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Moviemans Kommentar zur DVD: Vor allem das kaum vorhandene Rauschen ist verantwortlich für die klaren Bilder. Aber auch Farb- und Schärfewerte tun ihr Bestes dazu. Akustisch fällt der Film äußerst lebhaft aus. Von tief grollend bis fein zwitschernd wird die ganze Palette bedient und nicht an Räumlichkeit gespart. Geknausert hat man auch nicht mit den Extras. Die Palette ist breit und vor allem sehr unterhaltsam.
Bild: Optisch kann die DVD durch einen natürlichen Farbreichtum, der aber keine wirkliche Leuchtkraft aufweist sowie durch gute Schärfewerte punkten (Golfschläger, 00:10:22). Diese ergeben sich vor allem im Detail schlüssig. In Gesichtern zeichnen sich auch einzelne Feinheiten ab, während die Hautfarben hier allerdings oftmals ein wenig blass bleiben. Obwohl die Kontrastwerte des Bildmaterials sehr konturiert ausfallen (fein gemusterte Mütze, 00:10:54), lassen sich immer wieder Überbelichtungen ausmachen, die dazu neigen, Silhouetten von Personen leicht aufzulösen (Tür, 00:14:58 oder Fenster, 00:20:26). Von Rauschen hingegen bleibt das Bild erfreulicherweise verschont. Selbst auf hellen Wandflächen zeigen sich keine oder nur kaum wahrnehmbare Strukturierungen. Leider bleibt bei all dem Bildruckeln in Kameraschwenks nicht aus (Bild an Wohnzimmerwand, 00:08:57). Dies betrifft stellenweise sogar die Balken am oberen oder unteren Bildrand (oben, 00:13:57). Ansonsten lassen sich aber kaum Probleme mit der Kompression ausmachen. Der Gesamteindruck ist gut.
Ton: Das überaus lebhafte akustische Material beweist nicht nur Vitalität, sondern auch einen großen Facettenreichtum, der genauso sattes Volumen wie feingliedriges Spiel beinhaltet. Natürliche Kulissengeräusche (Vogelzwitschern, 00:05:58) wechseln sich motiviert wie stimmungsvoll mit sonoren Effekten (Lokomotive, 00:02:18) oder auch harmonischen Musikeinlagen ab oder greifen geschickt ineinander ein, ohne sich dabei jemals zu behindern. Ganz im Gegenteil bietet das Tonmaterial eine sehr plastische Beweglichkeit an. Nahezu alle Signale wechseln begründet über die Seiten (PKW und Reifenquietschen, 00:18:21) oder in den Hintergrund und zeigen in dieser Hinsicht großen Einfallsreichtum, der sowohl im Kleinen wie großen angebracht erscheint. Zwischen DD 5.1- und DTS-Fassung existieren einige kleine Unterschiede, die aber nicht wirklich deftig ausfallen. Die DTS-Version beinhaltet z.B. ein wenig mehr Breite in ihrer räumlichen Präsenz sowie geringfügig mehr Druck in punkto kantiger Signale. Das Original transportiert etwas knackigere Stimmen, die mehr Reibung mit dem Raum aufweisen. Aber auch die Synchronisation macht in Bezug auf Volumen und Präsenz keine Zugeständnisse, sondern kann durch einwandfrei strukturierte Dialogarbeit durch ihre Klarheit überzeugen.
