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Der Mord des Hippokrates
 
 
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Der Mord des Hippokrates [Taschenbuch]

Wolfgang Burger
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 8,90  
Taschenbuch, Juni 2003 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Leda Verlag; Auflage: 2., Aufl. (Juni 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393492736X
  • ISBN-13: 978-3934927360
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 392.324 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Erzähler Burger präsentiert sich in Bestform, der Offenbarungseid eines Halbgottes in Weiß ist durchtränkt von grimmigen Humor und geprägt von schonungsloser Menschenkenntnis. So ist die Spannung, die er erzeugt, kein Oberflächeneffekt, sondern die Folge der inneren Spannungen des Anti- Helden, der wie im Rausch und dennoch wachen Sinnes seine Selbstdemontage erlebt." (Kulturmagazin Klappe-Auf) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Kurzbeschreibung

So einfach ist es, zum Mörder zu werden. Ein wenig Gebrüll, ein bisschen Hitze, wirbelnde Lichter, die Todesspirale einer Achterbahn. Dann lange Zeit nichts, Dunkelheit, Taubheit. Später Schwindel und Übelkeit. Das ist alles. Zweiunddreißig Stunden vom grundsoliden Herrn Doktor zur vernichteten Existenz. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Beklemmend und mitreißend, 29. September 2003
Von 
Christine Spindler (Auenwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Mord des Hippokrates (Taschenbuch)
Dank einer unerwarteten Erbschaft seiner Frau lebt Dr. Bernhard Quentin sorgenfrei und in herrlichem Luxus. Seine Praxis läuft gut und er ist mit dem Leben rundum zufrieden - gewesen! Denn jetzt kniet er über einer jungen Frau, die er mit einem Kissen erstickt hat. Damit spaltet sich das Buch in zwei Erzählstränge, die in der Mitte wieder zusammenlaufen. Eine raffinierte Konstruktion, die dafür sorgt, dass die Spannung keine Sekunde nachlässt. Zum einen erlebt man mit, wie Quentin verzweifelt überlegt, wie er den Mord, den er im Affekt begangen hat, vertuschen kann, zum anderen sinnt er darüber nach, wie es überhaupt dazu hatte kommen können: Das Unheil begann damit, dass die stolze, schöne Griechin Penelope zu ihm in die Praxis kam. Bevor er wusste, wie ihm geschah, war er Hals über Kopf verliebt und von der geheimnisvollen Fremden besessen.

Von diesem Moment an macht er einen verhängnisvollen Fehler nach dem anderen. Als am Tag nach seiner Liebesnacht mit Penelope in seine Praxis eingebrochen wird, glaubt er zu durchschauen, dass sie ein falsches Spiel mit ihm getrieben hat. Aus Angst, seine Frau könnte hinter seinen Seitensprung kommen, meldet er den Einbruch nicht der Polizei, sondern versucht, die gestohlenen Drogen selbst wieder zu beschaffen. Was auch immer ihm dabei widerfährt - er legt es aufgrund seiner ursprünglichen Theorie falsch aus und schafft damit weitere Komplikationen, bis er zum Äußersten geht.

Bei dem Versuch, die Spuren seiner Wahnsinnstag zu beseitigen, kommt er nach und nach dahinter, was wirklich passiert ist und dass er der glücklichste Mensch der Welt hätte werden können, wenn er seine Logik nicht für unfehlbar gehalten hätte.

Das Psychogramm dieses doppelbödigen Charakters gelingt Wolfgang Burger ganz ausgezeichnet. "Der Mord des Hippokrates" bezieht seine Spannung vor allem daraus, dass auch der Leser anfangs davon überzeugt ist, dass Quentin übel mitgespielt wurde, und der darum die gleichen Zweifel, dieselben Schockmomente durchlebt.

Als Schauplatz hat Burger Heidelberg gewählt. Ich habe viele Jahre in Heidelberg studiert und gearbeitet und habe mich daher in der Szenerie sofort zuhause gefühlt. Man merkt, dass Burger alle Handlungsorte sorgfältig recherchiert hat. Das gibt der Geschichte während der wilden emotionalen Achterbahnfahrt festen Halt.

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen spannend bis zum letzten Satz..., 22. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Mord des Hippokrates (Taschenbuch)
Ich kenne Wolfgang Burger als Autor seit seinem ersten verlegten Buch "Mordsverkehr". Dieses Buch ist das vierte von ihm veröffentlichte, eigentlich aber sein Erstlingswerk. Ein absolut spannender Kriminalroman, der, was anfangs etwas ungewohnt ist, aus der Sicht des Verbrechers geschrieben ist. Ein gut situierter Arzt begeht ein schreckliches Verbrechen, nachdem er eine kurze Affäre mit seiner Patientin eingegangen war. Schon mit dieser ersten Tat hatte er gegen den Hippokratischen Eid, den jeder Arzt leisten muss, verstoßen. Das Buch nimmt besonders am Ende einige sehr überraschende Wendungen, die man sich nie vorgestellt hätte.

Die Geschichte spielt übrigens in Heidelberg, nicht, wie alle anderen Burger-Romane in Karlsruhe! Wer einen guten, kurzweiligen Krimi liebt, ist hier völlig richtig!

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Leiche - ein Täter - ein Opfer - ein Krimi?, 23. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Mord des Hippokrates (Taschenbuch)
Ja, wenn man von den typischen Voraussetzungen dafür ausgeht: ein Mord - wie es dazu kommt, wie er ausgeführt und wie er aufgeklärt wird. In diesem Fall aber mehr als nur ein Krimi: es ist die ausgezeichnete Studie eines Menschen, der durch infame Intrige anderer zum "Spielball" und - für ihn selbst ungewollt - in eine Verzweiflungstat getrieben wird. Mehr sei hier nicht verraten, außer: das Buch (und damit die Lösung des Rätsels) ist hervorragend und eine "Lesenacht" wert. Für mich das Lieblingsbuch von Wolfgang Burger.
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