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TOP 1000 REZENSENTam 14. Oktober 2013
INHALT:
Österreich im Jahre 1704: Elisabeth wurde von General Gamelin, einem Sondergesandten der französischen Armee, gefangen genommen und weggebracht, um in Turin sein finsteres Vorhaben in die Tat umzusetzen. Unterdessen hat sich Johann List (gemeinsam mit dem Preußen und einigen Freunden) auf den Weg gemacht, um seine geliebte Elisabeth aus den Fängen des Franzosen zu befreien und die Ausgestoßenen in Tyrol vor einem Unglück zu bewahren, das ihnen in Form eines geistlichen Abgeordneten aus Rom droht, weshalb sich bald die Wege der Gefährten trennen. Johann und Leutnant Wolf begeben sich nach Turin, während sich der Preuße und seine Kameraden auf den Weg in die Tyroler Berge machen...

MEINE MEINUNG:
Auch wenn ich eigentlich gar keine historischen Romane lese, hat die Morbus Dei-Trilogie etwas an sich, das mich diese "Abneigung" vergessen lässt, weshalb ich natürlich wissen wollte, wie die Morbus Dei-Trilogie endet. "Im Zeichen des Aries" knüpft an seinen Vorgänger "Inferno" nahtlos an, führt uns von Wien nach Turin bzw. nach Tyrol und wartet ein weiteres Mal mit überaus lebendigen Handlungsschauplätze auf, die mein Kopfkino zum Laufen bringen. Die Handlungsdauer umfasst ein paar Wochen im Jahre 1704, nach dem Prolog gliedert sich die Geschichte in 3 namens Persecutio, Morbus und Aries.

Die junge Elisabeth Karrer wurde von dem grausamen Maréchal Gamelin verschleppt, der mit der mit der Kranken seine eigenen Pläne hat, die schreckliche Auswirkungen für das gesamte Reich haben könnte. Inzwischen weiß Elisabeth auch, dass sie ein Kind erwartet und so drehen sich ihre Gedanken ständig um Johann und ihr ungeborenes Kind sowie um ihre Krankheit, die immer schlimmer wird und eine Flucht schier unmöglich macht. Gleichzeitig schmiedet der ehemalige Soldat und Deserteur Johann List Pläne, wie er seine geliebte Elisabeth retten kann und wird dabei von seinem Freund, dem "Preußen" Heinz Wilhelm Kramer tatkräftig unterstützt. Unerwartete Hilfe bekommen sie von Leutnant Wolf, der vom Wiener Bürgermeister den Auftrag erhalten hat, Gamelin zu stoppen.

Die Hauptpersonen Johann und Elisabeth sind facettenreiche, authentisch wirkende Persönlichkeiten, die mit vielen Ecken & Kanten versehen wurden und durchwegs glaubwürdig agieren. Ganz toll finde ich, dass Elisabeth eine starke Frau ist, die ihre eigene Meinung hat und diese auch vertritt, was zu Beginn des 18. Jahrhunderts sicher nicht üblich war. Auch die Nebencharaktere, wie z.B. Johanns Freund "der Preuße" Heinz Wilhelm Kramer, Leutnant Georg Maria Wolf, Jesuitenpater Konstantin von Freising sowie ihre Widersacher Francois Antoine Gamelin und der Vatikan-Abgesandte Antonio Sovino wurden reizvoll gestaltet und fügen sich wunderbar in die Handlung ein.

Abwechselnd berichten Elisabeth und Johann die packenden Begebenheiten aus ihrer Sicht, zwischendurch schildern einige Nebencharaktere wie General Gamelin, Wiens Bürgermeister Jakob Tesper und Leutnant Wolf (alle in der 3. Person) die Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel. Man fühlt sich sofort nach Österreich bzw. in das Jahr 1704 zurückversetzt, fühlt, leidet & fiebert mit dem sympathischen Paar Johann & Elisabeth mit.

"Im Zeichen des Aries" garantiert Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, denn kaum hat man diesen historischen Thriller aufgeschlagen, wird man förmlich in die Geschichte hineingezogen und von der temporeichen Story, die ganz ohne Längen oder unnötige Passagen auskommt, gefangen genommen. Hier kommen Fans von Spannung und Blutvergießen in historischen Romanen voll auf ihre Kosten! Das Finale von "Morbus Dei" beinhaltet neben verschiedenen Erzählperspektiven ebenso viele, miteinander verwebende Handlungsstränge, die am Ende ein schlüssiges Bild ergeben.

