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Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird [Taschenbuch]

Richard Thiess
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 2010

Eine skalpierte Frau in der U-Bahn, ein totes Kind im Müll, zerstückelte Leichenteile im Plastiksack ... Wer sich täglich mit Mord und Totschlag auseinandersetzt, der darf nicht zart besaitet sein. Gefragt sind Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und breitgestreute Kenntnisse von Juristik bis Krisenintervention. Was im Kino meist als schneller Thriller abläuft, erfordert in der Realität Durchsetzungsvermögen und harte Arbeit. Oft sind tage-, wochen-, ja sogar jahrelange Ermittlungen notwendig, bis ein Täter überführt werden kann. In den vorgestellten Fällen geht es um Kaltblütigkeit – wenn jemand zwischen theoretischer und praktischer Führerscheinprüfung mal eben einen Doppelmord begeht – und falsch verstandene Vaterliebe, um verräterische Internetrecherchen nach passenden Tötungsmethoden und falsche Alibis. Richard Thiess gibt Einblick in die schwierige Arbeit von Mordermittlern, er bezieht aber auch psychologische Aspekte ein: Wie fühlt sich ein Ermittler, wenn er den Täter endlich überführt hat, wie bringt man Eltern bei, dass ihre Tochter bestialisch getötet worden ist? Mordkommission: Die Wirklichkeit stellt jeden Krimi in den Schatten.


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Mordkommission: Wenn das Grauen zum Alltag wird + Das Gesicht des Todes: Authentische Mordfälle + 15 Morde und andere Todesfälle: Wahre Kriminalgeschichten eines Hauptkommissars
Preis für alle drei: EUR 32,88

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 2. Auflage (1. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247967
  • ISBN-13: 978-3423247962
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.495 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ist das ein Job wie im Krimi? In seinem Buch beschreibt der Leiter der Mordkommission 5 in München seine Arbeit, schnörkellos und packend. Und es zeigt sich: Die Wirklichkeit ist spannender als ein Thriller.«
stern 25.03.2010

»Sie werden daraus viel über die menschliche Natur lernen.«
Ernst Horst, Frankfurter Allgemeine Zeitung 22.03.2010

Über den Autor

Richard Thiess, geboren 1952, arbeitete als Kaufhausdetektiv, bevor er sich bei der Polizei bewarb und ein Studium für den gehobenen Kriminaldienst absolvierte. Als Spezialist für Jugend- und Bandenkriminalität reiste er im Auftrag des bayerischen Innenministeriums nach Moskau und Lettland. Vor seinem Wechsel in die Mordkommission 2001 war er zuletzt für Eigentumsdelikte zuständig. Als Erster Kriminalhauptkommissar leitet er die Mordkommission V im Münchner Präsidium und ist stellvertretender Leiter des Mordkommissariats. Daneben gibt er Fernlehrgänge zur Detektivausbildung.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mordkommission" - Buchbesprechung 22. Februar 2010
Format:Taschenbuch
Richard Thiess, Mordkommission - Wenn das Grauen zum Alltag wird

Mord und Totschlag als Unterhaltung? Die Attraktivität von Kriminalromanen und -filmen fußt auf der Bejahung dieser Frage. Und dann gibt es noch die Realität.

Der Autor greift diese Lebenswirklichkeit auf. Als Leiter einer Mordkommission beim Polizeipräsidium München erläutert er von Berufs wegen deren ebenso abwechslungsreiche wie anspruchsvolle Arbeit. Aus ihm spricht, wie nicht anders zu erwarten und durch seine bemerkenswerte Vita unterstrichen, ein hohes Maß an Fachkunde und langjähriger Berufs- und Lebenserfahrung.

Der Titel klingt auf den ersten Blick reißerisch, lässt aufhorchen und macht auf den Inhalt neugierig. In 32 Kapiteln gewährt der Autor dem Leser eindringlich und eindrucksvoll Einblick in abgeschlossene, spektakuläre Fälle. Fernab jeder Fiktion führt er den Leser durch geronnene Kriminalgeschichte, wie sie das Leben schreibt - plastisch, mitreißend, atemberaubend und doch wirklichkeitsnah, gewandt, bisweilen sogar kurios.

Der plaudernde Erzählton, der bisweilen humorvolle Züge trägt, vermag nicht über die ungeschönte und unverstellte Schilderung der Konfrontation mit dem Tod hinwegzutäuschen. An den passenden Stellen erscheint der Umgang mit den Tätern nüchtern und konsequent, mit den Opfern und ihren Angehörigen einfühlsam, gelegentlich nachvollziehbar rührselig. Der Leser ist in jedem Augenblick der Schilderung dabei, er schaut dem Autor gleichsam über die Schulter. Er ist dabei, wenn die Polizei einen Tatort in Augenschein nimmt und wenn sie Spuren sichert, er nimmt an den weiteren Ermittlungen hautnah teil, erfährt wie Zeugen befragt und Verdächtige überführt werden. Er erlebt, innerhalb welcher rechtsstaatlicher Grenzen sich die Polizei zu bewegen hat und welche Rolle Rechtsmedizin und Justiz bei der Aufklärung von Kapitalverbrechen spielen. Er empfindet die persönlichen Belastungen der Kriminalbeamten und was es heißt, Tag und Nacht einsatzbereit und hellwach sein, Todesnachrichten überbringen und auf Tuchfühlung mit dem Letzten, Endgültigen leben zu müssen. Der Autor macht den Leser mit Örtlichkeiten, Personen und Umständen vertraut, als wäre er Augenzeuge der jeweiligen Situation. Ihm ist die hohe Kunst gelungen, bei aller Sachlichkeit einen Spannungsbogen zu schlagen, der den Leser nicht mehr auslässt.

