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99 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2014
Ich hatte das Glück, auf der diesjährigen Berlinale am Berlinale Palast Clooney, Damon, Murray, Balaban, Dujardin und Goodman live und in Farbe zu sehen - aufgrund dessen hat mich der Film jetzt mehr bewegt, als er dies getan hätte, wenn ich ihn "einfach" nur so im Kino gesehen hätte. Allerdings stellt dieser Umstand leider kein allzu gutes Zeugnis über die Monuments Men aus.

Der Film ist unterhaltsam und nicht schlecht, das direkt vorweg, um die aufschäumenden Hass-Tiraden der anderen Mit-Rezensenten ein wenig zu dämpfen. Summa summarum stellt er jedoch keinen Film dar, der mich jetzt wer weiß wie vom Hocker gerissen hat. Ich will mal versuchen, das etwas näher begreiflich zu machen:

*****************Spoiler - wer den Film nicht kennt - BITTE NICHT WEITERLESEN***************

Zunächst einmal hat der Film in dramaturgischer Hinsicht tatsächlich keinen richtigen Spannungsbogen, der klassischen Stilmitteln folgt im Sinne von vorbereitender Einstimmungsphase, Steigerung der Spannung, Climax und Endphase. Der Film ist einfach gleichbleibend. Das ist erst mal per se nicht schlecht, wenn es um einen Dokumentarfilm gehen soll. Bei einem Spielfilm ist das weniger gelungen. Nochmal - Monument Men ist nicht langweilig, aber nichts, das den geneigten Zuschauer "mitgehen" lässt. Hinzu kommt, dass sämtliche Charaktere nur sehr oberflächlich beschreiben wurden. Bei neun (!) Hauptfiguren ist das natürlich auch sehr schwer, aber dies hat zur Konsequenz, dass die Empathie für die Figuren eben auf der Strecke bleibt. Der ergreifendste Moment war da noch der Tod von Jean Claude. (Abgesehen von den Szenen, wo die Deutschen mit Flammenwerfern Gemälde verbrannten oder man fässerweise Zahngold fand - hier musste man sich als Deutscher für die Barbarei unserer Vorfahren wirklich schämen!)

Des weiteren folgen unvermeidliche "amerikanische" Elemente.
- Die Deutschen wie z.B. Dr. Stahl und "Oberst" Wegener -in der SS gibt es diesen Dienstgrad übrigens nicht, da war das ein "Standartenführer"- sind böse, feige, arrogant - eben "deutsch". Eine nette kleine Ausnahme war der deutsche "John Wayne".
- Die Monument Men haben Tote zu beklagen - aber natürlich keinen Amerikaner, sondern Engländer und Franzosen.
- Während die Monument Men die selbstlosen Bewahrer der Weltkultur sind, stellen die Russen plündernde Räuber dar, die die Kunstwerke als Reparation stehlen und somit unterm Strich keinen Deut besser als die Nazis sind. Das mag in gewisser Hinsicht sogar historisch in die richtige Richtung gehen, um es mal vorsichtig auszudrücken, aber diente in diesem Zusammenhang wohl eher der Verdeutlichung des (US-)Saubermann-Images.

Einige Handlungsabschnitte erinnern vom Zeitablauf und der Reisegeschwindigkeit eher an Karl May als an akkurate Schilderungen. Da reist man von Altaussee in der Steiermark mal eben nach Merkers in Thüringen, macht einen Abstecher nach Siegen im tiefsten Westphalen und Aachen über Neuschwanstein in Bayern nach Heilbronn, und das alles im Krieg während der letzten Tage des verzweifelten deutschen Wiederstandes. Und mit nur acht Mann retten sie 3.000 Kunstwerke hier, 5.000 Kunstwerke dort - ausgerechnet an diesen entscheidend wichtigen Stelle nehmen sich die Filmemacher nun "filmische Freiheiten" heraus.

Fazit: Der Film hat mich unterhalten, nicht gelangweilt und ich habe auch nicht ständig auf die Uhr sehen müssen. Dennoch war ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Unterm Strich stellt Monuments Men keinen Kriegsfilm dar, sondern will den unbestreitbar lobenswerten Einsatz einiger tapferer Menschen ehren, die der gesamten Menschheits-Kultur einen unschätzbaren Dienst erwiesen haben. Insofern bieten sich Vergleiche mit Saving Privat Ryan nicht unbedingt an, obgleich sich die Sujets an sich ähneln. Und die Intention des Films ist sehr gut, das steht außer Frage - allerdings hatte ich den Eindruck, dass hier das Resultat leider nicht an die hochgesteckten Ziele herangereicht hat. Und das ist bei den gebotenen Möglichkeiten vermeidbar und sehr schade gewesen.