Die Atmosphäre ist durchwegs düster, obwohl es leider nicht ganz an die gruselige, unheimliche Grundstimmung des 1. Bandes heranreicht. Mit einer originellen Romanidee samt exzellenter Umsetzung ausgestattet, präsentiert dieser Trilogie-Abschluss eine wirklich gelungene Mischung aus historischem Thriller und Mystery-Elementen, die mit vielen unterschiedlichen Emotionen durchzogen ist.

"Im Zeichen des Aries" wurde mit raffiniert gelegten falschen Fährten und Überraschungen versehen, die in ein atemberaubendes Finale gipfeln, das mich zufrieden zurückgelassen hat. Dank der fesselnden, ausdrucksstarken Schreibweise des sympathischen Autorenduos Matthias Bauer & Bastian Zach, der zeitgemäßen Sprache und der lebendigen Schilderungen fliegt man förmlich durch die 400 Seiten und kann kaum den Ausgang der Geschichte erwarten. Diese Trilogie könnte ich mir auch gut als Verfilmung vorstellen.

FAZIT:
"Morbus Dei: Im Zeichen des Aries" hat es geschafft, mich zu begeistern und verspricht dank des großartigen ausgearbeiteten Plots mit überraschenden Wendungen, der reizvollen Protagonisten sowie der mitreißenden Schreibweise von Bastian Zach und Matthias Bauer spannendes Lesevergnügen vom Anfang bis Ende. Ich liebe die Morbus Dei-Trilogie (weshalb die Rezension auch so lang geworden ist) und bin ein wenig traurig, dass die Abenteuer rund um Elisabeth und Johann nun zu Ende sind. Zu kritisieren gibt es von meiner Seite nichts, weshalb ich nur beindruckende 5 STERNE vergeben kann.
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am 27. Oktober 2013
Kaum aufgeschlagen, befindet sich der Leser bereits im Österreich des Jahres 1704. Da es schon eine Weile her ist, seit ich den 2. Band der Trilogie gelesen habe, war ich froh über die kurze Einführung in die vorherige Handlung. So ist man sofort mitten im Geschehen und verfolgt voller atemloser Spannung die Suche Johanns nach seiner Elisabeth.
Diese befindet sich in den Händen des französischen Generals Maréchal Gamelin, der perfide Pläne mit der werdenden Mutter hat.

Das Autorenduo Bastian Zach und Matthias Bauer begeisterten mich erneut mit ihrer umfangreichen Recherche und ihrer Fähigkeit, einen durchgehenden Spannungsbogen zu halten. Die Beschreibungen der Menschen und Schauplätze ist so bildhaft, dass man sich in die Zeit hineinversetzt fühlt und voller Spannung dieser temporeichen Geschichte folgt.

Nach einigen Stunden kurzweiligen Lesevergnügens schließe ich den historischen Thriller mit Bedauern, dass die schöne Trilogie nun ein Ende hat.
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Österreich im Jahre 1704: Elisabeth ist die Gefangene von General Gamelin, der einen perfiden Plan mit ihrer Hilfe verfolgt, der nicht nur tödlich für Elisabeth enden kann, sondern auch für Turin äußerst gefährlich werden könnte. Währenddessen macht sich Johann List zusammen mit dem Preußen und weiteren Freunden von Wien aus auf die Suche nach Elisabeth. Doch ihre Wege trennen sich bald, denn auch das Tyroler Dorf von Elisabeth ist einer tödlichen Bedrohung ausgesetzt. Während Johann sich zusammen mit Leutnant Wolf an die Fersen von General Gamelin heftet, begeben sich Heinz der Preuße und seine Mitstreiter in die Tyroler Berge.

Wie bereits im 2. Teil fügt sich auch der Abschluss der Trilogie nahtlos an den Vorgängerband an und hierdurch befindet man sich sofort wieder mitten im Geschehen.

