Wie in jedem Krimi, in dem Auguste Didier die Ermittlungen führt, geht es nicht nur um Mord, sondern auch um das Drumherum, so wie ein Essen nicht nur aus Hauptgericht besteht, sondern erst durch die Beilagen und Vor- und Nachspeisen zu einem Mahl wird. Amy Myers zeichnet hier wieder einmal ein detailreiches Bild der englischen Gesellschaft um das Königshaus im ausgehenden 19. Jahrhundert mit allem, was das Aufkommen des technischen Fortschritts mit sich bringt. Ein Muß für jeden Auguste Didier-Fan! Wer noch nichts von Auguste Didier gehört hat, sollte jedoch zum besseren Verständnis mit "Mord im Dienstbotenzimmer" beginnen.