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Mordmethoden. Ermittlungen der bekanntesten Kriminalbiologen der Welt.
 
 
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Mordmethoden. Ermittlungen der bekanntesten Kriminalbiologen der Welt. [Gebundene Ausgabe]

Mark Benecke
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 3., Aufl. (8. Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785720998
  • ISBN-13: 978-3785720998
  • Größe und/oder Gewicht: 22,5 x 14,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
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Mark Benecke
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mal ehrlich, wer ekelt sich nicht vor Maden, Würmern und sonstigen Krabbeltieren -- vor allem, wenn sie sich an einem Kadaver, im ungünstigsten Fall an einer menschlichen Leiche, gütlich tun. Dabei sind diese kleinen gefräßigen Wühler doch überaus nützliche Helfer: Sie führen die tote Biomasse wieder dem natürlichen Kreislauf zu und liefern bei Mordfällen wichtige Hinweise auf den Todeszeitpunkt des Opfers. Mark Benecke ist einer der wenigen deutschen Spezialisten auf dem Gebiet der forensischen Entomologie, der Insektenkunde im Dienst der Gerichtsmedizin. Der weltweit gefragte Experte wurde kürzlich vom Stern mit dem wenig schmeichelhaften Titel "Kommissar Schmeißfliege" belegt. In seinem Buch lässt er sich bei seiner Arbeit über die Schultern sehen und beschäftigt sich mit den Aufsehen erregendsten Kriminalfällen des 20. Jahrhunderts aus kriminalbiologischer Sicht.

Die Arbeit mit verwesten, verbrannten, zerstückelten und verscharrten Leichen gehört für Benecke zur alltäglichen Arbeit. Dementsprechend locker und unbefangen, aber zugleich auch fesselnd ist sein Schreibstil, mit dem er sein Publikum bestens zu unterhalten weiß. Nach den Insekten, die eine Leiche anknabbern, und dem, was sie von dem Toten übrig gelassen haben, kann Bennecke seine Schlüsse ziehen und den ermittelnden Beamten entscheidende Informationen liefern. So schildert der Autor die akribische Spurensuche, die Auswertung von Knochenfunden und nimmt den Leser mit an zahlreiche Tatorte von Gewaltverbrechen.

Zu den eindrucksvollsten Abschnitten zählt der Bericht über die so genannte Body Farm in Tennessee -- ein Areal, auf dem forensische Anthropologen anhand ausgelegter Leichen Forschungen bezüglich der Verwesungsprozesse und der Lagerzeiten von Toten betreiben. Weiterhin nimmt Bennecke berühmt-berüchtigte Fälle der Kriminalgeschichte unter die Lupe. Unter anderem die Entführung des Lindbergh-Babys, den Fall O. J. Simpson, Pastor Klaus Geyer oder auch den legendären Räuber Kneißl.

Mordmethoden behandelt ein beklemmendes und zugleich aufregendes Thema, dessen Faszination man sich kaum entziehen kann. Bennecke zeigt, wie skrupellosen und ausgefuchsten Verbrechern mit kriminalbiologischen Mitteln letztlich doch auf die Schliche gekommen werden kann. Sein Buch liest sich deshalb spannender als so mancher Thriller. --Christoph Reudenbach

Rheinischer Merkur Nr. 44/2002, S. 30

„Mordmethoden“ hat längst nicht immer mit Morden zu tun. Es ist eine bunte Mixtur meist bekannter Fälle, und wenn es gerade passt, erläutert der Autor, was aus kriminalbiologischer Sicht dazu zu sagen ist. Die Schilderung authentischer Vorgänge wechselt mit Erklärungen zur Methodik, mit Rückblicken. Das reicht bis zur Entführung des Lindbergh-Babys, zum bayerischen Räuber Mathias Kneißl und zum Duell zwischen Bismarck und Virchow, zu dem es nie kam. (…) Ein merkwürdiges Detail findet sich auf Seite 41: Benecke berichtet von den Studentinnen in seinem und in einem großen US-Labor. „Männlichen Nachwuchs gibt es aus unbekannten Gründen so gut wie nicht“, heißt es dazu. Der Spur müsste man weiter nachgehen!


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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Madenmann ohne Maden, 11. Mai 2005
Ich hatte mir das Buch gekauft, um mehr über Kriminalbiologie zu erfahren. Aber die "Ermittlungen der bekanntesten Kriminalbiologen der Welt" fanden nicht statt. Dafür wird man mit True-Crime-Klassikern (die zudem schon teilweise viele Jahrzehnte zurückliegen) abgespeist. Dr. Benecke bemüht sich zwar, den Fällen eine neue Seite abzugewinnen, aber das bleibt häufig Stückwerk. Hatte mir wirklich mehr versprochen!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Interessant und amüsant, aber mit heisser Nadel geschrieben, 16. Februar 2006
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist amüsant und bietet interessante, für mich neue, Einblicke. Mark Benecke hat die Gabe, komplexe Zusammenhänge allgemeinverständlich und fesselnd darzustellen. Dieses Buch, wie übrigens alle Bücher von Mark Benecke, macht allerdings beim Lesen ständig den Eindruck, als wäre es allzu schnellfertig dahingeschrieben. Das ist kein Wunder wenn man bedenkt, wieviele Bücher dieser Autor produziert. Bei vielen Kapiteln in diesem Buch hat man am Ende den Eindruck: "Hoppla, das kanns doch noch nicht gewesen sein. Hier fehlt noch irgendwas." Beim Kapitel über Charles Lindbergh steuert der Autor auf einen Höhepunkt zu, und der Leser erwartet mit Spannung die große Enthüllung, die dann zum Schluss ausbleibt. Dieses Motiv zieht sich mehr oder weniger durch alle Kapitel des Buches.
Ansonsten ist dieses Buch jedoch lesenswert.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Sehr schwaches Buch..., 28. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mordmethoden. Ermittlungen der bekanntesten Kriminalbiologen der Welt. (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich Beneckes erste beiden Bücher (vor allem das über die Kriminalbiologie) gelesen hatte, hatte ich mir einiges von seinem neuen Buch erwartet. Doch wie schon bei seinem ersten Buch, gibt es nun auch bei seinem dritten eines, das wesentlich besser ist. Man lese als Vergleich: "Die Leiche im Kreuzverhör" von Colin Evans und urteile dann, wer besser zusammenfassen und wer besser und spannender schreiben kann. Ich befürchte, es wird nicht Benecke sein.
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