Gnadenlos ist Elisabeth der Willkür des grausamen französischen Maréchal Gamelin ausgesetzt, dessen Ziel die mächtige Festung Turin ist. Elisabeths Gedanken kreisen dabei immer wieder um Johann, ihrem ungeborenen Kind und einer möglichen Flucht. Dabei ist ihre Krankheit allgegenwärtig und der Aufenthalt bei Tageslicht wird zusehends schwieriger für sie.

Währenddessen ist Johann nur von einem einzigen Gedanken erfüllt. Er muss um jeden Preis Elisabeth retten. Stellenweise recht kopflos möchte er hier vorgehen und wird von seinem Freund, dem Preußen, immer wieder gezügelt. Unerwartete Unterstützung erhalten die Freunde bald von Georg Maria Wolf, einen Leutnant, der ebenfalls die Spur von Gamelin verfolgt und den Freunden bald tapfer zur Seite steht.

Der dritte Band führt einen quer durch Tyrol bis nach Italien, aber die Autoren führen ihre Leser auch wieder zum Ursprung der Geschichte zurück, in das Dorf von Elisabeth, wo alles begann. Die Ausgestoßenen leiden nicht nur unter ihrer Krankheit und können Arbeiten nur nach Sonnenuntergang verrichten, zudem sind sie auch einer tödlichen Gefahr in Form des kirchlichen Abgesandten Antonio Sovino ausgesetzt, der die Krankheit und somit die Dorfbewohner ein für alle Mal vernichten will.

Und somit wechselt die Story ständig zwischen Elisabeths Erlebnissen, Johanns verzweifelter Suche nach seiner großen Liebe und den Ausgestoßenen, bei denen so langsam so etwas wie Normalität einkehrt. Der Schreibstil des Autorenduos Bauer / Zach ist wieder gewohnt bildhaft, lebhaft und fesselnd. Gebannt verfolgt man die Abenteuer ihrer Protagonisten, die Story wird jederzeit schlüssig erzählt und die Spannung ebbt nur selten ab. Die Stimmung des Romans ist etwas düster, fast schon beklemmend, aber dieser gruselige Hauch des ersten und teilweise auch noch des 2. Bandes fehlt dieses Mal vollkommen. Geschuldet ist dies natürlich durch das Wissen, wer „die Anderen“ sind.

Fazit: „Morbus Dei – Die Stunde des Aries“ ist ein absolut gelungener, atmosphärisch dicht umgesetzter und fesselnd geschriebener Abschluss einer grandiosen Trilogie.
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am 12. September 2013
Meinung:
Mit Morbus Dei. Im Zeichen des Aries endet nun die Trilogie um Johann List und Elisabeth Karrer. Handlungsorte sind Wien, Tyrol und Turin im Jahre 1704.

Johann und Elisabeth wurden nach den Vorkommnissen in Morbus Dei. Inferno voneinander getrennt. Während Johann zusammen mit Heinz dem Preußen und weiteren Mitstreitern auf der Suche nach ihr ist, findet sich Elisabeth in den Fängen des französischen Maréchal François Antoine Gamelin wieder, der seine ganz eigenen, dunklen Pläne mit ihr hat.

Aber auch mit dem Dorf in Tyrol, in dem sich Johann und Elisabeth einst kennenlernten, gibt es ein Wiedersehen. Hier haben sich die Ausgestoßenen nun ihr eigenes kleines Reich erschaffen und leben dort so gut es ihnen mit ihrer Krankheit möglich ist. Doch auch hier ziehen dunkle Wolken in Form des geistlichen Abgesandten Antonio Sovino auf...

Johann und Elisabeth sind erneut die Protagonisten des Romans. Mit seiner verzweifelten Suche nach ihr wird Johann zum Helden der Leserherzen, denn er scheut vor keiner noch so gefährlichen Aktion und Situation zurück, um seine große Liebe aus den Fängen des bösartigen Maréchal Gamelin zu befreien. Auch Elisabeth erweist sich als mutige Frau, indem sie versucht, zu fliehen. Doch hier wird ihr ein vermeintlicher Verbündeter zum Fallensteller, und sie muss einiges an Erniedrigungen und gefährlichen Situationen ertragen.

