Es gibt einfach Dinge, die man mit Männern nicht so gut machen kann - und da sind Freundinnen eine tolle Sache! Wir alle kennen das , die Shopping-Touren (bei mir z.B. Bücher,Bücher, Bücher..), die gemütlichen Quasselabende mit den "Mädels",
die endlosen Telefonate...:-)
Um so eine Clique geht es in dem Buch von Tineke Beishuizen. Allerdings geht hier die Freundschaft zwischen fünf Frauen doch ziemlich weit...bis hin zum Entsorgen einer Leiche. Wieso muss Fred aber auch die eine mit der anderen betrügen und sogar noch eine Dritte haben......
Witzig, spritzig, zynisch - so ist die Erzählform aus der Ich-Perspektive einer der Frauen. Zwar hatte ich zuerst Probleme, in die Geschichte "reinzukommen", das aber hat sich nach einigen Seiten glücklicherweise geändert. Und dann dachte ich, garantiert zu wissen, wer nun woran schuld ist - aber das wirkliche Ende hat mich dann doch sehr überrascht.
Sehr eindrucksvoll geschildert fand ich den Leidens/Todesweg der Mutter von der Erzählerin Tess - das war für mich fast das Beste an diesem Buch, obwohl es nur - für den Krimi, für die Handlung - eine Nebenrolle spielte.