Das Interesse an diesem Roman wurde geweckt, da mir die Örtlichkeiten bekannt sind. Die Merkmale der Region und die Mentalität der Menschen vor Ort wurden richtig wiedergegeben. Das Wechselspiel zwischen dem Telegrammstil der Berichterstattung des Westerwälder Tageblatts und dem eigentlichen Erzählstil ist gelungen, wenn auch der Schreibstil des Tageblatts keinen professionellen Eindruck hinterlässt.
Insgesamt ist der Krimi eine leichte Kost. Die kriminologischen Ausführungen sind eher oberflächlich.
Der Roman hinterlässt den Eindruck, dass weniger die kriminalistischen Fähigkeiten als vielmehr Kommissar Zufall zum Erfolg führen.
Mord im Landschaftsmuseum: Westerwald-Krimi