Die beiden Bösewichte Maréchal und Sovino suchen ihresgleichen. Beide sind auf ihre Weise perfide und eiskalt, beim Lesen wünscht man ihnen nichts Gutes. Ob ihnen eine gerechte Strafe zuteil wird, erfährt man im Laufe der Geschichte. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Heinz dem Preußen und Pater von Freising, aber es werden auch neue Charaktere stimmig in die Geschichte mit eingebaut.

Die Handlung selbst setzt lückenlos an die Ereignisse in Morbus Dei. Inferno an, sodass diese Trilogie auf jeden Fall chronologisch gelesen werden sollte, um alle Zusammenhänge und Handlungsstränge zu verstehen. Bastian Zach und Matthias Bauer verstehen es erneut, dem Leser ein wunderbares Kopfkino zu präsentieren. Allein die Schilderung der verschiedenen Gegenden und der rauen, unwirtlichen Landschaften gelingt den beiden Autoren wunderbar. Auch die Spannung kann von Anfang bis Ende gehalten werden, da man abwechselnd die Geschehnisse aus der Sicht Johanns und Elisabeths erfährt.

Ich kann die Morbus Dei-Trilogie nur wärmstens an interessierte Leser von historischen Romanen empfehlen, denn hier kommt weder Spannung, noch (ein wenig) Romantik zu kurz. Unbedingte Leseempfehlung!

Reihenfolge:
1. Morbus Dei: Die Ankunft
2. Morbus Dei: Inferno
3. Morbus Dei: Im Zeichen des Aries
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am 26. September 2013
Oh schaurig ist’s…
Auch dieses 3. Buch der Triologie bietet wieder eine rasante mystische Story. Die Handlung setzt nahtlos an das Ende von Morbus Dei „Inferno“ an. Schon von der ersten Seite an ist man schon wieder mitten in der Handlung. Aber auch Neueinsteiger werden gut eingeführt. So kann auch jemand, der die ersten beiden Bände nicht gelesen hat, die Story verstehen und seine Freude an dem Buch haben.
Im dritten Band werden die Protagonisten getrennt und müssen an verschiedenen Orten bestehen. So laufen mehrere Geschichten parallel, aber doch eng miteinander verwoben.
Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel. Man spürt förmlich das Böse, Schaurige, das über der ganzen Geschichte schwebt.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sie wachsen dem Leser ans Herz, er fiebert in dieser düsteren Zeit mit ihnen. Die Handlung ist stimmig.
Insgesamt ein spannendes Buch, das ich gerne weiterempfehle.
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am 7. Oktober 2013
Nachdem ich den 2.Teil ( Morbus Dei - Inferno ) fertig gelesen hatte, das gelesene lies mich nicht mehr los, wartete ich mit Freude auf den letzten und 3. Teil der Morbus Dei Saga. Schon auf den ersten Seiten, nimmt einen die Geschichte wieder in Ihren Bann. Diesesmal jedoch, musste Johann ohne seiner Elisabeth reisen. Mit seinen Freunden startete er eine gnadenlose Jagd auf seinen Erzfeind Gamelin. Bis zum Aufeinandertreffen der beiden in Turin, und dem erreichen ihres Zieles, frisst einem die Geschichte regelrecht auf. Ein mit Spannung erwarteter 3.Teil, der durch sein Mystisches Treiben, der Dunklen und geheimnissvollen Erzählung, diese Trilogie beschliesst. Zach und Bauer haben mir schlaflose Nächte bereitet, und dafür sage ich Danke.! Ich kann diese Trilogie nur weiter empfehlen. Freut Euch drauf...
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am 13. Februar 2014
ja, die Trilogie ist spannend, fesselnd und man will wissen, wie es endet. Wie schon an anderer Stelle erwähnt ist die Darstellung der Krankheit etwas überzogen und natürlich ist die Leidensfähigkeit von Johann List und seinen Begleitern, ebenso überzogen, wie ihre Fähigkeiten im Kampf und die ganzen wunderbaren Wendungen und Fähigkeiten, aber: das Buch ist gut, spannend und wer die ersten beiden Teile gelesen hat, will natürlich wissen, was am Ende geschieht. Im Laufe der Trilogie hat sich natürlich das gute Ende abgezeichnet wie in einem amerikanischen B-Movie und gegen Ende "kitscht" es gewaltig, weil sich ja alle Probleme zum Besten wenden, aber was soll's: schön geschrieben ist es allemal. Spannend ist's - was will man mehr?
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am 8. Oktober 2013
Selbstverständlich habe ich auch den dritten Teil in kürzester Zeit verschlungen, auch wenn diesmals schon ein bisschen klar war, worauf alles hinauslaufen wird. Die Rückblenden auf die beiden ersten Bände waren von angenehmer Kürze und haben durchaus auch für Kenner derselben zum Wiederhineinfinden beigetragen. Fast schade, dass es mit den lieb gewonnenen ProtagonistInnen wohl keine Fortsetzung mehr geben wird. Auf jeden Fall freue ich mich aber auf neue Lektüre aus der Feder der beiden Autoren. Denn ihre gleichzeitig packender und historisch interessanter Erzählstil in prägnantem gutem Deutsch fehlt mir schon seit der letzten Zeile!
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am 28. Oktober 2013
Österreich im Jahre 1704, Elisabeth wurde von General Gamelin, einem Sondergesandten der französischen Armee, gefangen genommen und weggebracht. In der Zwischenzeit hat sich Johann auf den Weg gemacht, um seine geliebte Elisabeth aus den Fängen des Franzosen zu befreien und die Ausgestoßenen in Tyrol vor einem Unglück zu bewahren, das ihnen durch einen Abgeordneten aus Rom droht. Viele unerwartete Wendungen machen Morbus Dei: Im Zeichen des Aries bis zum Ende ein spannendes mitreißendes Leseerlebnis, leider der letzte Teil der Morbus Dei Trilogie. Empfehlenswert!!!!
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am 1. Februar 2014
Mein erster Eindruck