Extras: Das klar strukturierte und hübsch animierte Menu führt den Zuschauer durch eine große, unterhaltsame wie hintergründige Auswahl an Extras. Ein Making Of (30:11 Min.) vermittelt über zahlreiche Kommentare der Mitwirkenden, wie das Drehbuch entwickelt wurde und wie es bei der Crew ankam. Auch zahlreiche schöne Bilder von den Dreharbeiten sind hier untergebracht. Außerdem lernt man die Charaktere des Filmes sehr genau kennen und erfährt, mit welchen Hintergründen die Rollen besetzt wurden. Die Drehorte, die Bedingungen am Set und die Arbeit im Studio sind ebenso Thema. Ein sehr erfreulicher Beitrag. Im weiteren Verlauf widmen sich die Extras u.a. noch der humorvollen Seite der Dreharbeiten. Das Outtake "Walter steht im Tor" (2:25 Min.) zeigt Rowan Atkinson in einem Fußballtor, Szenen, in denen man mitunter seinen berühmten Mr. Bean wieder erkennen kann. Ein amüsantes Gagreel (6:18 Min.) bringt weiteres komisches Material. Darauf folgen zahlreiche Deleted Scenes, die sich folgendermaßen aufteilen: Rosie und das Blut (0:52 Min.), Die ultimative Golf-Lektion (0:53 Min.), Glorias Fehltritt (0:40 Min.), Erste Begegnung mit Grace (0:30 Min.), Fußball - Holly und Walter ... Holly und Lance (1:36 Min.), im Schlafzimmer (0:56 Min.), Schon wieder "Lilliam" (0:59 Min.), In der Fischerhütte - Lance wird wütend, und Gloria wird nachdenklich (1:16 Min.), Tot für die Welt (0:51 Min.), Letzte Begegnung mit Grace (1:25 Min.). Eine insgesamt sehr ausführliche und unterhaltsame Zusammenstellung, die nur leider eine Kommentierung vermissen lässt. Weiter geht es in den Extras mit einem alternativen Anfang (2:59 Min.), Darstellerinfos in Textform zu folgenden Schauspielern: Rowan Atkinso, Kirstin Scott Tomas, Maggie Smith, Patrick Swayze und zum Abschluss noch einem "Besonderen Filmtipp" zum Film "TKKG" (1:57 Min.) sowie "Unserer DVD-Empfehlung" zum Film "Handbuch der Liebe" (1:51 Min.). Eine Trailershow, bestehend aus fünf Programmtipps beschließt das breit gefächerte Bonusmaterial. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Halten wir den Mund und behalten unsere Mutti!,
Von Jork "Jork" (Cologne Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mord im Pfarrhaus (DVD)
KEEPING MUM, wie der Film im Original heißt, und damit ein gut zur Geschichte passendes kleines Wortspiel, ist ein süßes kleines Werk, dessen schwarzhumorige Story von einem souverän agierenden Schauspielerensemble hervorragend getragen wird.Was passiert wenn eine praktisch veranlagte Mörderin nach ihrer Zeit im Gefängnis wieder auf die Menschheit losgelassen wird und nicht ganz zufällig in einem winzigen englischen Dorf eine Stelle als Haushälterin antritt, das wird hier in feinster britischer Manier erzählt. Beginnend mit einer Rückblende, in der die zur Verhaftung führenden Taten fast schon traumartig erzählt werden, wechselt der Film schnell in die Jetztzeit und wirft den Blick auf den leicht schnarchigen aber lieben Dorfpfarrer (Rowan Atkinson - ganz und gar nicht Bean-mäßig, sondern erfrischend zurückgenommen), seine Familie und Gemeinde. Seine Frau Gloria (Kristin Scott Thomas) sehnt sich so sehr danach, dass er für sie mal wieder der Ehemann und nicht der Geistliche sein möge, dass ihr über die Jahre die Lebensfreude eingetrocknet ist. Einerseits muss sie ihre sexuell kapriziöse Tochter (Tamsin Egerton) und ihren verschüchterten Sohn Petey (Toby Parkes) stets im Auge behalten, während ihr mitunter doch recht traniger Gatte sich unter anderem den Redeattacken einer Dorfbewohnerin zum Thema Blumenarrangements kaum erwehren kann. In diese fast verfahrene Situation kommt Grace (Maggie Smith) um ihre Stelle als Haushälterin anzutreten. Doch es zeigt sich, dass ihr mehr am Zusammenhalt der Familie als am Kochen und Waschen