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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein gemischtes Lesevergnügen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Morde jetzt, zahle später. (Taschenbuch)
Dieser Sammelband enthält drei Kurzkrimis, in denen Privatdetektiv Nero Wolfe ohne Honorar tätig wird, weil Personen aus seiner Umgebung in einen Kriminalfall verwickelt sind. In der Titelgeschichte, „Morde jetzt, zahle später" klärt Wolfe, wie sein Schuhputzer Pete Vassos zu Tode kam, denn er glaubt nicht an die Selbstmordversion der Kriminalpolizei. Der Titel ist die zynische Bemerkung einer Nebenfigur, die meint, dass ein Werbetexter den Fall vermutlich so umschrieben hätte. Die Geschichte selbst ist vergnüglich zu lesen, die abrupte Auflösung wirkt aber reichlich konstruiert; Wolfes Mitarbeiter stoßen bei wahllosen Befragungen plötzlich auf das Mordmotiv und bei einer Tatortbesichtigung auf den Täternamen, den das halbtote Opfer mit seinem Blut schrieb - und das alles soll die Kriminalpolizei übersehen haben!In der zweiten Geschichte, „Die offene Türe", erklärt sich Wolfe bereit, den alten Lehrer seines Freundes Marko Vukcic vor einer Mordanklage zu retten. Sehr amüsant ist die Schilderung der raffinierten Methoden, mit denen es gelingt, die Verdächtigen in Wolfes Haus zu versammeln. Wolfe kommt gemeinsam mit dem Leser schrittweise dem Motiv und dem Täter näher, sodass die Geschichte einen lebensnahen und schlüssigen Eindruck hinterlässt. Die dritte Erzählung, „Treffpunkt Sackgasse", ist zugleich die schwächste. Hier passt einfach nichts zusammen. Inspektor Cramer verdächtigt Archie Goodwin, den er seit Jahren kennt, plötzlich des Mordes, weil eine Bekannte von Archie aussagt, sie habe sich mit ihm am Tatort getroffen. Verdächtige werden mehrfach befragt, obwohl sie keine verwertbaren Auskünfte geben können. Als Wolfe den Täter zu kennen glaubt, verschweigt er das der Polizei und schickt stattdessen dem Mörder eine Nachricht, dass er ihn durchschaut hat, worauf dieser prompt versucht, nochmals zu töten. Wie sich herausstellt, fuhr er mit einem Eisenrohr durch die halbe Stadt, erschlug damit sein Opfer und ließ das Rohr dann liegen. Dass er als ehrbarer Bürger deswegen zum Mörder wurde, weil jemand falsche Gerüchte in die Welt setzte, ist auch ziemlich absurd. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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