P.S. - ach so, wer anderer Meinung ist oder sich irgendwie "persönlich" von meiner Rezension angegriffen fühlt, darf dies natürlich gerne kundtun, nur zu - aber man möge mir BITTE BITTE BITTE nicht vorwerfen, ich hätte
a) den Film nicht verstanden
und
b) solle weiterhin lieber "Transformers" oder "Fast & Furious" sehen
- das wird einfach langweilig, ok? ;-)
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 22. August 2014
1944: Während der Zweite Weltkrieg tobt werden 7 Männer an die Front geschickt um Kunstschätze zu Retten.
Die Nazis haben Museen und private Sammlungen geplündert, die Artefakte, Bilder Statuen etc in Wagons verladen und nach Deutschland verbracht.
Die sogenannten Monuments Men sind keine Soldaten sondern Experten auf ihren Gebieten und selbige machen sich nun ans Werk so viele Kunstschätze wie möglich aufzuspüren und ihren Besitzern zurückzugeben.
Das gestaltet sch als schwierig da ihnen nicht nur die Nazis im Wege stehen sondern auch die anrückende Rote Armee.
Zeit ist also knapp und so beginnt eine wahre Odyssee durch Europa die alles andere als ungefährlich für die Männer ist.

Hmm....George Clooney Regisseur/Drehbuchautor/Darsteller, Grant Heslov am Drehbuch beteiligt, ein ansehnliches Star-Ensemble, beruht auf wahren Begebenheiten.....was kann da schief gehen??
Einiges wie sich leider zeigt.
Zuerst das Positive: Die Settings sind klasse und abwechslungsreich.
Die Darsteller agieren gekonnt, wenn auch nicht überragend....was wohl eher am Drehbuch liegt.
Der Soundtrack ist passend.
Bild und Ton der BD ist einwandfrei.

Nun das Negative: Zu keinem Zeitpunkt kommt irgendwie Spannung auf. Der Plot wirkt unausgegoren und hat viele Längen.
Die Dialoge wirken konstruiert und es wird zu wenig auf die einzelnen Charaktere eingegangen.
Dafür kann man dann mehrere Handlungsstränge verfolgen die nebenher laufen aber insgesamt kein großes ganzes bilden.
Über letztere Punkte hätte man ja vielleicht hinwegsehen können, aber das größte Manko ist wirklich das Drehbuch.
Es muss nicht an jeder Ecke knallen und explodieren um aus diesem Film einen ansehnlichen zu machen, aber wenn man sich stattdessen auf einen Handlungsstrang geeinigt hätte statt auf 4-5 wäre das besser gewesen.
Mir hat der Film also nicht sonderlich gefallen da es einfach am Elementarsten fehlt: Einem ansprechenden Plot der über zwei Stunden unterhält.

Sagen wir wie es ist: In dieser Form ist der Film einfach total Langweilig und er bietet keine Figur mit der man mitfiebert.
Über historische Genauigkeiten kann ich nichts schreiben, da ich mit diesem Kapitel des Zweiten Weltkrieges nicht vertraut bin.
Auch den Vergleich zum Buch kann ich nicht ziehen da ich selbiges nicht gelesen habe.
Darsteller sind u.a.: George Clooney, Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Bob Balaban, Jean Dujardin, Cate Blanchett, Hugh Bonneville, Dimitri Leonidas, Justus von Dohnanyi, Holger Handtke und Diarmaid Murtagh.

Schade das so viel Potenzial verschenkt wurde.....alleine so ein Cast garantiert ansonsten Unterhaltung vom feinsten.
Hier leider nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. November 2014
STORY:
Ende Zweiter Weltkrieg. Hitler plant ein Führermuseum und krallt sich in Europa alles, was es an nennenswerter Kunst gibt. Nichts ist sicher, ob in privaten oder öffentlichen Sammlungen. Eine Sonderheit der Alliierten wird beauftragt, die Kunstschätze aus den Händen der Nazis zu reißen, damit man sie den rechtmäßigen Besitzern zukommen lassen kann. Kein leichter Auftrag, denn einerseits weiß keiner, wohin man die Meisterwerke gebracht hat - zum anderen muss man hinter die feindlichen Linien. Und die Zeit spielt eine tragende Rolle, hat der Führer doch den strikten Befehl erteilt, alles zu zerstören, sollte das Dritte Reich untergehen....

