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Mordmethoden: Neue spektakuläre Kriminalfälle - erzählt vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt
 
 

Mordmethoden: Neue spektakuläre Kriminalfälle - erzählt vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt [Kindle Edition]

Mark Benecke
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mal ehrlich, wer ekelt sich nicht vor Maden, Würmern und sonstigen Krabbeltieren -- vor allem, wenn sie sich an einem Kadaver, im ungünstigsten Fall an einer menschlichen Leiche, gütlich tun. Dabei sind diese kleinen gefräßigen Wühler doch überaus nützliche Helfer: Sie führen die tote Biomasse wieder dem natürlichen Kreislauf zu und liefern bei Mordfällen wichtige Hinweise auf den Todeszeitpunkt des Opfers. Mark Benecke ist einer der wenigen deutschen Spezialisten auf dem Gebiet der forensischen Entomologie, der Insektenkunde im Dienst der Gerichtsmedizin. Der weltweit gefragte Experte wurde kürzlich vom Stern mit dem wenig schmeichelhaften Titel "Kommissar Schmeißfliege" belegt. In seinem Buch lässt er sich bei seiner Arbeit über die Schultern sehen und beschäftigt sich mit den Aufsehen erregendsten Kriminalfällen des 20. Jahrhunderts aus kriminalbiologischer Sicht.

Die Arbeit mit verwesten, verbrannten, zerstückelten und verscharrten Leichen gehört für Benecke zur alltäglichen Arbeit. Dementsprechend locker und unbefangen, aber zugleich auch fesselnd ist sein Schreibstil, mit dem er sein Publikum bestens zu unterhalten weiß. Nach den Insekten, die eine Leiche anknabbern, und dem, was sie von dem Toten übrig gelassen haben, kann Bennecke seine Schlüsse ziehen und den ermittelnden Beamten entscheidende Informationen liefern. So schildert der Autor die akribische Spurensuche, die Auswertung von Knochenfunden und nimmt den Leser mit an zahlreiche Tatorte von Gewaltverbrechen.

Zu den eindrucksvollsten Abschnitten zählt der Bericht über die so genannte Body Farm in Tennessee -- ein Areal, auf dem forensische Anthropologen anhand ausgelegter Leichen Forschungen bezüglich der Verwesungsprozesse und der Lagerzeiten von Toten betreiben. Weiterhin nimmt Bennecke berühmt-berüchtigte Fälle der Kriminalgeschichte unter die Lupe. Unter anderem die Entführung des Lindbergh-Babys, den Fall O. J. Simpson, Pastor Klaus Geyer oder auch den legendären Räuber Kneißl.

Mordmethoden behandelt ein beklemmendes und zugleich aufregendes Thema, dessen Faszination man sich kaum entziehen kann. Bennecke zeigt, wie skrupellosen und ausgefuchsten Verbrechern mit kriminalbiologischen Mitteln letztlich doch auf die Schliche gekommen werden kann. Sein Buch liest sich deshalb spannender als so mancher Thriller. --Christoph Reudenbach

Rheinischer Merkur Nr. 44/2002, S. 30

„Mordmethoden“ hat längst nicht immer mit Morden zu tun. Es ist eine bunte Mixtur meist bekannter Fälle, und wenn es gerade passt, erläutert der Autor, was aus kriminalbiologischer Sicht dazu zu sagen ist. Die Schilderung authentischer Vorgänge wechselt mit Erklärungen zur Methodik, mit Rückblicken. Das reicht bis zur Entführung des Lindbergh-Babys, zum bayerischen Räuber Mathias Kneißl und zum Duell zwischen Bismarck und Virchow, zu dem es nie kam. (…) Ein merkwürdiges Detail findet sich auf Seite 41: Benecke berichtet von den Studentinnen in seinem und in einem großen US-Labor. „Männlichen Nachwuchs gibt es aus unbekannten Gründen so gut wie nicht“, heißt es dazu. Der Spur müsste man weiter nachgehen!

