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Mord im Zeichen des Zen
 
 
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Mord im Zeichen des Zen [Gebundene Ausgabe]

Oliver Bottini
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 367 Seiten
  • Verlag: Scherz; Auflage: 4 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502611173
  • ISBN-13: 978-3502611172
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 229.997 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Oliver Bottini
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì ist 42 Jahre alt, geschieden und hat eine schwere psychische Krise durchzustehen. Denn seit den traumatischen Ereignissen während der Verfolgung eines Kinderschänders zerfleischt sie sich mit Selbstvorwürfen. Die eigenwillige Polizistin, die sich vor allem durch ihre Gefühle und Intuition leiten lässt, droht dabei in eine schwere Alkoholabhängigkeit abzurutschen.

In dieser Situation, in der ihr Kollegen bereits zu einer Zwangsbeurlaubung raten, gerät sie an einem grauen und nebligen Winterwochenende an einen merkwürdigen Fall: Ein offensichtlich verwirrter japanischer Mönch stapft durch die Schneelandschaft östlich von Freiburg, nur bekleidet mit Sandalen und Kutte. Ratlos folgt sie der seltsamen Gestalt durch den Schnee. Der Mönch, der sich nicht aufhalten lässt, ist offenbar verletzt und scheint auf der Flucht zu sein. Louise spürt, dass sich hinter dem Verhalten des Mönchs ein schreckliches Geheimnis verbergen muss ...

Mit Mord im Zeichen des Zen ist Oliver Bottini ein beachtliches Krimidebüt gelungen. Der Autor, der bisher durch Schriften zum Zen-Buddhismus bekannt geworden ist, baut seine Erzählung behutsam und hintergründig auf. Seine Kommissarin Louise Bonì ist beileibe keine Heldin nach dem Baukastenprinzip! Der kundige und kraftvolle Erzähler Bottini scheint außerdem genau zu wissen, weshalb er seine Geschichten in einem Kriminalroman verpackt. Sein harter Realismus und die gebrochene Figur seiner Heldin heben sich deutlich und wohltuend von der gängigen deutschen Krimiproduktion ab.

So sind Bottini und seine Kommissarin Louise Bonì Namen, die man sich merken muss. Trotz einiger kleiner Ungereimtheiten schafft es sein “Zen-Thriller”, den Leser mit subtiler Spannung bis zuletzt zu packen. Eine eindeutige Empfehlung. --Christian Koch

Kurzbeschreibung

Louise Bonì, Hauptkommissarin bei der Freiburger Kripo aus dem Dezernat Kapitalverbrechen, 42 Jahre alt, geschieden, steht wieder einmal vor einem tristen Wochenende mit den Schatten der Vergangenheit. Doch dann stört ein Anruf des Dezernatsleiters ihre Erinnerungen, und Louise bekommt den merkwürdigsten Auftrag ihrer Karriere als Polizistin: Sie soll einen japanischen Mönch suchen, der östlich von Freiburg in Sandalen und Kutte durch den verschneiten Breisgau streift, und herausfinden, was er vorhat. Als sie den Mönch eingeholt hat, wird ihr rasch zweierlei klar: Er ist verletzt, und er ist auf der Flucht. Ein spannendes Krimidebut aus Deutschland.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Ursula Kempf TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Ich bin Kriminalhauptkommissarin, Dezernat Kapitalverbrechen, seit zwanzig Jahren Polizistin. Ich lese am liebsten Clavell, Mankell und Pilcher, mag Beethoven, Pink Floyd und Wham, und ich komme nicht von Barclay James Harvest los, auch wenn ich mich dafür schäme. Ich bin geschieden, zweiundvierzig und habe zum Glück leider keine Kinder ... Und ich bin dick geworden."

So beschreibt sich Louise Boni, von ihren Kollegen spöttisch Luis genannt nach dem bissigen Dobermann vom Chef, mit eigenen Worten. Zusätzlich zu erwähnen ist da noch ihre zunehmende Alkoholsucht, die nicht nur ihr Berufsleben langsam unübersichtlich und gefährlich macht. Es ist absolut grandios, wie Oliver Bottini seine Figuren, allen voran Louise Boni, derart berührend und präzise beschreiben kann. Selten ist mir eine Figur mehr ans Herz gewachsen, hat mich mehr berührt. Die Beschreibung der zunehmenden Symptome ihrer Alkoholkrankheit ist dem Autor, soweit ich das beurteilen kann, eindrucksvoll gelungen. Dabei stellt er seine Heldin niemals bloß. Er läßt ihr unter allen Umständen ihre menschliche Würde. Und das ist sehr, sehr besonders.