MEINUNG:
Ein unterhaltsamer Film, bei dem man aber nicht mit so hohen Erwartungen rangehen sollte. Clooney macht seine Sache als Regisseur grundsätzlich gut. Aber wie schon oft und korrekt erwähnt, nimmt man sich in diesem Film einige nicht ganz historisch korrekte Freiheiten heraus. Und unplausible Dinge, wie dass man im letzten Aufbäumen des Dritten Reichs mal so lockerlässig quer durch Deutschland gondelt, sollte man ebenso besser - ohne lange darüber nachzudenken - ignorieren.
Richtig nervenzerfetzend ist die Spannug nicht und Action passiert auch nicht all zu viel.
Ich stecke das eher ein wenig in die dramatische Richtung. Was der Geschichte des Zweiten Weltkriegs auch passender zuzuschreiben ist....

TON & BILD:
Sehr gutes Bild auf der DVD.
Tonspur gibt es in deutsch, und englisch in DD 5,1 - sowie eine Audiodeskription für Blinde (englisch!)

EXTRAS:
Naja, mau....Zwei Featurettes über Clooneys vielseitige Arbeit und der Rekrutierung der Darsteller. Plus ein Trailer.

FAZIT:
Ein Film für einen nachdenklichen Abend. Bin mir immer noch nicht so sicher, ob ich ihn behalte oder verchecke. Irgendwie mitten drin. Und so ist auch meine Meinung: Er ist zu gut, um ihn wieder herzugeben, aber nicht gut genug um ihn behalten zu wollen. Also warten, bis er in Sky oder im FreeTV läuft oder erst mal ausleihen...und wer historische Ungereimtheiten hasst, lässt besser ganz die Finger weg!
Kaufen???...hmmmm, Preisempfehlung für die DVD maximal 8 Euronen...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2015
Ich war sehr gespannt auf diesen Film. Die Story und auch die guten Schauspieler haben mich gelockt. Leider war die Story arg konstruiert, langweilig und unlogisch. Insgesamt sehr enttäuschend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Washington 1944. Kunstprofessor Frank Stokes (George Clooney) kann Präsident Roosevelt davon überzeugen, dass in den Wirren des zu Ende gehenden Krieges etwas für die Erhaltung der Kunst und insbesondere die Rettung von Beutekunst der Nationalsozialisten getan werden muss. Als "Monuments Men" begibt sich nun eine aus Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunsthistorikern bestehende siebenköpfige Gruppe nach Frankreich, wo die Männer für unterschiedliche Aufgaben aufgeteilt werden. Stokes hatte zuvor erklärt, dass kein Kunstwerk ein Menschenleben wert ist. James Granger (Matt Damon) soll in Paris den Verbleib aus jüdischem Besitz beschlagnahmter Kunstwerke ermitteln und trifft dabei auf die Kunsthistorikerin Claire Simone (Cate Blanchett), die zwangsweise für den deutschen Offizier Viktor Stahl (Justus von Dohnányi) gearbeitet hatte und dem Amerikaner zunächst kein Vertrauen entgegenbringt ...

George Clooney (*1961) setzt in seiner fünften Regiearbeit den unbekannten Helden ein Denkmal, die in den letzten Kriegstagen zahlreiche unersetzbare Kunstwerke vor der Vernichtung retteten. Die Frage, ob Kunstwerke Menschenleben wert sind, wird im Film mehrfach gestellt. Der von Clooney selbst überzeugend dargestellte Frank Stokes beantwortet sie in der 1977 angesiedelten Schlussszene des Films mit ja. Der mit beträchtlichem Aufwand 2013 überwiegend in Deutschland gedrehte Film fand bei Publikum und Kritik gleichermaßen wenig Gnade. Und das ist vor allem auf die bedingt durch den Trailer (im Bonusmaterial enthalten) völlig falschen Erwartungshaltungen zurückzuführen, der eher eine zeitgemäße Kreuzung von THE DIRTY DOZEN und KELLY'S HEROES nahelegte. MONUMENTS MEN hat durchaus einige Längen und arbeitet mit so manchem Klischee, dessen Übererfüllung wie in der Rolle von Justus von Dohnányi dann aber schon wieder sehenswert ist.