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Kundenrezensionen

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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Madenmann ohne Maden 11. Mai 2005
Format:Taschenbuch
Ich hatte mir das Buch gekauft, um mehr über Kriminalbiologie zu erfahren. Aber die "Ermittlungen der bekanntesten Kriminalbiologen der Welt" fanden nicht statt. Dafür wird man mit True-Crime-Klassikern (die zudem schon teilweise viele Jahrzehnte zurückliegen) abgespeist. Dr. Benecke bemüht sich zwar, den Fällen eine neue Seite abzugewinnen, aber das bleibt häufig Stückwerk. Hatte mir wirklich mehr versprochen!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist amüsant und bietet interessante, für mich neue, Einblicke. Mark Benecke hat die Gabe, komplexe Zusammenhänge allgemeinverständlich und fesselnd darzustellen. Dieses Buch, wie übrigens alle Bücher von Mark Benecke, macht allerdings beim Lesen ständig den Eindruck, als wäre es allzu schnellfertig dahingeschrieben. Das ist kein Wunder wenn man bedenkt, wieviele Bücher dieser Autor produziert. Bei vielen Kapiteln in diesem Buch hat man am Ende den Eindruck: "Hoppla, das kanns doch noch nicht gewesen sein. Hier fehlt noch irgendwas." Beim Kapitel über Charles Lindbergh steuert der Autor auf einen Höhepunkt zu, und der Leser erwartet mit Spannung die große Enthüllung, die dann zum Schluss ausbleibt. Dieses Motiv zieht sich mehr oder weniger durch alle Kapitel des Buches.
Ansonsten ist dieses Buch jedoch lesenswert.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr schwaches Buch... 28. Januar 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich Beneckes erste beiden Bücher (vor allem das über die Kriminalbiologie) gelesen hatte, hatte ich mir einiges von seinem neuen Buch erwartet. Doch wie schon bei seinem ersten Buch, gibt es nun auch bei seinem dritten eines, das wesentlich besser ist. Man lese als Vergleich: "Die Leiche im Kreuzverhör" von Colin Evans und urteile dann, wer besser zusammenfassen und wer besser und spannender schreiben kann. Ich befürchte, es wird nicht Benecke sein.
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Die neuesten Kundenrezensionen
keine Fälle von Mark Benecke
Es handelt sich hierbei um eine dokumentarische Sammlung von internationalen Kriminalfällen, sowohl aktuelle als auch 100 Jahre alte. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ivonne Wiese veröffentlicht
Spannend, interessant und gut.
Sporen, Insekten, Mordmethoden und ihre Aufklärung - INTERESSANT!

Viele neue und ältere Kriminalfälle werden angesprochen und interessant für die... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von George veröffentlicht
Mäßiges Buch - irreführender Titel
Der Titel dieses Buches ist gleich in mehrerer Hinsicht irreführend. Ob Mark Benecke tatsächlich der "bekannteste Kriminalbiologe der Welt" ist, wie es sehr selbstbewusst... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Mc Muffin veröffentlicht
LANGWEILIG!
Sicherlich, die besprochenen Fälle sind grundsätzlich interessant und in ihrer Abscheulichkeit kaum zu überbieten. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von gsx202 veröffentlicht
Kein Muss, aber trotzdem empfehlenswert
Teils denkt man bei diesem Buch, der Autor wisse nicht, wie er sein Buch gestalten soll. Am Anfang erzählt er viele interessante Sachen über dies und das und am Ende... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Yeaha veröffentlicht
Geheimnisse der Forensik
Von der "Body Farm" in Tennessee/USA hat vielleicht so mancher Leser schon gehört. Sie war bereits Thema in der Sendung "Autopsie" bei RTL2. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von larapinta veröffentlicht
Wenn nur alle Sachbücher so wären !
Inhalt: höchst informativ
Stil: klar gebaute Sätze, sehr gut lesbares Deutsch
in jeder Hinsicht: äußerst wertvolle Lektüre
Veröffentlicht am 17. Februar 2010 von Krumbacher, Gert
Falscher Titel -trotzdem gutes Buch
Sicher hatte auch ich anhand des Titels etwas anderes erwartet, doch wirklich enttäuscht war ich auch nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2009 von Viel-Lese-Tante
Das ganze Leben ist ein Quiz
Dieses Buch ist bestens geeignet für zwischendurch. Es ist ein Lückenbüßer. Ein Buch, das sich trotz seiner Thematik sehr dafür eignet als Einschlafhilfe... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2009 von FarK
Sehr zu empfehlen !
Einfach nur zu empfehlen ! Sehr gut les- und nachvollziebar !Mark Benecke schreibt super gut !
Veröffentlicht am 29. Januar 2009 von Andrea Dittmer
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