Mir fällt sofort auf, dass dieses Cover das Hellste von den drei Ausgaben ist. Auch hier ist zwar ein Mensch mit Umhang abgebildet. Jedoch ist der Hintergrund deutlich heller gehalten und auch die Haut sieht wieder klar aus, ohne die Verästelungen, die die Krankheit bestimmten. Aber wie auf allen Ausgaben hält auch hier derjenige ein Buch in den Händen, mit dem Zeichen des Aries. Somit hofft man schon beim Anblick des Covers, dass der dritte Teil Licht ins Dunkle bringt bzw. die Rettung aller Charaktere.

Das Buch und der Inhalt

Auch hier findet man sofort den Anschluss an die voran gegangen Bücher. Das Buch beginnt mit einem Rezept gegen eine Krankheit.

Elisabeth ist immer noch in Gefangenschaft und soll als Waffe von dem Franzosen Gamelin eingesetzt werden. Er will ihre Krankheit an feindliche Soldaten in Turin übertragen und sie somit Kampfunfähig machen. Elisabeth ist eine ungeheuer starke Frau, besonder für eine Frau zu dieser Zeit. Der Gedanke an Johannes und das ungeborene Kind lässt sie unglaublich viel Energie und Mut aufbringen. Sie ist fest entschlossen, Johannes wieder zu treffen und mit ihm und dem gemeinsamen Kind glücklich leben zu können. Sofern es ihre Krankheit zulässt.
Johannes ist natürlich ihnen auf den Fersen, denn er will seine Liebste retten. Mittlerweile hat er auch erfahren, dass Elisabeth ein Kind von ihm erwartet. Beide sind voller Vorfreude, obwohl sie nicht wissen, ob das Kind die Krankheit tragen wird. Allerdings muss Johannes Umwege machen und kommt dabei auch an den Ort seiner Kindheit, Kloster Altmarienberg, zurück, um Hilfe bezüglich der Krankheit zu finden. Wie diese Hilfe aussieht, wird hier jedoch nicht verraten.
Johannes nimmt jeden Kampf in Kauf, um Elisabeth retten zu können und entwickelt dabei ungeahnte Kräfte.