Die Blu-ray von FOX bietet den Film in hervorragender Bild- und Tonqualität. In den Extras ist vor allem die Dokumentation über die echten Monuments Men (12 min) sehenswert. Weitere kurze Takes berichten über George Clooney als Regisseur, die Auswahl der Darsteller und das reale Vorbild der Claire. Zwei entfallene Szenen (2 min) und der Original-Kinotrailer vervollständigen das Material. Alle Extras liegen im englischen Originalton mit optionalen deutschen Untertiteln vor. Erfreulicherweise liefert FOX diese Blu-ray mit Wendecover ohne FSK-Logo aus. Der Erstauflage liegt ein Einlösecode für ULTRAVIOLET COPY (gültig in Deutschland und Österreich bis August 2016) bei.

Für Sammler des etwas anspruchsvolleren Films empfehlenswert - aber gewiss kein Popcorn-Kino!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Oktober 2014
So lautet sinngemäß die These dieses Films. Bei der Bücherverbrennung von 1933 versuchten die Nazis alle undeutsche Literatur ins Nichts aufzulösen. Es brannte der Geist, Jahre später brannten die Körper. Als der Krieg unabdingbar zur Niederlage führte, sollten auch die Errungenschaften der großen Kunst verbrannt werden und somit mit den Menschen auch deren Kultur.

Ich konnte den anhaltenden Antiamerikanismus, der in Deutschland herrscht, noch nie so richtig nachvollziehen. Leider macht sich dieser auch in vielen Rezensionen bemerkbar. Schließlich haben die Amerikaner einen großen Beitrag dazu geleistet, Deutschland von den Nazis zu befreien. Dieser optisch und inhaltlich nett gemachte Film stellt einen nicht unerheblichen Teilbeitrag dieser Befreiung dar: nämlich auch die kulturelle Befreiung der Kunstwerke.
Die Nachwirkungen dieses Kunstraubes der Nazis wirkt sich bis Heute aus. Gerade vor nicht all zu langer Zeit ist ein Deutscher Privatmann gestorben, der einen großen und wertvollen Bestand an Kunstwerken zu Hause hortete. Nach seinem Tod stellte es sich heraus, dass er im Besitz von Raubkunst war, dessen jüdischen Eigentümer beraubt und/oder ermordet wurden. Nur ein Fall von vielen.
Der Film schafft es ohne Schuldzuweisungen und ohne aufgesetzte Emotionen in diese ernste Thematik einzuführen. Der Regisseur schafft es, dass der Film auf einer sachlichen und souveränen Machart, die kalkulierten Mechanismen enttarnt, die in Nazideutschland griffen und den Kunstraub ermöglichten. Es ist allerdings schade, dass der Film nur die halbe Wahrheit aufzeigt. Die Enteignungen deutscher Zivilisten an der jüdischen Bevölkerung fällt völlig weg. Vermutlich sollte der Film damit seinen Hollywood-Scharm nicht verlieren und auch für die breite Masse zumutbar sein.
Der Film bekommt u.a. deswegen vier Sterne, weil er es schafft, wieder in Bewusstsein zu bringen, welche vielen Auswirkungen es gehabt hätte, wenn Nazideutschland nicht besiegt worden wäre: nämlich auch den kulturellen Untergang der gesamten Europäischen Kultur-Welt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2014
Seht typischer US-Kriegsfilm mit viel Pathos und stereotypen Darstellungen der Russen und Deutschen. Gleitet dabei aber nicht ins unrealistische ab und hält sich mit irren Aktionszenen angenehm zurück. Für einen gemütlichen Filmabend, bei dem man keinen wahnsinnigen Tiefgang erwartet absolut zu empfehlen. Vor allem die Startbesetzung mit einigen sehr witzigen Dialogen und sehr guter schauspielerischer Leistung machen den Film zu einem kurzweiligen Vergnügen. Ich würde ihn mir aber wahrscheinlich kein zweites mal anschauen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2014
Ich konnte es kaum glauben, was ich mir das gestern angesehen habe. Trotz einer wirklich sehr guten Besetzung ( Clooney, Damon, Murray, Balaban, Dujardin und Goodman ) wurde die Handlung teilweise so unglaublich schlecht geschnitten, dass ich - selbst als Profi im Filmgeschäft - nicht mehr richtig folgen konnte.
Zeitsprünge die schon an die Schmerzgrenze gehen. Handlungen, die - wie hier an anderer Stelle auch bemängelt - frei aus der Luft stammen und mit den Tatsachen kaum noch Berührung haben.
Und wenn ich dann sehen, dass der DODGE WC51 im FIlm mal grade 1 - 2 Minuten nur gefahren wurde und dieser aufwendig mit einem Mercedes Motor mit Automatikgetriebe umgebaut wurde, nur weil Goodman nicht mit Schaltung fahren kann, ( Der Wagen wurde vor Wochen auf Mobile.de angeboten ) dann hätte man das Geld lieber in Regie und Story stecken sollen.
Bite noch mal "Alle" auf Anfang und dreht diesen Film noch mal neu mit mehr Spannung und mehr Hintergrund zu den echten Monuments Men !
Die jetzige Fassung empfehle ich nur.... Gebraucht und für wenig Geld und wenn man ein 150% Fan von Clooney, Damon, Murray, Balaban, Dujardin und Goodman ist.
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51 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Kunstexperte George Stout (George Clooney) moniert vor dem US-Präsidenten, dass viele Kunst- und Kulturgüter nicht nur von den Nazis sondern auch von den eigenen Leuten rigoros vernichtet werden. Da der Krieg seiner Ansicht nach bald vorbei ist, müssen gerade diese Kunst- und Kulturschätze gerettet werden. Seine Rede schindet zwar Eindruck, viel Unterstützung bekommt er nicht. Er rekrutiert sechs weitere Experten auf dem Gebiet der Künste und lässt sie eine Grundausbildung durchleben. Mit dieser Truppe landet er in der Normandie um die Kunstwerke von den Nazis und anderer Vernichtungen oder gar vor der Erlangung durch die Sowjets zu retten. Versprengte Deutsche, Volkssturm und Rückzüge mit verbrannter Erde sowie Unverständnis in den eigenen Reihen machen ihnen das Leben nicht leichter.