Beeindruckend ist das psychologische Feingefühl, das jede einzelne Fallschilderung durchzieht. Wie im stets wiederkehrenden Wettlauf von Räuber und Gendarm zeigt der Autor plumpe Tötungsmotive schlicht gestrickter Täter ebenso auf wie raffinierte Vorgehensweisen solcher, die sich clever wähnten. Stets finden die Schicksale der Opfer und ihrer Angehörigen gebührend Beachtung. Die Schonungslosigkeit der Situation tritt besonders zutage, wenn Kinder betroffen sind. Dann kämpfen auch hartgesottene Kriminaler mit den Tränen. Doch jeder Fall ist anders, hat seine eigenen Windungen und Wendungen. Dass heutzutage subtile kriminaltechnische Methoden eine bedeutsame Rolle bei der Aufklärung von Verbrechen spielen können, die teilweise jahrzehntelang zurückliegen und als unaufklärbar" galten, darf den Autor mit berechtigtem Stolz erfüllen und die Allgemeinheit mit Zuversicht. Gelegentlich, wenn Kommissar Zufall" bei der Aufklärung mithilft, hat sogar auch einmal die Polizei Glück - und der Täter sein verdientes Pech.

Nach der Lektüre hat man das Gefühl, dass Kapitaldelikte bei nüchterner Betrachtung grausame Bestandteile des menschlichen Zusammenlebens sind. Vermutlich sind sie gerade deshalb als Roman- und Filmsujet so interessant. Der Autor spricht auch diesen Umstand deutlich an (Faszination des Schreckens", S. 226). Dass dieser Stoff mit 237 Seiten Spannung in Mordkommission" nun das Sachbuchgenre erobert, steigert bei einer so gelungenen Dokumentation nur seine Attraktivität.

Ministerialrat Dr. Dr. Frank Ebert
vormals Leiter der Polizeiabteilung
des Thüringer Innenministeriums,
Erfurt
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringlich, klug & bemerkenswert 25. Februar 2010
Von MUFC
Format:Taschenbuch
Ich durfte vor ein paar Jahren als Journalist mit Richard Thiess zusammen an einer DNA-Geschichte arbeiten. Heute weiß ich: Er hätte diese Reportage eigentlich auch selbst schreiben können... Der Polizist Thiess hat ein sehr kluges, nachdenklich machendes Buch verfasst. Dafür gebührt ihm größte Hochachtung.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das erste Buch, das ich zu Ende gelesen habe 10. Oktober 2010
Format:Taschenbuch
Ich bin wahrlich ein Büchermuffel und bis gestern konnte ich auch behaupten, dass ich noch nie ein Buch zu Ende gelesen habe. Aber dieses Buch hat mich von Beginn an gefesselt, so sehr, dass ich am Morgen schon den Abend ersehnte, um vor dem Schlafengehen noch den ein oder anderen Fall aus diesem Buch zu lesen. Ein großes Lob an den Autor. Das Buch kann ich nur empfehlen...
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen empfehlenswert
Der Autor hat das Buch recht schnörkellos geschrieben, hin und wieder merkt man eben, dass da kein Profi geschrieben hat. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Mogul3 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sehr oberflächlich
Ich habe mir dieses Buch aufgrund der vielen positiven Bewertungen gekauft - und bin sehr enttäuscht worden. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von fululu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ehrlich und informativ
Ich habe dieses Buch zum Abgleich von fiktiven, literarischen, aber ähnlich gelagerten Fällen erworben und muss sagen, dass es in seiner ehrlichen, nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Schreibosaurus veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam aber recht seichter Schreibstil
Die einzelnen (Kurz)Geschichten sind recht unterhaltsam und kurzweilig, eignen sich dadurch ideal als Bettlektüre. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Christian veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen ganz nett
die geschichten reichen nicht an die von wilfings abgründe heran, die erzählart und die schreibe sind eher bieder, dafür aber ehrlich und authentisch. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Josel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beeindruckender Einblick mit viel Feingefühl
Der Titel ließ mich erst etwas am Anspruch des Buches zweifeln, obwohl die Vita des Autors viel versprach. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2011 von E. Göbel
5.0 von 5 Sternen TOP BUCH
das buch hält was es verspricht,es gibt fälle die waren nicht so spannend wie man im fernsehen sieht und fälle wo man echt selbst nicht wusste was als nächstes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2011 von noname
5.0 von 5 Sternen Wenn das Grauen zum Alltag wird
Der Titel und die Klappentextbeschreibung haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Tagtäglich wird man in den Nachrichten mit Morden konfrontiert, man liest Thriller und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2011 von Michaela G. (Elas Büchertruhe)
4.0 von 5 Sternen "Nur für wirklich Interessierte"...!
Dieses Buch habe ich immer mal zwischendurch gelesen; weggelegt und wieder aufgenommen..., es ist einfach kein Buch zum "Schmöckern" sondern man muss wissen, dass es sich um... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2010 von Donpas
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, was mit den Inhalt überzeugt...
Das Buch "Mordkommission" habe ich in 2 Tagen komplett verschlungen, da mich der Inhalt sehr interessiert hat... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2010 von Maren K. Sch.
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