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Der Mordfall Tutanchamun
 
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Der Mordfall Tutanchamun [Gebundene Ausgabe]

Bob Brier
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Piper; Auflage: 4 (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492041590
  • ISBN-13: 978-3492041591
  • Größe und/oder Gewicht: 21,9 x 14,9 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 806.266 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 17.06.2000
In einer Doppel-Besprechung widmet sich Konstantin Korosides den folgenden beiden Büchern zum Alten Ägypten:
1) Bob Brier: "Der Mordfall Tutanchamun" (Piper Verlag)
Der New Yorker Professor für Paläopathologie ("die Wissenschaft für Krankheiten in frühester Zeit", so der Rezensent) hat die These aufgestellt, der legendäre Pharao Tutanchamun sei nicht aufgrund einer Krankheit im Alter von neunzehn Jahren gestorben, sondern einem Mordanschlag zum Opfer gefallen. Sein Indiz: die röntgenologische Untersuchung des Schädels, auf der eine Stelle am Hinterkopf als Folge einer Schlagverletzung deutbar ist. Diese These des "sachlich-anschaulichen" Buches "macht Sinn", so Korosides, weil der junge Pharao, der zunächst von einem Vormund vertreten werden musste, durch seine Volljährigkeit die höfischen Hierarchien bedroht hätte. Nach Brier kommt sein Vormund Haremhab als Mörder in Frage, der anschließend elf Jahre das Land regiert hat.
2) Robert Zacco: "Ich, Nofretete" (dtv)
Der nahezu zeitgleich mit Briers Sachbuch erschienene Roman über die Gemahlin Echnatons versteigt sich, so Korosides, "oft ins Triviale". Ohne sich auf historische Erkenntnisse zu beziehen wird über sexuelle Ausschweifungen Nofretetes und "homosexuelle Lustbarkeiten am Hofe des Pharao" fabuliert und, schlimmer noch, die "berühmten Briefe aus Amarna" werden als Tagebücher Nofretetes bezeichnet. Der Rezensent ist recht empört, aber er lobt dennoch, was ihm gefallen hat, nämlich wie der Autor das Skandalon der damaligen Zeit (14.Jhdt. vor Ch.) nachempfindet: den Versuch der Durchsetzung des Monotheismus durch Echnaton.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Er wurde keine 20 Jahre alt - und doch ist kaum ein Pharao bekannter als Tutanchamun. Warum mußte der Gottkönig so jung sterben? Bob Brier hat diesen Fall mit modernen forensischen Methoden untersucht und kann eine aufsehenerregende These aufstellen: Tutanchamun wurde ermordet - und Brier sagt auch, von wem und warum . . .

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen eine geschichtliche Spurensuche die süchtig macht!, 12. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mordfall Tutanchamun (Gebundene Ausgabe)
Das von Bob Brier geschriebene Buch über die Ereignisse, die vor 3000 Jahren möglicherweise zu dem Tod des Kindkönigs Tutanchamun geführt haben können macht eindeutig süchtig. In spannender, aber trotzdem wissenschaftlich fundierter Weise, rollt er mit Hilfe moderner Techniken den Mordfall auf. Sehr gefallen hat mir, dass zu Beginn des Buches ein Abriss der Lebensumstände im alten Ägypten gegeben wird. Man erhält Einblicke in das Leben Tutanchamuns und Echnatons, seines Vaters, sowie Einblicke in die Macht der Priesterschaft und den Einfluss, den das Heer ausübte. Eins ist sicher, kommt man zu den Analysen der Umstände die den Mordfall direkt betreffen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Guter Überblick, mangelhafte Beweisführung, 20. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mordfall Tutanchamun (Gebundene Ausgabe)
Der erfahrene Gerichtsmediziner Bob Brier vermutet, dass Tutanchamun keines natürlichen Todes starb.
Wenn auch die Beweisführung leider nicht so überzeugend ist, so bietet dieses Buch doch vor allem einen gutgeschriebenen allgemeinen Einblick in die damalige Epoche und ist damit eine Empfehlung wert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Alter Hut, 27. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mordfall Tutanchamun (Gebundene Ausgabe)
Als Einführung in die Ägyptologie ist das Buch nur völligen Neulingen zu empfehlen. Und auch für die gibt es Besseres. Was den reisserischen Aufmacher betrifft: Es gibt nicht einmal einen vagen Hinweis auf einen "Mordfall Tut". Bob Brier tischt hier zudem einen ganz alten Hut auf. Früher musste der ominöse Knochensplitter in Tuts Schädel als Beweis für einen gewaltsamen Tod des jungen Pharaohs herhalten. Den tut auch Brier ab. Dafür präsentiert er uns - auch nicht als erster - ein noch viel weniger eindeutiges radiologisches Indiz als Aufhänger für seine ganze "Beweiskette". Das liest sich nett, ist aber letztlich belanglos, weil man ohne harte Fakten natürlich fröhlich spekulieren und verdienen kann. Zum Thema Ägypten stehen die Regale voll solcher Abzocke. Zugegeben: Brier versteht genug von Wissenschaft, um seine Pseudo-Wissenschaft geschickt zu verpacken.
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