Sehr beeindruckend ist die Besetzung in diesem Film...Elizabeth Perkins, Gwyneth Paltrow, Cathleen Turner, Whoopi Goldberg und Jon Bon Jovi! Angelockt durch die attraktive Besetzung, war ich dann auch vom Film an sich total begeistert.
Perkins spielt Rebecca, eine College Professorin, die ihren Ehemann aufgrund eines tödlichen Unfalles verliert. Ihre Schwester Lucy, ihre Ex-Stiefmutter Alberta und ihre beste Freundin Sylvie helfen ihr durch die schwere Zeit. Es werden die verschiedenen Stationen gezeigt, die eine trauernde Witwe durchmacht: Leugnung, Wut, Schuldgefühle und tiefe Traurigkeit. Während dieser Phasen wird wundervoll gezeigt, wie Frauen in solchen Krisen zusammen wachsen und füreinander da sind. Man konzentriert sich hier auch nicht nur auf Rebeccas Elend, die Leben aller vier Frauen werden beleuchtet. So wird z.B. die Geschichte von Rebeccas Schwester erzählt, wie sie ihre erste große Liebe erlebt, oder von Syl, die glaubt, große Probleme in ihrer Ehe zu haben (wobei sie aber nur paranoid ist), oder von Alberta, die trotz der Scheidung von Rebeccas Vater immer noch ein Teil des Lebens der beiden Schwestern sein will. Und so begleitet der Zuschauer die vier Frauen auf ihrem gemeinsamen Weg durchs Leben.
„Moonlight and Valentino" ist wohl das, was man einen Frauenfilm nennt. Ein Frauenfilm, der dem Zuschauer Zuversicht gibt, dass man alles im Leben schaffen kann, dass nichts unmöglich ist, und dass man stark genug ist, um alle Hürden zu nehmen, die kommen mögen. Vor allem, wenn man die richtigen Menschen an seiner Seite hat. Dieses Gefühl kann „Moonlight and Valentino" perfekt vermitteln, ohne dass es auch nur ansatzweise schnulzig oder übertrieben wäre. Alle vier Schauspielerinnen haben großartige Arbeit geleistet in diesem Film. Jon Bon Jovi wirkt stellenweise etwas mechanisch und fehl am Platz. Aber im Großen und Ganzen kann auch er sich sehen lassen.
Fazit: Ein sehr schöner Film mit guter Message. Sehenswert!