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Colonel Roger ffolkes (ja -- kleingeschrieben und mit ff am Anfang) und seine Weihnachtsgäste werden zu früher Morgenstunde von einem Schuss und einem Schrei auf den Plan gerufen. Der Colonel und Donald Duckworth, der Freund seiner Tochter Selina, eilen hinauf zur Dachkammer, aus der das Getöse zu vernehmen war. Sie finden die Tür verschlossen, Blut sickert durch den Türspalt. Nachdem sie mit vereinten Kräften die Tür aufgebrochen haben, finden sie ffolks ungeliebten Gast Raymond Gentry erschossen auf dem Boden vor. Eine Tatwaffe ist nicht auffindbar, das Zimmer leer. Wie kann der Mörder das Zimmer verlassen haben? Unglücklicherweise hat ein Schneesturm die Gesellschaft von der Außenwelt abgeschlossen, unglücklicherweise verfügt jeder der Anwesenden über ein Motiv, Gentry zu ermorden und unglücklicherweise ergibt die Befragung aller durch den pensionierten Scotland-Yard-Inspektor Trubshawe, dass Gastgeber und Gäste Dreck am Stecken haben, wovon der Ermordete nur zu gute Kenntnis hatte. Trubshawe ermittelt mit enervierender Langsamkeit, erhält jedoch Unterstützung durch die erfolgreiche Krimiautorin Evadne Mount, die sich unter den Gästen befindet. Gemeinsam rücken sie dem schier unlösbaren Problem auf den Pelz. Und ein klassisches ermittlerisches Meisterstück von Mount sorgt für den logischen und trotzdem genial verblüffenden Schluss.
Ob nun erfrischende Krimiparodie oder veritabler Kriminalroman -- Gilbert Adair sorgt mit seinen Anspielungen und Zitaten aus der klassischen Kriminalliteratur, seinem erfrischenden Humor und seiner erzählerischen Intelligenz in Mord auf ffolkes Manor für eines der originellsten Krimi-Leseerlebnisse dieses Jahres! Ulrich Deurer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Flotte Krimischnurre mit Übersetzungsschwächen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mord auf ffolkes Manor: Eine Art Kriminalroman (Gebundene Ausgabe)
DIe Kurzbeschreibung des Verlages ist völlig zutreffend und bedarf somit keiner Wiederholung. Das Buch bietet ein echtes Lesevergnügen und ist mit seinen knapp 300 Seiten auch nicht zu lang, so dass das Verfahren der ironischen, leicht persiflierenden Übererfüllung des Who's dunnit-Musters bis zum Schluss nicht ermüdet. Man muss aber schon ein paar von Agatha Christie's Romanen gelesen haben, Miss Marple (auch in ihrer filmischen Realisierung) und Hercule Poirot und die Grundkonstellationen klassischer britischer Kriminalromane kennen, um seinen Spaß zu haben; die Story allein gibt wahrscheinlich keinen allzu motivierenden Spannungsbogen her.Das Buch ist auch als Produkt schön ausgestattet. Bedauerlich ist lediglich, dass die Handvoll Stellen, an denen der (Wort-)Witz von einer sprachreflexiven Idee lebt, geradezu stümperhaft übersetzt wurden. Dem im Klappentext eigens als literarischer Übersetzer praktisch auf Augenhöhe mit dem Autor vorgestellten Translator ist an solchen Stellen einfach nichts eingefallen. Man stutzt, weil man merkt, hier müsste eigentlich etwas sein, und erst wenn man sich dann überlegt, wie das wohl im Englischen geheißen hat, kann man die eigentliche Idee nachvollziehen. (Zum Beispiel an einer Stelle, an der "voice" sowohl "Stimme" als auch "aktiv/passiv" im grammatischen Sinne meint und das im Deutschen völig unverstehbar als "Stimme" durchgezogen wird.)So wird man also drei, vier Mal durch handwerkliche Mängel aus dem ansonsten schön formulierten Lesefluss geworfen; aber insgesamt bleibt doch der Eindruck einer angenehmen Lektüre. Keine Schenkelklopfer, aber feiner literarischer Humor! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kriminalroman und komödie in einem,
