, das lange Orgel-Fade out und das Vogelzwitschern hat etwas friedvolles - progressiver "Kuschelrock". Die Verbindung zur Problemhandlung des Filmes (in diesem Fall die Heroinabhängigkeit der Hauptdarstellerin) kann ich schwer nachvollziehen.
- Bevor es den Heavy-Rock offiziell gab (wir schreiben erst 1969) gab es schon einige extreme Fetzer, mit denen man heute noch seinen Eltern das fürchten lernen kann. "The Nile" und (noch besser) "Ibiza Bar" sind solche. Klingt hart und abgedreht. Die Songreihenfolge für eine Cassette programmierte ich mir selbst, da "The Nile" die ruhige Melancholie vom ersten Track zur Minna macht ...
- "Main Theme" ist eine epische Komposition ohne Gesang.
- "Green is the colour" und "Cymbaline" gehörten zu Pink Floyds besseren Kompostionen und wurden auch live gerne gespielt.
- Zugegeben, einigen Songs merkt man an, daß sie den Hintergrund für einen Film (der ja selbst im Vordergrund stehen möchte) abgeben. Doch wie experimentell und spielfreudig: Die Drums sind vielschichtig: Tom-Toms, Snare-Drums, Bongos und asiatische Gongs, Flöten, Meeresrauschen, Tierstimmen, Jazz-Piano Improvisationen, Anklänge an Flamenco (Spanish Piece), ...
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dr. schlieper am 23. Juli 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"More" aus dem Jahre 1969 wird allgemein zu den weniger bedeutenden Pink-Floyd-Alben gezählt. Das mag daran liegen, dass es sich "nur" um einen Soundtrack für einen Film handelt - noch dazu um einen, dessen Titel wiederum nur deshalb nicht in Vergessenheit geraten ist, weil die Musik von Pink Floyd stammt. "More" von Barbet Schroeder, ein Film um eine drogenumnebelte Hippiekommune auf Ibiza, ist auch wirklich kein großes Ding.

Hinzu kommt, dass sich Pink Floyd sinerzeit in einer Umbruchphase befanden und nach einem neuen Stil suchten. Die wilde experimentelle Phase lief nach dem Ausscheiden des Masterminds Syd Barrett 1968 langsam aus, die Zeit der großen Rockepen sollte erst noch kommen. Man versuchte sich an Singles, was man mangels Erfolg aber schnell wieder aufgab. Blieben noch die Filmmusiken: Da galten Pink Floyd als Experten, hatte ihre Musik doch immer eine sehr starke visuelle Komponente.

In dieser Phase sind die 13 Stücke von der LP "More" entstanden. Anders als die ausgefeilten Produktionen vorher und vor allem später ist ein rohes, ungeschliffenes - kurz: rockiges - Album herausgekommen. Die Musik ist keineswegs opulent, sondern reduziert - Floyd light sozusagen. Gerade das hat aber auch seinen Reiz. Die Bluesgitarre und die verkiffte Stimme des jungen David Gilmour prägen die meisten Stücke, begleitet wird er vom dynamischen Spiel von Drummer Nick Mason und dem eher jazzinspirierten Rick Wright, der teils dezent seine Orgeltupfer einstreut, teils aber auch bedrohliche Klanggebilde im Stile von "Saucerful of Secrets" aufbaut - wie z.B. bei "Quicksilver", einem Instrumental, das ein wenig an die experimentelle, avantgardistische Phase anknüpft.
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