Der Leser ist voller Spannung bei der Suche dabei, die auch zurück nach Tyrol (man beachte die Schreibweise: Tyrol mit y) führt in das Dorf, in dem alles begann: das Treffen von Johannes und Elisabeth bis hin zu deren Flucht und neue Bekanntschaften mit den Ausgestoßenen, wobei auch hier wieder ein Charakter des ersten Buches, Sophie, einen Part einnimmt.
Auch in diesem Buch nimmt die korrupte, mörderische katholische Kirche wieder starken Einfluss und zeigt deutlich, wie sie an Macht und Geld kommen konnte

Das Buch wandert sprachlich zwischen der Flucht Elisabeths und der Suche Johannes nach ihr hin und her, ohne jedoch jemals dabei langweilig zu sein oder den Faden zu verlieren. Die Spannung ist auch hier enorm hoch und eine Aktion nie vorhersehbar.
Es gibt keinerlei Probleme, dem Vorgang zu folgen und ab und an sorgen auch kleinere Gespräche der Charaktere für Lacherfolge. Aber ebenso spielt sich wieder das Kopfkino ab bei Kämpfen oder traurigen Ereignissen. Der Leser fiebert richtig mit und wird in den Bann von Johannes und Elisabeths Lebensweg gezogen.

Das Ende des Buches werde ich natürlich nicht verraten.

Meine Meinung zu dem Buch bzw. zur Triologie

Der dritte Teil, im Zeichen des Aries, lässt sich genauso gut lesen wie die ersten beiden Ausgaben. Es fehlt nichts an Spannung, Unterhaltung und Gefühlen. Alles ist perfekt abgestimmt und zieht sich wie ein Faden durch das Buch.
Ich habe sonst die Erfahrung gemacht, gerade bei Mehrteilern, dass ich den ein oder anderen Teil schlechter oder besser einstufe. Hier kann ich nur sagen, dass alle drei Ausgaben perfekt geschrieben sind und einen Favoriten habe ich hier nicht gefunden. Die Schreibweise ist hervorragend und auch die eigenen Gedanken von den Charakteren erreichen die Leserschaft vollkommen und setzen damit das Kopfkino in Gang.

Die Beschreibung der Krankheit hinterlässt ein leichtes Gruseln, ohne jedoch abstoßend zu wirken; es hebt lediglich die Spannung. Sie wird schon als grauenvoll dargestellt und zu Anfang denkt man an die Pest. Doch die Pest war zu dieser Zeit schon bekannt und kurz vorher aufgetreten. Somit bleibt auch hier eine Spannung um diese rätselhafte Krankheit, die sich rapide auf unterschiedliche Weise fortsetzt.
Die Liebe zwischen Johannes und Elisabeth zieht sich durch alle drei Bände und zeigt dadurch die Romantik, aber auch die Kraft, die eine Frau zu dieser Zeit schon hatte.

Zur Kirche habe ich mich schon geäußert; gerade im 17./18. Jahrhundert hatte sie viel Macht und dies wird hier mehr als deutlich (negativ für die Kirche gesehen).
Ich habe alle drei Ausgaben regelrecht verschlungen und bin froh, dass ich sie erst jetzt entdeckt habe, da zwischen dem ersten und zweiten Buch fast zwei Jahre bis zur Veröffentlichung lagen. Ich jedoch konnte alle Drei sofort hintereinander lesen.

Es ist geradezu bewundernswert, wenn man berücksichtigt, dass die Menschen damals alle Wege zu Fuß bzw. zu Pferd bewältigen mußten und es natürlich keinerlei technische Möglichkeiten gab, um sich zu informieren. Dennoch gab es durch Mund-zu-Mund Getratschte oft Informationen, um zu erfahren, wohin jemand soeben unterwegs war. Getratscht wurde also immer schon.

Die Leserschaft

Auch wenn der dritte Band nicht ganz so extrem an Brutalität ist, reicht es dennoch aus, zu sagen, dass ich es auch nur Erwachsenen empfehle. Außerdem macht es Sinn, denn es ist der dritte Band, der nur super interessant, wenn man die ersten beiden Ausgaben gelesen hat und somit weiß, worum ist in der Abhandlung geht.

Mein Fazit

Ich habe alle drei Ausgaben verschlungen. Für mich waren sie perfekt: sie waren spannend, berührend und auch informativ. Ich werde sie defintiv nicht von meinem Kindle löschen; sie gehören zu den ebooks, die ich mit Sicherheit nochmals lesen werde nach einer gewissen Zeit. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung, mit ganz vielen Sternen. Wer immer noch unschlüssig ist, kann sich Leseproben auf seinen Kindle schicken lassen oder auch so bei amazon Probelesen gehen. Es lohnt sich auf jeden Fall!
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