Kurz zum Inhalt dieses preisgekrönten (Deutscher Krimi Preis 2005, KrimiWelt-Bestenliste 2005) Krimidebuts aus dem Jahre 2004: Ein offensichtlich schwer verletzter buddhistischer Mönch stapft in Sandalen durch das tief verschneite Freiburg im Schwarzwald. Bei seiner Verfolgung wird ein Polizist getötet und ein weiterer schwer verletzt. Von dem Mönch fehlt jedoch jede Spur. Jetzt ist die Freiburger Kripo in höchster Alarmbereitschaft. Ihre mit "Jägermeistergedanken" auffällig gewordene alkoholkranke Hauptkommissarin wird jedoch vom Dienst suspendiert. Von der Ermittlung ausgeschlossen, ermittelt Louise Boni in wechselnden Bewußtseinszuständen und vom Alkohol umnebelt heimlich unbeirrt weiter.

Die Ermittlungsmethoden von Oliver Bottini`s Ausnahmekommissarin sind ebenso unkonventionell wie die neue Lichtgestalt der anspruchsvollen Kriminalliteratur selbst. Die Handlung entwickelt sich zunächst bedächtig, trotzdem möchte man dran bleiben an diesem ungewöhnlichen, politisch brisanten und durchgehend spannenden Plot in völlig unverbrauchter poetischer Sprache. Bottini schreibt eindringlich, klar und präzise. Dabei erschlägt er den Leser keineswegs mit unerheblichen Details. Vieles wird lediglich angedeutet oder schimmert zwischen den Zeilen hervor. Grandios! Lange hat mich kein Kriminalroman mehr derartig fasziniert und begeistert. Besonders angenehm ist, daß dieser Krimi keinerlei reißerische Effekte und Blutgemetzel braucht, um fesselnd zu sein. Einmal angefangen, kann man diesen bildgewaltigen Ausnahmekrimi mit Sogwirkung und einer außergewöhnlichen Heldin unmöglich aus der Hand legen. Nach Beenden des Romans habe ich unmittelbar mit Im Sommer der Mörder angefangen ...
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gelunges Krimidebüt 8. Oktober 2004
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
„Als Johann Georg Hollerer am Samstagmorgen einen ersten Blick aus dem Küchenfenster auf die verschneite Hauptstraße von Liebau warf, hatte er eine Vision. Aus dem dichten Schneetreiben manifestierte sich ein asiatischer Mönch, der nur mit einer dunklen Kutte und Sandalen bekleidet war. Sein fast kahler, feuchter Schädel glänzte im trüben Morgenlicht. Langsam schritt er an Hollerers Küchenfenster vorbei Richtung Kirchplatz."

Ein Zenmönch am Sonntag vormittag in dem kleinen badischen Dorf Liebau. Das hat es noch nicht gegeben, das erregt Aufsehen und ruft den Dorfpolizisten auf den Plan. Der bemerkt, dass der Mönch verletzt ist, aber der Mönch beantwortet die Fragen des Polizisten nicht. Als er einfach weiter hinein in den verschneiten Schwarzwald läuft, nur mit Sandalen und einer dünnen Kutte bekleidet, wird die Kripo in Freiburg alarmiert.

Das versaut der Kommissarin Louise Boni den freien Sonntag, denn ihr Chef, dem sie sowieso ein Dorn im Auge ist, beauftragt sie, der Sache nachzugehen. Eigentlich reine Routine, denken alle. Bis zwei Polizisten erschossen werden. Und damit gerät ein Fall ins Rollen, der nicht nur die Freiburger Kripo, sondern auch ihre Kollegen jenseits der Grenze in Moulhouse beschäftigt.

Bottinis erster Roman beginnt ruhig, wie eine Meditation. Er ist alles andere als ein Action-Thriller, aber spannend bis zur letzten Seite. Die Kommissarin Boni hat nicht nur einen komplizierten Fall am Hals, sie hat außerdem ein Alkoholproblem. Und deshalb wird sie bald von der SoKo, die die Morde aufklären soll, ausgeschlossen. Doch so leicht gibt sie nicht auf ...

Kommissare haben immer persönliche Probleme in neueren Krimis, das scheint eine Anforderung des Genres zu sein. Selbst in der heftigsten Schießerei pflegen sie ihre eingebildeten oder echten Wehwehchen, so dass ich mir manchmal die hardboiled Machos von früher zurückwünsche. Doch obwohl Bottini dieser Genreanforderung folgt und auch in seinem Schluss eher „modischen" Trends folgt, gelingt es ihm doch, den gängigen Klischees zu entkommen. Sein Roman ist auch ein Entwicklungsroman und die Person der Kommissarin ist fast spannender als der ganze Mordfall. Dazu kommt eine gekonnte Sprache, leicht hingeworfene, aber nie triviale Beschreibungen.

Wenn der Roman ein Manko hat, dann höchstens, dass es auf den ersten Seiten manchmal etwas unglaubwürdig ist. Dass ein Bürgermeister eines verschlafenen Dorfes wegen einem Mönch gleich die Polizei holt, das eine Kommissarin unentwegt an einen Kinderschänder denkt, den sie erschießen musste, das erschien mir beim Lesen doch etwas weit hergeholt.