gelegen ist. Wie ein Engel gibt sie hier einen freundlichen Kommentar, dort einen wohlmeinenden Rat, hört auf die Bedürfnisse der Familienmitglieder und schaut genau hin wo die möglichen Gefahren fürs Familienidyll lauern... und nimmt mitunter auch mal einen Spaten oder anderes mordsmäßiges Werkzeug in die Hand um das Familienleben in Ordnung zu halten... Wer Maggie Smith kennt, weiß, dass sie allein schon eine Garantin für gute Unterhaltung mit pointiertem Witz ist. Aber auch Atkinson, der sich hier zur erfrischenden Abwechslung in leisen traurig-komischen Tönen ergeht, und Scott Thomas sowie Emilia Fox und Tamsin Egerton sind in bester Spiellaune. Patrick Swayze gibt überzeugend den schmierigen, golfspielenden Casanova aber ihm gehören nicht die Sympathien der Zuschauer. Ausstattung, Kamera und Musik stellen sich hervorragend auf den gut geschriebenen Stoff ein und schaffen den Rahmen für eine liebenswerte, schwarze Krimikomödie die das Zeug zum Sleeper-Hit hat. Jedenfalls hat dieser Film eine größere Fangemeinde verdient. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Allerfeinste britische Unterhaltung!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mord im Pfarrhaus (DVD)
Wer jenseits des Brüll- und Un-Humors freitagabendlicher Fernsehserien eine leise, rabenschwarze und dabei nie ins Böse kippende Geschichte sehen will, hat sein Abspielgerät mit der richtigen DVD gefüttert."Keeping Mom", so der Originaltitel, und ich empfehle, den Film unsynchronisiert anzusehen (es gibt auch Untertitel!), ist eine runde Geschichte mit liebevoll gezeichneten Charakteren. Jedes Wort, jeder - wohl formulierte - Satz, jede Szene, sitzt, passt und erfüllt einen Zweck, wenn dieser auch erst ganz am Ende deutlich wird. Kristin Scott-Thomas ist unprätentiös, uneitel und dennoch bezaubernd, Maggie Smith herrlich down to earth, und doch so irre, Patrick Swayze kann sich und sein Image elegant auf die Schippe nehmen, und Rowan Atkinson ... ja, Rowan Atkinson schafft es, ganz leise und unspektakulär der einzigen wirklich ernsthaften Figur Leben einzuhauchen. Der Reverend ist in seiner Religiosität realitätsfern, und ein wenig resigniert, und ihm allein gehört die wunderschöne und zärtliche Szene, in der er fasziniert in der Bibel das Hohelied Salomo liest, und dabei seine Frau wieder und ganz neu entdeckt. Den Hauptdarstellern zur Seite steht eine ganze Schar wunderbar schräger Nebendarsteller, wie sie sie nur das britische und irische Kino hervorbringen kann. Großartige Landschaftsaufnahmen, ein intelligentes Drehbuch und sorgfältig komponierte Musik mit jeweils eigenen Themen tragen den Zuschauer durch einen vergnüglichen Filmabend. Very classy and highly recommended! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandios!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mord im Pfarrhaus (DVD)
Ich hatte diesen Film gekauft, weil ich ein grosser Maggie Smith-Fan bin. Dass Rowan Atkinson mitspielt, hat mich eher stutzig gemacht - ich kann Mr. Bean nicht ausstehen.Was für eine positive Überraschung: Atkinson kann auch ganz anders! Er und Maggie Smith sind zusammen die reine Wucht! Sie verleihen diesem an sich schon köstlichen kleinen Film soviel menschliche Wärme und augenzwinkernden Schalk, dass einem ihre Figuren richtig ans Herz wachsen. Auch der Rest der Crew ist erstklassig - von den Mit-SchauspielerInnen bis zum Komponisten. Eine Top-Komödie der leisen Töne! Ansehen! BILD- UND TONQUALITÄT: Sehr gut. EXTRAS: Reichhaltig, aber ausser dem Audiokommentar ist nichts zwingend nötig. Audiokommentar des Regisseurs; behind the scenes; verpatzte Szenen; geschnittene Szenen; Trailer und TV-Spots. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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