Die Geschichte der Monuments, Fine Arts, and Archives section (MFAA) alias die Monuments Men haben einen realen Background und aufgrund der Beschlagnahme einer Sammlung der Staatsanwaltschaft Augsburg im Jahre 2012 sogar noch einen aktuellen Bezug.

Leider begeht der Film den gleichen Fehler, den FAST 99,9 % ALLER US-FILME begehen, wenn nicht aller Filme überhaupt, die sich mit Geschichte befassen. Sie verfälschen bzw. vereinfachen sie dass lediglich der Kern des Grundgerüstes übrig bleibt. So springen die Kunstsammler quer durch halb Europa von Heute auf Morgen, einmal Belgien, etwas Frankreich, rödeln nach Bayern oder mal nach NRW um in den Osten Deutschlands zu reisen. Klischeereich werden die Nazis alle als dämliche feige Idioten mit verkniffenen Durchfall-Hassgesicht dargestellt, deren SS-Männer alleine daran erkennbar sind, dass ihre Kinder auf den Heilruf reagieren und die einen Teil der Kollektion in ihrer Holzblockhütte haben. Wenns mal so einfach gewesen wäre, hätte der Krieg vermutlich statt sechs Jahren sechs Minuten gedauert. Aber so lässt sich der heroische Einsatz der Amerikaner nun mal besser darstellen. Genauso trifft es die Sowjets die auch nicht viel besser wegkommen. Man hat das Gefühl, dass das böse Imperium von Star Wars auf den Plan tritt. Ein schmunzelner Russe darf dann aufgrund einer Hinterlassenschaft der Amerikaner gezeigt werden.

So verbleibt dann ein Popcorn-Film, der eine Aneinanderreihung von Ereignissen ist ohne recht Spannung aufkommen zu lassen oder Emotionen für die dargestellten Charaktere zu erzeugen, der ab und an mal witzig ist und die Geschichte leider wieder zu Hollywoodianisch wie eine Parallelwelt darstellt...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2014
Die Grundstory zu dem Film hätte viel hergegeben, aber leider bleibt die Umsetzung nahezu alles schuldig. Der Beginn lässt noch viel erwarten, aber dann scheint sich Clooney nicht entscheiden zu können, was genau er uns erzählen will. Die Charaktere bleiben farblos, die Story so oberflächlich, dass man im Grunde über die gesamte länge des Films nicht wirklich versteht was einem erzähl werden soll.
Enttäuschend.
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