Die Krimis mit Camilla Baudino und Gaetano Berardi steigern sich, obwohl ich nach jedem Krimi, den ich gelesen hatte, dachte, eine Steigerung ist nicht mehr möglich. Im Mord zum Aperitivo ist der Handlungsaufbau ungewöhnlich, immer aus Sicht eines Handelnden oder Betroffenen, gut gelungen. Während des Lesens ist der Umschwung zum nächsten Handelnden verwirrend, weil übergangslos erfolgt und man als Leser seine Gedanken kurz neu sortieren muss. Dann aber geht es spannend weiter, so spannend, dass ich das Buch an einem Sonntag nachmittag ausgelesen und durchgehalten habe, obwohl ich sehr schnell wusste, wer "Ale" ist. ABER: Das Ende war doch wieder überraschend. Einfach großartig!