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Monuments Men: Auf der Jagd nach Hitlers Raubkunst Gebundene Ausgabe – 29. Januar 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Residenz Verlag; Auflage: 1 (29. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 370173304X
  • ISBN-13: 978-3701733040
  • Größe und/oder Gewicht: 16,5 x 4,5 x 22,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 295.057 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Robert M. Edsel widmet sich seit Ende der 1990er Jahre intensiv der Erforschung der „Monuments Men“, erwarb bislang unveröffentlichte private Dokumente, gründete die „Monuments of Men Foundation for the Preservation of Art“, die 2007 mit der National Humanities Medal ausgezeichnet wurde, und war Co-Produzent von „The Rape of Europa“, eines preisgekrönten Dokumentarfilms über die Plünderung der kulturellen Schätze Europas durch die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs. Er ist Autor von „Rescuing Da Vinci“, eines Fotobands über die Nazi-Raubzüge und die Bemühungen der Monuments Men. Robert M. Edsel lebt in Dallas, Texas. Bret Witter lebt als Autor in Louisville, Kentucky.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jean Ignace Isidore Gérard - Grandville TOP 1000 REZENSENT am 11. März 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Leider kann ich die zum Teil doch recht überschwänglichen Rezensionen nicht bestätigen.

Sicherlich hat der Autor hier großartige Arbeit geleistet und seine Recherchen sind enorm gewesen. Auch was er in seinem Buch zusammengefasst hat, ist eine Leistung für sich. Das Thema ist bisher wirklich mehr oder weniger unter den Tisch gefallen und das er es geschafft es so in die Öffentlichkeit zu bringen, dafür muss man ihm einfach Respekt zollen. Kann ich doch nachvollziehen, dass den Regierungen dieses Thema mehr als unangenehm ist, wirft es doch auch heute noch einige (unangenehme) Fragen auf.

Nur leider hatte ich keinen Spaß beim Lesen. Dieses Buch ist Schwerstarbeit. Das liegt zum einen vermutlich am Gewicht: schon nach kurzer Zeit hatte ich Probleme das Buch zu halten und es war einfach unbequem. Was vielleicht auch daran lag, dass ich nie wirklich in das Buch gefunden habe und mein Unterbewusstsein wohl über diesen Weg sein Unwillen ausdrücken wollte.

Zum anderen ist der Stil sehr holprig. Wobei ich hier nicht weiß ob es an Edsel (und seinem Co-Autor) liegt, weil er halt nicht so viel Erfahrung hat, oder ob es die Übersetzung ist.

Bereits auf Seite 38 ein grober (Übersetzungs)Schnitzer:

"Knapp zwei Monate zuvor, am 13. März 1938, einem Sonntag, hatte Adolf Hitler einen Kranz auf dem Grab seiner ADOPTIVELTERN in Linz niedergelegt."

Das erstaunte mich dann doch sehr, hatte ich das doch ganz anders in Erinnerung (irgendwas muss ja bei den ständigen Wiederholungen der Guido Knopp Dokus hängen geblieben sein).
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Hennig VINE-PRODUKTTESTER am 7. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Robert M. Edsel hat für "Monuments Men" sehr lange und sehr gründlich recherchiert. Er setzt mit seinem Sachbuch ein Denkmal für die amerikanische Spezialeinheit mit internationaler Besetzung, die unter widrigen Umständen mit wenig Personal für die Rettung von Kunstschätzen während des zweiten Weltkrieges tätig war, und auch noch danach. Der Autor erzählt in den Vorbemerkungen einiges darüber, wie dieses Buch entstanden ist. Dann stellt er die wichtigsten Personen auch mit Fotos vor. Innerhalb des Buches gibt es noch ein paar Fotoseiten.

Alles, was der Autor schreibt, beruht auf historischen Tatsachen. Die Dialoge sind den Persönlichkeiten nachempfunden. Teilweise sind auch die persönlichen Briefe der Beteiligten eingebunden. Der Schilderungen sind sachlich, aber ansprechend. Und es ist wirklich spannend. Auf der einen Seite bestand die Aufgabe der Monuments Men darin, Kunst vor der Zerstörung zu schützen oder entstandene Schäden reparieren zu lassen. Nicht nur Bilder oder Statuen sind Kunst, auch bestimmte Bauwerke oder Parks. Auf der anderen Seite gehörte es auch zu ihren Pflichten, von den Nazis gestohlenen Kunstschätze aufzufinden und an die Besitzer zurückzugeben. Bis heute gibt es Gegenstände, deren Besitzer nicht ermittelt werden konnten.

Die Monuments Men hatten aber nicht nur mit den üblichen Bedingungen an der Front zu kämpfen, wie alle Soldaten. Oft wurde vom Militär die Notwendigkeit ihrer Aufgabe nicht gesehen, es wurden keine Fahrzeuge und kein Material bereitgestellt, oder die Monument Men sollten andere Aufgaben zur Unterstützung der militärischen Operationen übernehmen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thamesis am 6. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Adolf Hitler war beseelt von dem Gedanken an ein Führermuseum. In diesem Gebäude sollten die bedeutendsten Kunstwerke Europas zu sehen sein, deshalb ließ er gezielt Kunstwissenschaftler ausschwärmen, die jahrelang heimlich Bestandslisten von Kulturgütern anlegten, die später beschlagnahmt und dann abtransportiert werden sollten. Aber nicht nur Hitler wollte sich bereichern, viele Nazis nutzen jede Gelegenheit eine Privatsammlung anzulegen, oder eine bestehende zu vergrößern. Systematisch wurden jüdische Mitbürger enteignet um an deren Kostbarkeiten zu gelangen. Viele Museen und Archive wurden geplündert, Kirchenschätze geraubt, die Gier war grenzenlos.

Natürlich blieben die Raubzüge der Welt nicht verborgen, deshalb wurde 1943 eine kleine Einheit tätig, deren Aufgabe es war, die Kulturgüter zu finden und dem Zugriff der Nazis zu entziehen...

Das Buch habe ich nicht gelesen, ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ich kann mir nicht vorstellen, das die Geschichte der "Monuments Men" informativer UND spannender geschrieben werden kann. Im Stile eines geübten Erzählers berichtet Robert Edsel von der abenteuerlichen, beschwerlichen und oft genug auch gefährlichen Suche nach Hitlers Raubkunst. Obwohl sich das Buch liest wie ein Roman, hatte ich nie das Gefühl, das der Autor etwas beschönigt oder übertreibt. Ganz im Gegenteil, die ausgewählten Zitate, die abgedruckten Dokumente und die Abbildungen belegen eindrucksvoll wie wichtig ihm historische Fakten sind.

Beeindruckt hat mich auch die Empathie des Autors. "Seine" Monuments Men habe ich in deren Tagebuchaufzeichnungen und Briefen stets wiedererkannt.
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