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Kundenrezensionen

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am 15. Juli 2008
Wie wohl ein Großteil der Leserschaft dieses Werkes bin auch ich durch die Schule in Kontakt mit Paul Austers "Moon Palace" gekommen, weil es im Rahmen des Zentralabiturs 2008 Thema für den Englisch-Leistungskurs war.
Thema des Romans ist die Ich-Findung des jungen Protagonisten Marco Stanley Fogg in den späten Sechzigern/Anfang der Siebziger in den Vereinigten Staaten. Foggs Leben ist vor allem vom Außenseitertum, das er sich zum Teil selbst zuzuschreiben hat, und seinem Dasein als Waise geprägt, denn seine Mutter verstarb bei einem Autounfall, als Fogg 11 Jahre alt war, und die Identität seines Vaters wurde von seiner Mutter geheim gehalten.
Zunächst einmal ist die Thematik an sich interessant, jedoch war ich geschockt, als ich "Moon Palace" zum ersten Mal las. Der Hang zur Selbstzerstörung der Hauptfigur erschien mir völlig unverständlich und abwegig und auch Austers Schreibstil erschwerte mir den Zugang zur Lektüre erheblich. 10 gelesene Seiten fühlten sich an, als hätte man soeben 50 gelesen. Auch das für die Postmoderne typische Spiel mit Zufällen, Parallelen und Sackgassen ödete mich an, weil mir diese angebliche Rafinesse einfach als zu plump und vorhersehbar erschien. Beispiel: Nach einer sehr weltverneinenden und minimalistischen Phase, in der Fogg im Central Park als Obdachloser lebt, fängt er einen Job bei einem alten, kauzigen Mann an, zu dem er eine Art Hass-Liebe aufbaut. Später stellt sich rein zufällig heraus, dass dieser schwierige und mittlerweile verstorbene Mensch sein Großvater war. Die Verwendung dieses Kniffs schien mir einfach mehr als ausgelutscht.

Als ich Austers Werk allerdings für das Abitur nochmals zur Hand nahm, änderte ich meine Meinung über "Moon Palace", denn der Roman hat sehr viel Potential für jemanden, der sich sehr intensiv damit auseinander setzt. Im Grunde gelingt es Auster, den amerikanischen Traum von mehreren Seiten her - auch kritisch - zu beleuchten, zu hinterfragen, sodass sich am Ende die Frage stellt: Ist die Geschichte Marco Stanley Foggs wirklich eine typisch amerikanische Geschichte mit dem typischen "American Dream"? Letztendlich verbergen sich im Roman einige kluge Sätze und viel Wahrheit.
Schade ist nur, dass es wahrscheinlich für viele Leser nichts bietet, weil der Roman sehr viele Bezüge zur amerikanischen Geschichte nimmt und man ihn vielleicht zweimal oder mehrmals lesen muss, damit ihm alle Geheimnisse entlockt werden. Wäre ich durch das Abitur nicht dazu gezwungen gewesen, so wären mir viele Glanzlichter in "Moon Palace" auch entgangen und das ist wahrlich sehr schade.

Was der Cornelsen-Ausgabe von "Moon Palace" noch anzurechnen ist, ist ein Zugangscode am Ende des Buches, mit dem man sich auf einer Cornelsen-Seite einloggen kann, die sehr viel Zusatzmaterial zu "Moon Palace" bietet. Weniger gut fand ich allerdings die Vokabelhilfen dieser Ausgabe, da meistens Vokabeln angegeben sind, die man aus dem Kontext erschliessen kann oder sie schlichtweg schon kannte, während unbekannte Wörter, deren Bedeutung man auch im Kontext nicht erraten kann, nicht angeben sind.
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am 17. September 2012
Ich habe dieses Buch in der Schule freiwillig gelesen und bin meinem Lehrer sehr dankbar, dass er es vorgeschlagen hat. Ich finde die Handlung sehr tiefgründig. Wenn sie auch manchmal skurril oder banal erscheinen mag, kommt dies meiner Meinung nach an das "Innerste" eines Menschen und an das, was wirklich zählt viel näher heran als irgendwelche plumpen "Helden" und actiongeladenen (und dadurch auch unrealistischen und somit langweiligen - meine Meinung) Geschichten. Paul Austers Sprache finde ich dabei ungemein treffend und ich fand, dass er sehr sensibel und anschaulich das interessante Innenleben des Protagonisten dargestellt hat. Manche aus meinem Kurs fanden das Buch recht mühselig zu lesen, vielleicht kommt das, wenn man sich zu sehr mit den ganzen Details aus der amerikanischen Geschichte beschäftigt. Ich persönlich habe mir die Namen und Lebensgeschichten der einzelnen Maler beispielsweise nicht gemerkt, weshalb ich auch gerade die Cornelsen-Ausgabe so toll finde, weil einem da ganz kurz und bündig gesagt wurde, worum es in dieser oder jener Anspielung geht und wer sich hinter diesem und jenem Namen verbirgt und dann muss man nicht unbedingt selbst Zeit und Nerven mit Recherche verschwenden.
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am 13. Dezember 2014
Ich musste es in der gymnasialen Oberstufe lesen und es war die schlimmste Lektüre, die ich jemals über mich ergehen lassen musste. Das Buch hat mich sogar - natürlich nicht allein, kamen noch andere Faktoren dazu - in eine tiefe Depression gestürzt bzw. mir endgültig den Rest gegeben und ich hab kurz darauf abgebrochen und erst Mal nur Fachhochschulreife gemacht. Der Protagonist ist so dermaßen passiv, dass man ihm einfach nur sagen möchte, dass er endlich mal sein Leben selbst in die Hand nehmen soll (man bekommt sogar stellenweise Lust ihn zu schlagen) und die Geschichte ist sowohl langatmig als auch extrem deprimierend. Lediglich die Background-Story von dem Opa war spannend. Es passiert selten etwas Gutes und das Ende ist genauso "leer" wie der Rest: Der Protagonist verliert selbst verschuldet die Liebe seines Lebens (er hat sich zu viel Zeit gelassen), hat Geschlechtsverkehr mit einer Prostituierten und rennt ziellos in der Gegend rum. Jepp.

