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Moonlight,Pathetique,Appassionata

Yundi Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Ludwig Van Beethoven
  • Audio CD (22. März 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche Grammophon (Universal)
  • ASIN: B00912JSEW
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.030 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. 1. Grave - Allegro Di Molto E Con Brio
2. 2. Adagio Cantabile
3. 3. Rondo Allegro
4. 1. Adagio Sostenuto (Nr. 14 Cis-Moll Nr. 2 "Mondscheinsonate")
5. 2. Allegretto (Nr. 14 Cis-Moll Nr. 2 "Mondscheinsonate")
6. 3. Presto (Nr. 14 Cis-Moll Nr. 2 "Mondscheinsonate")
7. 1. Allegro Assai
8. 2. Andante Con Moto
9. 3. Allegro Ma Non Troppo

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Yundi ist zurück. Der chinesische Starpianist widmet sich zum ersten Mal in seiner Karriere der Einspielung von Beethoven-Werken.
"Für mich ist Beethoven ein Romantiker. Anders als Chopin präsentiert er eine sehr deutsche Seite des romantischen Stils – und das möchte ich dem Publikum zeigen."
Die Sonate Nr. 8 in c-Moll op.13, bekannt als „Pathétique” stellt den Höhepunkt der frühen Beethoven-Sonaten dar. Ihre große Popularität sollte nicht den Blick auf ihre Bedeutung für die gesamte Klavierliteratur verstellen. Vier Jahre und sechs Sonaten nach der "Pathétique" entsteht die "Mondscheinsonate", das bekannteste aller Beethoven-Werke dieses Genres.
Die Sonate Nr. 23 f-Moll op.57 erachtete Beethoven selbst als seine beste. Mehr als zwei Jahrhunderte nach ihrer Entstehung vermag die "Appassionata" noch immer aufzuwühlen, zu bewegen und zu verstören.

Produktbeschreibungen

DGG 4765049; DEUTSCHE GRAMMOPHON - Germania; Classica da camera

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Kundenrezensionen

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei vom Besten 2. November 2013
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Zunächst zur Aufnahme: Die Tonqualität ist exzellent (Klavierklang, Raumklang, Dynamikumfang der Aufnahme).

Zur Interpretation:
Diese drei Sonaten wurden von jedem namhaften Pianisten eingespielt. Braucht man also noch eine Aufnahme?
Ich möchte diese klar empfehlen:
Allein schon wegen des ersten Satzes der so genannten "Mondscheinsonate": So romantisch und doch ohne Hang zum Kitsch hört man dieses Stück nur sehr selten. Yundi Li ist ein begnadeter Techniker, sein Spiel ist agil, sein Klavierklang dabei differenziert. Seine Tempi sind stets angemessen, an manchen Stellen sogar atemberaubend.
Er kann es - und das ist bei Beethoven wichtig - auch einmal "krachen" lassen. Dabei ist er als Interpret ganz und gar kein "Extremist": In dieser Hinsicht stehen die Aufnahmen etwa von Horowitz (Sony) oder Gulda (Decca) zur Verfügung. Eigenbrötlerisch ist er auch nicht, da kann man Gould (Columbia) zu Rate ziehen. Sein Beethoven klingt eher nach "deutscher Schule" (vgl. Backhaus (DGG)oder Arrau (Decca)), also ganz anders und m.E. besser als der seines Landsmannes Lang Lang (vgl. Appassionata, DGG).
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel gewollt, und doch... 23. März 2013
Format:Audio CD
Yundi Li hat sich nach der Beschäftigung vorwiegend mit Chopin und Liszt nun an Beethoven'sche Schlachtrösser herangemacht, die wir schon von gefühlten Hundertschaften Aufnahmen aus vielen Jahrzehnten kennen. Braucht es diese neue Einspielung? Nach zweimaligem Hören glaube ich eher nicht. Man wird das Gefühl nicht los, dass Yundi Li auf Biegen und Brechen seine eigene Persönlichkeit in die Waagschale werfen wollte, was meines Erachtens den Werken nicht nur gut bekommt. Zweifellos ist er ein technisch sehr ausgereifter Pianist, und auch die Entscheidung, Beethoven gegen den Zeitgeist romantisch zu spielen, ist durchaus interessant. So geraten die Tempi im ersten Satz der Mondscheinsonate eher langsam und bedeutungsschwanger, der dritte Satz stürmisch und schroff, und die Pathétique laviert zwischen Schwere und Übermut. Was mich aber definitiv stört, ist das beim Hören mich beschleichende Gefühl, dass im Angesicht der übermächtigen Konkurrenz unbedingt etwas Originales und Perfektes geschaffen werden wollte - wobei schlussendlich brillante Austauschbarkeit erreicht wurde. Keine Spur von hinterfragender Störrigkeit oder suchender Originalität, wie es beispielsweise Sokolov, Schiff oder sogar der späte Pollini bieten. Trotz Kanten und Klüften blieben diese Pianisten immer ganz nahe bei Beethoven und haben sich mit seinen Werken extensiv auseinandergesetzt.
Darum: Schön, dass es die Deutsche Grammophon immer noch wagt, CD's mit klassischen Programmen zu produzieren (und nicht nur irgendwelche Marketing-Gags, die kaum Bestand haben werden) - diese Aufnahme wird aber kaum irgendwann in die Great Recordings eingereiht werden.
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