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Moonchild
 
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Moonchild [Broschiert]

Aleister Crowley , Edward A. Crowley
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Phänomen-Verlag (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3933321182
  • ISBN-13: 978-3933321183
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 14,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 957.426 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aleister Crowley
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der junge aufstrebende und intelligente Magier Cyril Grey gerät bei seinem Projekt, ein magisches Kind, das Mondkind, zu erzeugen, in die Wirren der Kriege zwischen verfeindeten Logen und Orden. Seine schwarzmagischen Gegner versuchen mit allen Mitteln, die Macht über dieses Kind an sich zu reißen, um es für ihre Zwecke gegen die Menschheit einzusetzen. Eine wilde Verfolgungsjagd quer durch Europa entbrennt, und letztlich sieht sich Grey nur mit einer einzigen Waffe gegen das Böse gewappnet: der Ehrenhaftigkeit seines Strebens nach dem Göttlichen.
Crowley's einziger Roman ist nicht nur eine spannende und unterhaltsame Lektüre, sondern auch ein lehrreiches Werk, in dem Crowley viele seiner magischen Erfahrungen und taoistischen Lehren verarbeitet. So zeigen sich unter anderem deutliche Parallelen zwischen den Figuren des Cyril Grey und Aleister Crowley in jungen Jahren und zwischen Simon Iff und dem weiseren, älteren Crowley. Moonchild wird so zu einer fesselnden Mischung aus Fiktion, magick'scher Lehre und Biographie.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein unterschätztes Buch 13. Februar 2000
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Aleister Crowley hat sehr viel geschrieben, darunter aber meines Wissens nur diesen einen Roman. Daran mag es wohl liegen, daß viele seiner Leser, die sich für seine nichtfiktiven Werke begeistern, an "Moonchild" weniger interessiert sind, vielleicht weil sie Crowleys Bücher lieber "ernsthaft studieren" wollen. Nachdem ich es gelesen habe, habe ich jedoch den Eindruck, daß das vorliegende Buch weniger einen Roman als vielmehr eine Art Lehrbuch in etwas "verdaulicherer" Form als bei Crowley leider sonst üblich darstellt. Zwar können möglicherweise auch Leser, die weder wissen, was Crowley sonst noch geschrieben hat noch diesen Zustand ändern wollen, "Moonchild" lesenswert finden, den meisten Nutzen und Spaß wird daran aber jemand finden, der sich mit Crowley "Magick" schon ein wenig befaßt hat. Nutzen deshalb, weil hier einiges wesentlich klarer gesagt wird als man es anderswo findet - gerade moralische Fragen werden relativ ausführlich erörtert. Spaß? Nun, Crowley versteht es wesentlich besser als man vermuten könnte, flott und mit einem angenehm zynischen Humor zu schreiben. Viele "Insiderwitze" wird auch nur der Leser verstehen, der beispielsweise das "Kleinere Bannritual des Pentagramms" kennt. Nichtsdestoweniger gibt es auch einiges an "Moonchild" zu kritisieren. Die des öfteren eingeschobenen moralistischen Passagen können durchaus störend auffallen und auch die langen Tiraden über (und gegen) Schwarzmagier sind dem Lesevergügen eher hinderlich, wenn auch gut gemeint. Und dann das Thema Frauen: als "Moonchild" 1917 entstand, mag es in dieser Hinsicht noch politisch korrekt gewesen sein, heutzutage wird sich der Autor mit gewissen Anmerkungen aber keine Freunde machen. Auch sind die weiblichen Charaktere wenig plausibel beschrieben. Insgesamt kann ich dieses Buch trotz der genannten Vorbehalte besagter Zielgruppe sehr empfehlen. Außerdem können die meiner Meinung nach "störenden" Teile auch den Zweck erfüllen, den Leser zu erinnern, nicht alles zu glauben, was "geschrieben steht" und dieser Zweck ist bei einem derartig "belehrenden" Buch sehr lobenswert, ob nun beabsichtigt oder nicht.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geteilte Meinung 23. Dezember 2001
Format:Broschiert
Die Beurteilung des Buches möchte ich gerne in zwei Abschnitte unterteilen:
Inhaltlich & Qualität der deutschen Ausgabe

Inhaltlich wird eine interessante Geschichte erzählt. Es ist schon sehr faszinierend, die "Entstehung" des Moonchildes zu erleben. Einblicke in die magische Welt und philosophische Aussagen bilden eine solide Grundlage für den Roman Crowleys.

Die Qualität der deutschen Übersetzung lässt leider mehr als zu wünschen übrig. Ich habe selten, wenn nicht sogar noch nie, ein Buch gelesen, dass derart viele Rechtschreib- und Kommafehler beinhaltete. Leider wurde bei der Qualitätskontrolle am falschen Ende gespart. Auch die Übersetzung finde ich nicht gut. Da ich sowohl die Englische als auch die Deutsche Ausgabe besitze und gelesen habe, sind mir in der Deutschen Version viele Passagen unangenehm aufgefallen. Da wurde wirklich oft nur Wort für Wort übersetzt. Um zu verdeutlichen was ich meine - hier ein simples Beispiel - welches nicht im Buch vorkommt: Jeder kennt im Deutschen die Aussage "Das ist nicht Dein Bier", ins Britische übersetzt wird aus diesem Satz "This is not your cup of tea". Nun, wäre der Satz im Buch vorgekommen, hätte sich der Leser mit einer Übersetzung wie "Das ist nicht Dein Tee" begnügen müssen. Sicherlich ist es nicht leicht, Crowley zu übersetzen, auch im Hinblick darauf, dass das Buch Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden ist. Dadurch ergeben sich schon sprachliche Unterschiede zu unserer „heutigen" Ausdrucksform. Bedauerlicherweise wird der Text so schwerer verständlich. Vielleicht auch ein Grund, dass so vielen Leser der Zugang zu Crowleys Schriften erschwert wird.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Aleister Crowley (1875 - 1947) hat zwei Romane geschrieben: "Moonchild" (1917 geschrieben, 1929 erschienen) und "Tagebuch eines Drogenabhängigen" (1922). Letzterer entstand mitten in seiner Heroin-Zeit (1919 - 1925), "Moonchild" noch vor seiner Heroin-Sucht.

Crowleys "Moonchild" ist nicht nur eine spannende und unterhaltsame Lektüre, sondern auch ein lehrreiches Werk, in dem er viele seiner magischen Erfahrungen und taoistischen Lehren verarbeitet. So zeigen sich unter anderem deutliche Parallelen zwischen der Figur des Cyril Grey und Aleister Crowley in jungen Jahren einerseits und der des Simon Iff und dem weiseren, älteren Crowley andererseits. "Moonchild" wird so zu einer fesselnden Mischung aus Fiktion, Magick und Biographie.

Die deutsche Übersetzung der Ausgabe beim Phänomen-Verlag (1996/1999) ist besser als die der früheren Ausgabe (1986/1989), welche ziemlich katastrophal ausgefallen ist.

Aleister Crowley ist eigenartig, eigenwillig und einzigartig; sein Ruf ist schlechter, als er es verdient. "Mondkind" ist ein jetzt 95 Jahre altes Buch, läßt sich aber auch heute noch mit Gewinn lesen.
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