"Mord wirft lange Schatten"ist nunmehr das 13.Buch aus der sog.Mitchell&Markby-Reihe.
Inzwischen (lang, lang hat's gedauert) wohnt Meredith Mitchell mit ihrem Dauerfreund (und Superintendent der örtl.Polizei) Alan Markby zusammen, nachdem im letzten Fall ( In dunkler Tiefe sollst du ruhn)ihr Häuschen in Brand gesetzt worden ist.
Die unschlüssige Meredith plagt die Frage, ob sie bei ihm wohnen bleiben und somit einen Teil ihrer geschätzten Freiheit
aufgeben soll.
Da passiert ein Mord im Städtchen Bamford, der aus dem bis dahin etwas träge dahinfliessenden Roman einen typisch
engl. Landhauskrimi mit interessanten exzentrischen Nebenfiguren, schlossähnlichen Landhäusern, zwei jungfräulichen alten Damen usw. macht.
Das Ganze ist gut konstruiert und durchweg unterhaltsam, wobei einige Dialoge langatmig und überflüssig sind und mich manchmal
langweilten.
Ob die Beziehung zwischen Meredith und Alan von Bestand sein oder sich ändern wird, sei an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Es soll doch spannend bleiben, nicht wahr?
Noch ein Lesetipp für Ann Granger-Fans: es gibt 3 Romane aus einer anderen Serie: die Fran-Varady-Reihe, die ich persönlich mindestens ebenso spannend, flott geschrieben und überaus lesenswert finde. Aber bitte mit dem 1.Band anfangen!