Auf der Suche nach einer ähnlichen Reihe wie Janet Evanovichs Plum-Romane, bin ich auf die Bubbles Serie gestoßen, die genauso unterhaltsam sein sollte. "Mord steht ihr gut" ist also das erste Buch, das ich von Sarah Strohmeyer gelesen habe und wird leider auch das letzte von ihr sein.
Die Protagonistin kommt ziemlich farblos rüber, obwohl sie viel Wert auf ihr Äußeres legt und nie ohne Make-up und toupierten Haaren außer Haus geht, ganz zu schweigen von ihren sexy Tops und knappen Röcken. Diese Farblosigkeit liegt dabei nicht auf der Tatsache, dass sie in diesem Roman undercover bei einer Amish-Familie wohnt, wo all diese Dinge verpönt sind, sondern vielmehr an Bubbles Charaktereigenschaften. Sie hat für meinen Geschmack nicht den richtigen Biss, sondern lässt die Dinge einfach mal geschehen ohne selbst viel Eigeninitiative beizusteuern. Mit der Bubbles-Figur kann ich mich daher nicht wirklich anfreunden.
Vielleicht hätte ich mit dem 1. Teil "Mord war erst der Anfang" beginnen sollen, denn hier in Teil 2 waren doch immer wieder Anspielungen auf frühere Ereignisse (v.a. in Bezug auf ihren Lover Steve Stiletto), die man als "Quereinsteiger" natürlich nicht wissen kann. Im Großen und Ganzen ist es ein eher missglückter Versuch Janet Evanovichs Plum-Serie zu kopieren, denn es wird bei weitem nicht dieser Witz und Charme erreicht, die diese Reihe so einzigartig machen.