Ich hab nach dem Abi all meine Schullektüren verkauft. Außer Moon Palace. Das fand ich einfach zu grauenhaft, um es an irgendjemanden weiterzugeben, habe es daher zerrissen und in den Müll geschmissen.
WENN DAS HIER IRGENDEIN/E ENGLISCHLEHRER/IN LIEST: Bitte mutet sowas nicht euren Schülern zu!!! Es gibt so viele schöne Bücher, die man gut im Englischunterricht behandeln kann wie "About A Boy", "The Importance Of Being Earnest" oder "Brave New World". Da muss es nicht dieser Rotz sein!!!!!
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am 3. November 2010
Ich musste dieses Buch für den Englischunterricht lesen und war wider Erwarten sehr positiv überrascht.

Wichtig für alles die es auch lesen müssen oder wollen:
Wer schon andere Bücher von Paul Auster gelesen hat und diese ihm gefallen haben, der wird auch dieses Buch mögen. Wer den Autor noch nicht kennt, kann sich auf ein flüssiges und abwechslungsreiches Lesen freuen.

Allen viel Spaß beim lesen.
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am 16. Februar 2006
Natürlich kam auch ich zu dem Buch durch den Englischunterricht bzw. als Material für's Abi 2006.
Und gleich zu Beginn muss ich sagen: Moon Palace ist auch für außerhalb der Schule sehr empfehlenswert. Es gibt unglaublich viele Aspekte auf die man eingehen muss, um das Buch zu rezensieren. Auf einige wenige möchte ich eingehen.
Die Geschichte sollte, denke ich, klar sein. Marco Stanley Fogg ist auf der Suche nach Identität. Wer er ist. Wer sein Vater ist.
Viele Dinge kommen zur Sprache, es zeigt viele Aspekte der Amerikanischen Gesellschaft, die in ihren Idealen aber nicht immer schön und ideal dargestellt werden. Auster zerstört (ganz im Sinne der Postmoderne) sogenannte "höhere Wahrheiten", zerstört etwa das Bild vom American Dream dass man nur hart arbeiten müsse um erfolgreich zu sein (Effing).... In diesem Sinne wird Geld, Familie, Zufall/Schicksal, Selbstbestimmtheit, Arbeit und viele andere Dinge thematisiert.
Durch den postmodernen Einfluss wird das Buch meiner Meinung nach zum Meisterwerk. Auster bedient sich einer spielerischen Leichtigkeit, wirft sozusagen mit Bildern um sich, vermischt Realität und Fiktion, erschafft Chinese-Boxes (Story in der Story), setzt den Stil über den Inhalt - und wieder umgekehrt... Gleichzeitig wird Spannung geschaffen und oft auch wieder aufgelöst (dadurch, dass viele Ereignisse schon im Voraus erzählt werden).
Doch: die wirklich einzig langweilige Passage ist die Geschichte von Solomon Barber, Marcos Vater, die er über seinen (verschollenen) Vater schreibt (Effing). "Kepplers Blood" nennt sie sich. Sie ist sehr langwierig. Doch als psychologisches Dokument hilft sie nicht nur Marco, seinen Vater und Großvater besser kennen zu lernen (und damit seine eigene Identität) sondern auch dem Leser, noch tiefer in "Moon Palace" einzusteigen.
Ein hervorragendes Buch. Ich habe es nur im Original gelesen, ich weiß nicht ob es im Deutschen die selbe sprachliche und stilistische Feinheit besitzt.
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am 15. Oktober 2013
Dazu sage ich nichts außer Schullektüre.
Gezwungendermaßen gelesen und auch keinen wirklichen Gefallen daran gefunden.
Die Geschichte ist zeitweise zwar ein bisschen spannend, mir persönlich aber einfach zu wirr und nicht freiwillig zu lesen.
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am 3. Juni 2006
"Musste" das Buch im Englisch LK lesen, da hat es mir nicht so gefallen. Bin eigentlich kein Leser und lesefaul. Erst wenn man es wirklich durcharbeitet ist es fantastisch und eines der besten Bücher die ich kenne. Alles scheint wirr und unsinnig, aber am Ende kommt vieles zusammen und vieles macht Sinn was man vorher für Zufälle hielt. Einem geübten Leser, also jemandem der mehr als 1x in 5 jahren ein Buchliest, fällt das sicher leichter auf als mir. :)

