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Mord im Circus Maximus.
 
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Mord im Circus Maximus. [Taschenbuch]

Cay Rademacher
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 476 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404153936
  • ISBN-13: 978-3404153930
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 730.395 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Cay Rademacher
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Welches Geheimnis verbirgt sich in der Bibliothek der Essener in der Wüste bei Qumran? Rom, 95 nach Christus: Der reiche Bürger Decimus Junius Juvenalis gerät mitten hinein in das Intrigenspiel des tyrannischen Kaisers Domitian. Juvenalis' abenteuerliche Suche nach dem Mörder eines unbekannten Toten lässt ihn in die Unterwelt Roms fliehen und von dort über Pompeji bis in die schroffe Felswüste bei Qumran am Ufer des Toten Meeres, zur Festung der Frommen. Dort findet er geheimnisvolle Papyrusrollen und begegnet der einzigen Frau wieder, die er je wirklich geliebt hat.

Über den Autor

Cay Rademacher, geb. 1965 in Flensburg, studierte in Köln und Washington Geschichte und Philosophie. Als freier Journalist hatte er sich auf die Rekonstruktion historischer Ereignisse spezialisiert. Seit 1999 arbeitet er als Redakteur bei 'Geo'.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frankypistor VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist als gebundene Ausgabe (grafisch schön gestaltet) bereits im März 2003 unter dem irreführenden Titel "Das Geheimnis der Essener" erschienen. Tatsächlich hat es mit der geheimnisvollen jüdischen Sekte nur insofern etwas zu tun, als dieser (neben den tatsächlich existierenden Buchrollen) noch ein realer Schatz angedichtet wird, der irgendwo am Toten Meer liegen soll.
Die Jagd nach diesem Schatz und nach den Büchern (incl. einer letzten Predigt von Jesus...)bilden den roten Faden der Handlung.

Eröffnet wird die insgeamt spannende Geschichte mit einem gut geschilderten (Sueton lässt grüßen!) Festmahl, zu dem der reiche D. J. Juvenalis von Kaisers Domitian (vor)geladen wird. Doch er kommt mit dem Leben davon, nur um bald darauf neben einer unbekannten Leiche am Circus Maximus aufzuwachen.
Auf der Flucht vor einer Mordanklage macht er die Bekanntschaft eines zweifelhaften Charakters namens Archigenes, mit dem zusammen er den Mörder finden will, wobei die Irrfahrt unter anderem über Pompeji, wo sie in halb verkohlten Schriftrollen wühlen, bis nach Jerusalem führt. (Die dort in die Handlung eingebaute steinerne Leichenkiste mit dem Namen des Jesus hat sich allerdings inzwischen als Fälschung herausgestellt).

Schön geschildert fand ich vor allem Palästina, incl. der Landschaft am Toten Meer.
Die mit der Handlung verwobene, halbgare Liebesgeschichte bleibt allerdings immer in jugendfreien Versuchen stecken.
Insgesamt jedoch ein spannendes Buch mit Atmosphäre - solange man nicht zuviel historische Wahrheit erwartet...

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Decimus Junius Juvenalis ist 40 Jahre alt und wohnt in einem ansehnlichen Anwesen in Rom. Gelegentlich wird er vom Kaiser mit kleineren Verwaltungsaufgaben betraut und hofft auf eine steile Karriere, wie so viele Römer. Gleich zu Beginn der Geschichte, wird er bei Kaiser Domitian zu einem schaurigen Abendessen eingeladen, oder besser: herbeibefohlen. Nachdem er dieses Abendessen mit klopfendem Herzen überstanden hat, ist ihm am nächsten Tag nach billiger Unterhaltung zumute und somit begibt er sich in den Circus Maximus zum Wagenrennen. Dort ist ihm das Glück recht hold und er kann nicht nur einen hohen Gewinn einstreichen, er findet auch eine ansehnliche reiche Frau, Drusilla Carfinia, mit der er die Nacht in einer Nische der Arkaden verbringt. Doch als er wieder aufwacht, ist es nicht Carfinia, die er neben sich findet, sondern ein fast toter Mann. Mit einer Stichwunde im Brustkorb kann er nicht mehr sprechen, drückt Juvenalis aber eine Ecke aus einem Papyrus in die Hand, "Poppaeus" steht darauf. Kaum ist der unbekannte Mann verstorben, wird unser Protagonist auch schon von einem anderen Mann überrascht, Archigenes, doch der erkennt glücklicher Weise schnell, dass es wohl nicht Juvenalis war, der den Unbekannten so zugerichtet hat. Dafür stellt er noch fest, dass der Unbekannte ein Jude war, bevor mindestens 10 zwielichtige Männer in dunklen Umhängen und reichlich bewaffnet näher kommen und die Beidem zu allem Unglück auch noch von ihnen entdeckt und durch die halbe Stadt gejagt werden. Als sie die Kapuzenmänner endlich abgehängt glauben, will Juvenalis Archigenes zu sich nach Hause einladen, doch dort warten schon die Kapuzenmänner und Juvenalis bleibt nichts anderes übrig, als mit in das überaus ärmliche Quartier des Archigenes zu gehen. Was haben die Kapuzenmänner mit dem Toten zu tun und warum wollen sie jetzt unbedingt Juvenalis erwischen? Bevor das Rätsel nicht gelöst ist, wird Juvenalis sein Zuhause nicht wiedersehen können.

