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Die Neueinspielungen aus dem Jahr 2003 sind: "Baby Let Me Hold Your Hand" (mit dem ehemaligen Guns N' Roses-Gitarristen Slash an der Sechssaitigen, dessen Solo in seiner Einfühlsamkeit an die des Nat-King-Cole-Gitarristen Oscar Moore erinnert!), "Everyday I Have The Blues" sowie dem (im Original von 1956) bereits auf Ray enthaltenen "Drown In My Own Tears", das es diesmal im Medley mit "You Don't Know Me" gibt. Ansonsten befindet sich auf dem Album eine gelungene Mischung aus Studioaufnahmen und Live-Versionen, die primär aus den Jahren 1956 bis 1966 stammen. Die Kollektion klingt aus mit dem Klassiker "America, The Beautiful", der in einem Jahrzehnt übrigens gleich zweimal (1972 und 1976) veröffentlicht worden ist.
Stilistisch pendelt der für beinahe jeden Rocksänger wegweisende afroamerikanische Vocalist/Pianist während 58 Minuten 33 Sekunden zwischen vielen Stilen. Seine Vielseitigkeit erklärte er 1996 in einem Gespräch mit dem `Spiegel` so: "Ich bin kein Jazzer, aber kann Jazz spielen. Ich bin kein Blues-Sänger, aber ich kann den Blues singen. Ich bin kein Country & Western-Sänger, aber ich kann Country singen. Ich bin ein Gebrauchsmusiker. Deswegen bin ich immer noch da!"
More Music From Ray ist aufgrund seiner Zusammenstellung eine sehr gute Ergänzung zu dem Ray-Soundtrack. Wer die CD hört, wird Ray Charles zustimmen, der im Booklet mit folgender Äußerung zitiert wird: "Mit einem guten Song, der sauber gesungen und gespielt wird, kann man nicht danebenliegen!" Thomas Hammerl
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