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Moonskater
 
 
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Moonskater [Taschenbuch]

Christa Zeuch
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551352518
  • ISBN-13: 978-3551352514
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.245.375 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bloß weg. Das sagt sich Boris, als er mal wieder von dem gewalttätigen Freund seiner Mutter verprügelt wird. In einer Kurzschlusshandlung packt er seine Sachen, zieht die Skates an und haut ab nach Berlin. Doch dort stellt er fest, dass Abhauen gar nicht so einfach ist. Zum Glück lernt er Milly kennen, ein Straßenmädchen mit grünen Haaren. Von ihr lernt Boris nicht nur sich auf der Straße zu behaupten, sondern er ist auch das erste Mal so richtig verliebt. Bis ihn die Realität in ihrer ganzen Härte trifft: Milly wird hartnäckig von einem Zuhälter belästigt und auch Boris selbst entkommt nur knapp einem zudringlichen Freier. Ist das das Leben, das er sich nach dem Weggang von zu Hause vorgestellt hat? Boris beschließt zurückzukehren und sich der Situation zu stellen ...

Über den Autor

Christa Zeuch, geb. Berlin, kam erst nach beruflichen Umwegen zum Schreiben. Heute ist sie freie Schriftstellerin und für Lesungen viel unterwegs. Ihre Publikationen wurden mehrfach ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Bonn.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Interessant, packend 22. Juni 2004
Von Ein Kunde
Der 13-jährige Boris hält es daheim nicht mehr aus. Er hat Probleme mit Benno, dem Lebensgefährten seiner Mutter, der sich, nichtsnutzig, schmarotzerhaft und aggressiv bzw. gewalttätig, einfach in ihrer Wohnung eingenistet hat. Als der ihn wieder einmal besonders arg schlägt, beschließt Boris, von zu Hause wegzugehen - einfach irgendwohin, erstmal in die nahe gelegene Stadt Berlin.
Doch dort ist seine Situation nur bedingt besser. Er macht Bekanntschaft mit den Schwierigkeiten, die man ohne Geld, ohne Übernachtungsmöglichkeit, ohne Anlaufstelle hat. Er sieht, wie sich sein Leben dadurch vollkommen verändert und er vieles, z. B. seinen besten Freund Markus und das über alles geliebte Hobby Inlineskaten, aufgeben muss. Dabei wird im Buch auch vor Themen wie Drogen, Kriminalität und Prostitution nicht Halt gemacht. Das Einzige, was ihn über Wasser hält, ist die vertraute Gesellschaft seiner Schildkröte Schilly und die Freundschaft zu den beiden Straßenkids Max und Milly, in die er sich sogar verliebt. Doch mit der Zeit, als das Geld immer knapper und die Witterung immer kühler wird, merkt Boris, dass es ihn doch wieder nach Hause zieht. Er hat nun den Mut, sich gegen Benno zu stellen.
Das Buch ist offen und schonungslos und geht unter die Haut. Es zeigt den Lesern ein Milieu, das hoffentlich kaum einer aus eigener Erfahrung kennt, aber auch allgemein, dass Weglaufen keine Lösung für Probleme im Elternhaus ist. Leider finde ich die Sprache stellenweise etwas zu aufgesetzt, zu gekünstelt jugendlich und cool. Das richtige Level für den Jargon des Milieus zu treffen, ist zugegebenermaßen sicher nicht einfach, aber es ist hier auch nicht gänzlich gelungen.
Trotzdem eine sehr interessante und packende Geschichte.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R. Kloppe
Man nehme eine willensschwache, unglückliche alleinerziehende Mutter, einen arbeitslosen Schlägertyp und Alkoholiker als Mutters Freund, einen 13-jährigen Sohn, der zu der Moonskater-Clique gehört und ein Plattenbauten-Gebiet im Osten Berlins. Fertig ist der Stoff für ein neues Jugendbuch nach altbekannter Story:
Boris kann es nicht mehr ertragen, wie der aggressive Benno seiner Mutter und ihm das Leben durch Ausbeutung und Wutausbrüchen zur Hölle macht. Im Gegensatz zu seiner Mutter lässt er sich die Ungerechtigkeiten nicht mehr gefallen und haut ab - mit der U-Bahn Richtung Berlin-Mitte. Doch die große, vielversprechende Freiheit, die nun vor ihm liegt, entpuppt sich spätestens nach der ersten Nacht als trostloses Dasein in Einsamkeit und Gefahr...bis ihm das punkige Straßenkind Milly über den Weg läuft und ihm das Überleben in der Großstadt beibringt. Nach Tagen auf dem Alex, in Parks und Kaufhäusern und Nächten in Abrisshäusern, leeren Waggons und fremden Wohnungen zieht es ihn nach zwei Wochen aus Sehnsucht nach seiner Mutter wieder zurück Richtung Betonghetto, mit rot gefärbter Halbglatze und stinkenden Sachen. Doch Benno ist immer noch da.
Also wieder zurück auf die Straße? Vielleicht später. Erst einmal fasst Boris einen mutigen Entschluss...und im Nu hat man die 174 Seiten durch. Eine leicht verdauliche Kost.
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Moonskater 2. Januar 2011
Aufbau und Handlung
Nachdem Boris von seinem Stiefvater vor den Augen seiner Mutter geschlagen hatte, packt er seine Sachen und fährt nach Berlin. Dort angekommen merkt er schnell, dass das Leben auf der Straße kein Zuckerschlecken ist und die Nächte nachts doch noch kalt sind. In Berlin findet er Anschluss bei Milly und Max, welcher seine Skats als Pfand missbraucht. Boris ist nämlich ein Moonskater. Am liebsten würde er noch mit den Skates schlafen, als wären sei angewachsen. Die Zeit in Berlin ist geprägt von der Suche nach einer Unterkunft und Lebensmittel. Auch die ersten Gefühle spielen eine Rolle.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Boris erzählt, allerdings nicht in Ich-Form. Für seine 175 Seiten ist es auch recht kurz.

Eigene Meinung
Das Buch ist im Ganzen betrachtet nicht schlecht geschrieben. Von der Geschichte her wird es jetzt nicht zu meinen Lieblingsbüchern gehören. Man fühlt mit Boris mit, aber für mich konnte sich eine Spannung nicht aufbauen. Ich konnte problemlos aufhören und am nächsten Tag weiter lesen. Für mich bekommt das Buch 3 Sterne.
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