Leider spielt nur die erste Hälfte des Buches in Rom, in der Zweiten begeben wir uns mit den Protagonisten über Pompeji und Alexandria nach Mesad Chasidim am Toten Meer und verfolgen die Spuren der Essener Sekte und einem Jünger des Jesus. Das Buch besticht durch die detailfreudigen Ausführungen über das alltägliche Leben in Rom und die frühen Christen. Es ist zweifelsfrei so gut recherchiert, wie man es von einem GEO-Redakteur erwarten kann. Der Schreibstil ist gut, unterhaltsam und flüssig zu lesen, aber die Geschichte selbst hinkt hinterher. Solange sie noch in Rom spielt, fand ich sie spannend und interessant, wenn auch nicht immer ganz nachvollziehbar, dafür habe ich mich die zweite Hälfte des Buches über ziemlich gelangweilt, da sie sehr ins Fiktive abfällt ohne einen ausreichenden Ausgleich zu schaffen für die detaillierten Beschreibungen, an die man sich in der Rom-Hälfte gewöhnt hatte. Natürlich sind auch die Anfänge des Christentums kurz nach Jesu Tod recht gut beschrieben und wahrscheinlich hat es sich so ähnlich zugetragen, aber so richtiges Interesse wollte bei mir trotzdem nicht aufkommen. Auch die Schwärmerei, des tatsächlich mitunter etwas trantütig anmutenden Juvenalis, für die geheimnisvolle Essenerin Rebecca kann man nur als gescheiterten Versuch, die Geschichte mit einer Romanze aufzuwerten, bezeichnen. Man erkennt zwar das Potential des Autors, aber hier entfaltet es sich einfach noch nicht richtig. Die Geschichte ist zu holperig aufgebaut, verliert zuviel Spannung ab der Mitte und selbst das Ende hat mich nicht berührt, obwohl es durchaus spannend ausgedacht war.

Das Buch ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Die historischen Gegebenheiten nehme ich dem Autor ohne Weiteres ab, aber die Geschichte drum herum nicht und auch seine Charaktere sind etwas zu flach geblieben, als dass man sich so leicht in sie hineinversetzen könnte. Da ich schon "Mord im Tal der Könige" vom selben Autor gelesen habe, weiss ich, dass er es besser kann und gebe daher nur gute 3 Sterne.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J.O.
Format:Taschenbuch
Wer einen spannenden Krimi erwartet wird wohl bitter entäuscht werden. Hier habe ich mich wirklich geärgert über Internet bestellt zu haben und vorher halt nicht "reinschnuppern" zu können.Der Held ist träge, die Mörder und deren Motive an den Haaren herbeigezogen und wer glaubt die Handlung spielt wenigstens größtenteils in Rom liegt total falsch.Erklärungen oder Hintergrundinfos hat der Autor einfach weg gelassen, stört ja wohl eh nur die religiöse Message.Wer allerdings auf religös angehauchten Kitsch steht mit Schmalspurhandlungen und nicht zu viel Logik ist hier genau richtig. Unser "Held" (Trantüte) wird von einer Szenerie in die nächste gejagt ohne das Spannung oder Mitfiebern mit dem "Held" aufkommt, na ja wenigstens findet er zum Schluß zwar nicht die große Liebe (er ist zu blöd zum Fragen), auch keinen Reichtum (im Gegenteil zum Ende ist er richtig arm) allerdings die richtige Religion und das Warten auf die Erlösung.

Na ja wer es mag!

Alles in Allem lieber nicht bestellen!!
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