Rezension bezieht sich auf: Mord auf ffolkes Manor: Eine Art Kriminalroman (Taschenbuch)
Gilber Adairs erster Roman um die ältliche Schriftstellerin und Zeitgenossin der großen Lady Agatha Christie ist eine Hommage an die größen des Kriminalromans. Man fühlt sich erinnert an Miss Marple, die in Gestalt der Protagonistin eine Rennaissance erlebt, an John Dickson Carr, dessen Figur Gideon Fell einmal sagte: "Natürlich ist das möglich. Schließlich befinden wir uns in einem Kriminalroman." (besonders das verschlossene Zimmer ist ein klassischer Carr-Plot), und natürlich an Sherlock Holmes.Der Rahmen dieses Whosdunnit ist ziemlich einfach: Ein Toter in einem von Innen verschlossenen Raum, keine Spur vom Mörder. Die Polizei kann nicht gerufen werden, ist das abgelegene Landhaus doch völlig eingeschneit. Eine Krimiautorin und ein pensionierter Kriminalbeamter ermitteln, der Mörder muss ja einer der Anwesenden sein. Ein klassisches Rezept für einen Krimi. Aber das Buch bietet mehr: Sehr viel Witz! Ist Holmes immer der gebildete und etwas zu humorlose Ermittler, Gideon Fell ein Biertrinkender Gentleman der besonderen Art und Van Dines Philo Vance ein tiefgründig-sarkastischer Erforscher der menschlichen Psyche, so ist Evadne Mount eine Mischung aus alledem. Das Buch ist außerdem voll von Anspielungen auf große Autoren. Beispielsweise erwiedert Ms Mount auf die Frage, wie sie denn in ihren Büchern Fälle mit geschlossenen Türen löst: "Das überlasse ich meinem lieben Freund Dickson Carr"(sinngemäß). Wer also freude an spaßigen Kriminalromanen und schrägen Typen hat: Zugreifen, hier wird man bestens bedient! Wer nicht: Finger weg, und wenn ihrs doch lest: bitte hinterher nicht nörgeln, trägt das Buch doch den Untertitel "Eine ART Kriminalroman" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Netter "Zitat-Schmöker" in schlechter Übersetzung,
Rezension bezieht sich auf: Mord auf ffolkes Manor: Eine Art Kriminalroman (Taschenbuch)
Im eingeschneiten Herrenhaus wird eine Leiche in der von innen verschlossenen Dachkammer gefunden. Wer war's?Das Buch ist wie "Eine Leiche zum Dessert" ein Zitat auf die "klassischen" Krimis, natürlich allen voran Altmeisterin A. Christie. Es ist handwerklich nicht so gut gemacht wie deren Geschichten, aber vergnüglich zu lesen und entbehrt nicht einer gewissen Spannung. Auch das auf den letzten Seiten eingeführte Motiv ist recht amüsant, wenn auch nicht überzeugend. Die Übersetzung ist aber wirklich, wirklich schlecht. Als die Gesellschaft z.B. mit Fackeln auszieht, um einen Vermißten zu suchen, wird dem Leser bald klar, daß es sich wohl um solche mit Batterie und Knopf handeln muß - das Wort "torch" bedeutet sowohl Fackel als auch Taschenlampe. Diese Fehler ziehen sich durch und beeinträchtigen den sprachlichen Witz, von dem das Werk als Zitat gerade lebt. Um einen deutschen Schriftsteller zu zitieren: "Macht unsere Bücher billiger"-aber bitte nicht um jeden Preis. Stellt einen Lektor ein! Stellt einen Lektor ein! Stellt einen Lektor ein! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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