In der Mitte dieses Jahrhunderts sind alle Rohstoffe auf der Erde erschöpft, Großkonzerne beuten daher von anderen Planeten und Monde die Rohstoffe aus. Ein brutaler Konkurrenzkampf wird mit paramilitärischen Mitteln ausgetragen.
Der letzte intakte Födermond 44 einer Minengesellschaft - die bereits alle anderen Monde in bewaffneten Auseinandersetzungen verloren hat - arbeitet auf Hochtouren, doch verschwinden die Transportschiffe im All. Sabotage.
Specialagent Felix Stone wird beauftragt, undercover den Saboteur dingfest zu machen. Er wird in eine Einheit von Kampffliegern eingeschleust, die komplett aus Straftätern besteht. Nach und nach kommt Stone dem Saboteur auf die Spur,nach und nach wird ihm aber auch klar, dass das Abwehrkonzept des Mondes vollkommen unzureichend ist, mit Kriminellen als Kampffliegern und Jugendlichen als Lotsen. Und schließlich wird "Moon 44" angegriffen.
Die Bilder stammen aus Zeiten, in denen Emmerich mit wesentlich kleinerem Budget arbeiten musste. Dennoch sind Atmosphäre und Tricktechnik stimmig - selbst für heutige Maßstäbe, wenn man bedenkt dass der Film 1988 gedreht wurde! Auf große Weltraumflüge wird verzichtet, viele Außenaufnahmen spielen sich in Mondschluchten ab, geflogen wird mit Helicoptern, alles liegt in Dunkeln dass Alls, nur erleuchtet mit Schweinwerfern der Helicopter und Förderanlagen. Auch die düsteren "Innenaufnahmen" passen perfekt. Wie in ALIEN ist die Zukunft hier eher schmutzig, Schwerstarbeit und keinesfalls von heller Sterilität geprägt.
Die Geschichte und Dialoge sind ganz im Stil von Emmerichs Filme ( vom grandiosen "Arche Noah-Prinzip" mal abgesehen ): Die Geschichte ist dünn, die Dialoge teilweise dümmlich. Die Figuren agieren unlogisch, man erklärt kaum ihre Hintergründe ( das typische ausgelutschte Betrachten seines Familienfotos von Felix Stone ist nicht wirklich tiefgreifend ) und kaut jedes Klischee dermaßen übertrieben durch, dass nicht gezeigte Klischees regelrecht vermisst werden.
Die Schauspielleistungen sind mittelmäßig, die Bösen Knackis grimassieren richtig böse, die guten Kiddies sind so niedlich und lächerlich nett ( Begrüßungskommité mit Ansprache für die Brutalos ), Michael Paré als Held blickt ständig mit einem Blick aus leichter Melancholie und Coolness drein.
Den Film sieht man gerne mit Freunden, Bier und PopCorn, aber eine Botschaft sollte man wirklich nicht erwarten.