Kann es empfehlen, es ist klasse.
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am 30. April 2005
Ein Buch, das man gelesen haben muss! Man kann sich diesem besonderen Zauber nicht entziehen. Man ist sprachlos und zugleich wütend, wie Marco Stanley Fogg sein junges Leben zu Beginn des Buches so leichtfertig wegwirft.Seine Experimente es mit wenig Geld so lange wie möglich auszuhalten und dabei nie auch nur den Hauch eines Versuches zu starten eine Arbeit zu suchen, machen ohnmächtig und man liest wie besessen weiter.
Der Zufall spielt eine große Rolle in diesem Buch, viele Leser werfen das Auster immer wieder vor. Aber geschehen im Leben nicht sehr häufig Dinge, von denen wir glauben sie sind zu unwahrscheinlich um wahr zu sein?
Sprachgewaltig (am besten im Original lesen) schildert Auster Marcos Reise auf der Suche nach sich selbst und spiegelt dabei die Entdeckung des Westens von Amerika wider. Marcos Geschichte ist die der USA. Dass er im Laufe des Buches seinen Großvater und seinen Vater kennen lernt, ist erstaunlich und wunderbar zugleich. Welch skurrile Charaktere diese beiden sind, sollte jeder für sich selbst entdecken.
Mein persönlicher Favorit in diesem Buch ist ohne Zweifel der alte Thomas Effing, der im Rollstuhl sitzt und seine Umgebung mit Beschimpfungen und Schikanen bedenkt. Am allerschönsten ist die sprachliche Gestaltung wie Effing Suppe ist. Austers kleines Meisterwerk in diesem sprachlich und inhaltlich bewegenden Buch.Eies meiner Lieblingsbücher - ohne Frage.
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am 4. Februar 2008
Können sich manche Leser mit dem jungen Mann Marco Fogg indentifizieren?, oder ist dieses Buch doch eher träge und ermüdend?
Auf den knapp 300 Seiten lernt Marco, dessen Leben von Sorgen geprägt ist, sein eigenes Ich und seine Familie kennen. Durch viele verschiedene Situationen und mehreren Ausflügen kommt er schlussendlich zu seinem langersehntem Ziel.
Paul Auster war am Anfang eher unscheinbar, wurde aber 1985 durch seine " New Yorker Triologie " berühmt und geschätzt. Er verbrachte sein Leben mit seiner Frau, genauso wie Marco, in New York und verstarb auch da.
Wie und warum kommt der Autor dazu, über amerikanische Geschichte in einem Jugendbuch über das Leben, zu schreiben?
In dem sehr langgezogenen Buch, in dem ein einziger Ausflug 100 Seiten einnimmt, wird mit einer sehr umgangssprachlichen Sprache geschrieben, was nach längerem Lesen einschläfernd wirken kann. Die Spannung des Romans wird ab und zu relativ gut aufgebaut, Sätze, die zum Weiterlesen anregen, sind teilweise vorhanden, aber das Interesse, wie es weitergeht oder was gleich sofort passiert, lässt nach einiger Zeit nach.
Für Leser ist dieses Buch " Moon Palace " eine Erfahrung wert, die ein wenig lesen wollen, aber auch gleichzeitig über die amerikanische Geschichte informiert werden wollen, aber für die, die den Unterhaltungswert schätzen, ist es definitiv nichts.
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am 7. Dezember 2006
Ich bin seit jeher ein großer Liebhaber englisch-schprachiger Literatur, doch dieser Roman hätte mich beinahe davon abgebracht. Obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht der aller größte Freund von moderner Literatur im Allgemeinen bin, und daher dieses Machwerk von Vornherein wohl nie zu meinen Lieblingsromanen gezählt hätte, kann ich nicht anders, als dieses Buch als furchtbar langweilig und stylistisch unzumutbar zu deklarieren. Paul Auster zählt für mich derzeit zu einem der schlechtesten bekannten Autoren.

Obwohl die Charaktere, die er zu beschreiben versucht, mitunter recht Interessante Züge und Handlungen hätten aufwerfen können, ertrinken diese in der Selbstgefälligkeit des Autors und des Protagonisten. Fehlendes Talent und mangelndes Erzählvermögen schlichtweg mit "Das soll so" abzustreiten, sind in diesem Falle lächerlich.

Bei einer enorm großen Auswahl an amerikanischen Autoren, die zurzeit auf dem Markt sind, beweist dieses Buch als Pflichtlektüre für das Abitur nur einen schlechten Geschmack auf Seiten der Verantwortlichen.

Falls jemand gedenken sollte, dieses Buch freiwillig zu lesen, dem sei hiermit tunlichst davon abgeraten und empfohlen, sich lieber Terry Pratchett zur Hand zu nehmen.
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