Aber das sind nur die ersten Seiten und an dem Rest der Geschichte finde ich wirklich nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil. Ein rundum gelungenes Debüt, Daumen hoch.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Südbaden im tiefsten Januarschnee, eine Kommissarin am Abgrund, ein Zen-Mönch der schwer verletzt unverhofft auf dem Marktplatz eines kleinen Dorfes auftaucht und ebenso plötzlich verschwindet, ein Polizistenmord und viele ungeklärte Rätsel -- das ist die spannende Mischung, aus der Oliver Bottini einen lesenswerten und überdurchschnittlich gut geschriebenen Kriminalroman gemacht hat.

Louise Boni, zweiundvierzig Jahre alt, hasst Schnee. Denn im Schnee kam ihr Bruder ums Leben, ihr Mann verließ sie und während eines Einsatzes im Schnee hat sie einen Pädophilen erschossen.
Ihren Kummer ertränkt sie immer häufiger im Alkohol und das lässt sich immer weniger geheimhalten, so dass ihr die Suspendierung droht.
Mitten in dieses Chaos bricht nun ein weiterer "Schneemann" ein, eben dieser Zen-Mönch, dessen Herkunft und Verbleib Louise und ihre Kollegen Rätsel aufgeben. Immer häufiger spielt ihr lückenhaftes Gedächtnis Louise böse Streiche und doch sorgt sie mit Intuition schließlich im Alleingang dafür, dass ein Fall gelöst wird, dessen Tragweite erst im Lauf der Handlung allen Beteiligten klar wird...

Oliver Bottinis Debütroman ist der Auftakt einer Reihe um die Freiburger Kriminalkommissarin Louise Boni, die sich wirklich zu entdecken lohnt.
Diese Protagonistin brennt sich ein, wird im Laufe dieses ungewöhnlichen Krimis immer plastischer. Tiefe Einsamkeit, die Suche nach Orientierung, Grenzerfahrungen ganz im Wortsinne wie symbolisch und zugleich ein Verbrechen ungeahnten Ausmaßes schildert Oliver Bottini glaubwürdig und zugleich spannend.

Ein eigenwilliger und lesenswerter deutscher Kriminalroman!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Louise Boni und der Zen-Mönch
Dies ist ein Krimi der anderen Art.
Einfühlsam geschrieben, poetisch formuliert, aber inhaltlich sehr hart und real.
Hier wird nichts beschönigt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Anneliese Hirsch veröffentlicht
Langweiliges Buch mit deprimierenden Charakteren
Leider kann ich diesen Krimi nicht empfehlen :(
Das Buch wird einfach nicht spannend... Ich lege selten ein Buch aus der hand, aber hier konnte ich einfach nicht anders. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von aingus veröffentlicht
Krimipreis - wofür??
Von den ca. 20 Büchern, die ich übers Jahr lese, werfe ich durchschnittlich eins unfertiggelesen in die Ecke. Nach achtzig Seiten Blödsinn hatte ich die Nase voll. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Matthias Roeser veröffentlicht
Sprachlich gut
Den Großteil des Krimis wird man gut unterhalten. Zumal der Autor über eine leichtfüssige Sprache verfügt, ohne Oberflächlich zu werden. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Yoda42 veröffentlicht
Versprechen auf dem Titel nicht eingelöst
Der Titel war vielversprechend. Doch das Buch konnte die geweckten Erwartungen nicht erfüllen, der Buddhismus bleibt in der Geschichte nur eine Randerscheinung. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von elfchen veröffentlicht
Erwartungen nicht ganz erfüllt ...
Kommissarin Louise Bonì will eigentlich gar nicht gestört werden, als sie zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen wird: ein buddhistischer Mönch streift, nur... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Valentine veröffentlicht
ordentliches Debüt
Lousie Boni, die Kommissarin des Erstlingswerks von Bottini, ist ein Wrack: der Freund/Ehemann weg, sie trinkt und schleppt sich mit Erinnerungen an eine Schießerei herum. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2010 von firdalion
Titel etwas irreführend...
... aber ein spannender Kriminalroman.
An einem Wintertag taucht in dem kleinen Städtchen Liebau ein verletzter asiatischer Mönch auf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2010 von Dennis Bösebeck
Oliver Bottini - Mord im Zeichen des Zen
Als ein verwundeter japanischer Mönch im verschneiten Liebau, einem kleinen Ort östlich von Freiburg auftaucht, wird die Hauptkommissarin der Freiburger Kripo Louise... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2010 von hasewue
Verwirrend
Vielleicht liegt es daran dass ich nur im Bett lese, also schon etwas müde bin: ich fand das Buch bis zur Hälfte sehr verwirrend, es tauchten plötzlich Personen wie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2009 von Marina Endres
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