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Morde jetzt, zahle später. [Taschenbuch]

Rex Stout , Renate Steinbach
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann; Auflage: N.-A. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442031249
  • ISBN-13: 978-3442031245
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 119.968 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Morde jetzt – zahle später:
Der berühmte Privatdetektiv Nero Wolfe kann es sich leisten, einen eigenen Schuhputzer ins Haus kommen zu lassen. Dafür erhält der Schuhputzer etwas, das bisher noch keinem vergönnt war: die unentgeltliche Unterstützung durch den großen Nero Wolf. Und die hat er dringend nötig. Denn seine Tochter gerät in den Verdacht, einen wohlhabenden Geschäftsmann ermordet zu haben ...

Die offene Tür:
Wenn Nero Wolfe sich wirklich einmal dazu aufrafft, auswärts zu speisen, dann in dem Restaurant, das Marko gehört. Marko ist es auch, der ihn nach einem opulenten Diner um Hilfe bittet: Sein Freund Virgil Pompa, einer der berühmtesten Saucenköche der Welt, sitzt im Gefängnis. Er soll einen Mord begangen haben, doch sein Freund Marko ist von seiner Unschuld überzeugt. Nero Wolf lässt sich breitschlagen und übernimmt den Fall ...

Treffpunkt Sackgasse:
Jeden Dienstag zwischen sechs und halb sieben werden in Nero Wolfes Wohnung sechzehn frisch gepflückte Maiskolben angeliefert. Eines Dienstags aber bleibt die Lieferung aus, und Fritz, der Koch, serviert Auberginen. Nero Wolfe ist davon gar nicht begeistert, doch nimmt sein Unbehagen noch erheblich zu, als am Abend desselben Tages Inspektor Cramer vor der Tür steht, um Wolfes Assistenten Archie Goodwin als wichtigen Zeugen zu verhaften: Denn Kenneth Faber, der Fahrer der Maiskolben, wurde am Nachmittag erschlagen aufgefunden ...

Über den Autor

Rex Stout wurde 1886 in Indiana/USA geboren. 1932 begann er Kriminalromane zu schreiben, in deren Mittelpunkt fast immer der mittlerweile weltberühmte Privatdetektiv Nero Wolfe steht, jener über hundert Kilo schwere Gourmet und Orchideenzüchter, der die anstrengende Fußarbeit seinem Assistenten Archie Goodwin überläßt. Rex Stout wurde für seine über fünfzig Romane mit dem Grand Masters Award ausgezeichnet. Er starb 1975.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ein gemischtes Lesevergnügen, 4. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Morde jetzt, zahle später. (Taschenbuch)
Dieser Sammelband enthält drei Kurzkrimis, in denen Privatdetektiv Nero Wolfe ohne Honorar tätig wird, weil Personen aus seiner Umgebung in einen Kriminalfall verwickelt sind. In der Titelgeschichte, „Morde jetzt, zahle später" klärt Wolfe, wie sein Schuhputzer Pete Vassos zu Tode kam, denn er glaubt nicht an die Selbstmordversion der Kriminalpolizei. Der Titel ist die zynische Bemerkung einer Nebenfigur, die meint, dass ein Werbetexter den Fall vermutlich so umschrieben hätte. Die Geschichte selbst ist vergnüglich zu lesen, die abrupte Auflösung wirkt aber reichlich konstruiert; Wolfes Mitarbeiter stoßen bei wahllosen Befragungen plötzlich auf das Mordmotiv und bei einer Tatortbesichtigung auf den Täternamen, den das halbtote Opfer mit seinem Blut schrieb - und das alles soll die Kriminalpolizei übersehen haben!

In der zweiten Geschichte, „Die offene Türe", erklärt sich Wolfe bereit, den alten Lehrer seines Freundes Marko Vukcic vor einer Mordanklage zu retten. Sehr amüsant ist die Schilderung der raffinierten Methoden, mit denen es gelingt, die Verdächtigen in Wolfes Haus zu versammeln. Wolfe kommt gemeinsam mit dem Leser schrittweise dem Motiv und dem Täter näher, sodass die Geschichte einen lebensnahen und schlüssigen Eindruck hinterlässt.

Die dritte Erzählung, „Treffpunkt Sackgasse", ist zugleich die schwächste. Hier passt einfach nichts zusammen. Inspektor Cramer verdächtigt Archie Goodwin, den er seit Jahren kennt, plötzlich des Mordes, weil eine Bekannte von Archie aussagt, sie habe sich mit ihm am Tatort getroffen. Verdächtige werden mehrfach befragt, obwohl sie keine verwertbaren Auskünfte geben können. Als Wolfe den Täter zu kennen glaubt, verschweigt er das der Polizei und schickt stattdessen dem Mörder eine Nachricht, dass er ihn durchschaut hat, worauf dieser prompt versucht, nochmals zu töten. Wie sich herausstellt, fuhr er mit einem Eisenrohr durch die halbe Stadt, erschlug damit sein Opfer und ließ das Rohr dann liegen. Dass er als ehrbarer Bürger deswegen zum Mörder wurde, weil jemand falsche Gerüchte in die Welt setzte, ist auch ziemlich absurd.

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