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Monty Python - Das Leben des Brian
 
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Monty Python - Das Leben des Brian

Terry Gilliam , John Cleese , Terry Jones    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (164 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Leben des Brian ist eine religiöse Satire, die keine spezifische Religion oder Religionsführer (sagen wir einmal Jesus von Nazareth) verulkt. Es ist vielmehr ein Film, der sich einen Spaß daraus macht, religiösen Fanatismus und Heuchelei zu karikieren. Als der Film 1979 in die Kinos kam, sahen das jedoch bei weitem nicht alle Zuschauer aus diesem Blickwinkel, der Film wurde vielmehr, sagen wir es vorsichtig, kontrovers diskutiert.

Das Leben des Brian erzählt die Geschichte eines Burschen namens Brian (Graham Chapman), der an einem 25. Dezember geboren wurde -- in einer Scheune, unweit eines weitaus bedeutenderen Futtertroges in Betlehem. Fälschlicherweise wird er immer wieder für den Messias gehalten und somit manipuliert, ausgebeutet oder auch mal beschimpft. Und das von den verschiedensten religiösen und politischen Fraktionen.

Besonders einprägsame Momente sind beispielsweise die Eingangssequenz (mit einem Shirley Bassey ähnlichen James-Bond-Eingangssong), die Szene im Kolosseum von Jerusalem, in dem die erbitterte Feindschaft der jüdischen Widerstandsgruppen untereinander erklärt wird (es kämpft die Volksfront von Judäa gegen die Judäische Volksfront) sowie der Auftritt des lispelnden Pontius Pilatus (Michael Palin). Über alledem stehen natürlich die Angriffe auf den Fanatismus, in dem sogar der Verlust einer Sandale als religiöses Zeichen gewertet werden kann.

Das Leben des Brian ist nicht nur eine der witzigsten Arbeiten der Monty Pythons. Es ist auch eine unglaublich intelligente Satire. --Jim Emerson

Story

Zur Weihnachtszeit. Ein wohlbekannter Stall nahe Bethlehem. Hier wird Brian Cohen geboren. Die überglückliche Mutter Mandy wiegt ihren neugeborenen Sohn. Wie aus dem Nichts erscheinen drei Männer und geben sich als die drei Weisen aus dem Morgenland zu erkennen. Könige, die dem neugeborenen König der Juden mit Geschenken huldigen wollen. Natürlich hält Mandy die Typen für Betrunkene, die vielmehr der Flasche als einem Stern gefolgt sind. Die Weisen lassen sich nicht beirren. Doch schon bald erkennen sie ihren Irrtum. Sie sind im falschen Stall. Der wahre Messias ist nebenan. Natürlich sammeln sie die Geschenke wieder ein ...

Brian wächst indes zu einem normalen jungen Mann heran. Ein Teenager mit all den üblichen Problemen. Ein Sohn Israels und ganz in Übereinstimmung mit der Volksmeinung, dass die Römer aus dem Land verschwinden sollten, damit das Volk endlich wieder in Freiheit und Selbstbestimmung leben kann. Bis es soweit ist, kann man sich ja die Zeit mit der Steinigung von unliebsamen Mitmenschen wie beispielsweise Matthias vertreiben. Selbst schuld, wer sich blasphemisch äußert. Die Jahre vergehen ohne größere Aufregungen.

Die größte Erschütterung für Brian, der sich schon immer Gedanken über seine große Nase machte, ist es, von seiner Mutter zu erfahren, dass sein Vater keineswegs der verstorbene Mr. Cohen ist, sondern ein römischer Zenturio! Und das ihm, Brian! Wo er doch die Besatzungsmacht hasst wie die Pest. Die Wahrheit ist, sein Vater war Nortius Maximus. Zwischen dem Römer und Mandy erblühte einst eine große Liebe, begleitet von noch größeren Versprechungen. Nachdem der Lover aber von Mandy ausreichend erhalten hatte, was er wollte, war er dann doch verschwunden!

Brian, der inzwischen sein Leben als Otternasen- und Zaunkönigleberverkäufer auf dem Forum fristet, lernt Reg und Judith kennen. Beide gehören der “Volksfront von Judäa” an und kämpfen gegen Rom und dessen Politik. Die einzigen Typen, die sie noch mehr hassen als die Römer, sind die anderen Volksfront-Splittergruppen mit ähnlichen Namen ... Da will Brian natürlich sofort Mitglied werden. Und so erhält er seinen ersten subversiven Job. ROMANI ITE DOMUM (Romans Go Home) schreibt der frischgebackene Volksfront-Aktivist in großen Lettern an eine noch größere Wand. Natürlich schreibt er es zuerst falsch, aber ein netter Zenturio erweist sich als hilfreicher Sprachlehrer.

Die nächste Aktion ist schon größer angelegt. Reg, Judith, Francis, Matthias und andere des revolutionären Kommandos planen einen Überfall auf den Palast des Pilatus, um dessen Gattin zu entführen. Nach dem ausgeführten Auftrag will man den römischen Statthalter zwingen, das Land zu verlassen, andernfalls werde er seine Gattin nicht wiedersehen. Dummerweise hatte auch eine andere Gruppe, die ebenfalls für ein freies Galiläa eintritt, die gleiche Idee. Man stößt also aufeinander, gerät in Streit, kämpft, und Brian wird als einziger Überlebender verhaftet. Brian landet im Knast und der hoffnungsvolle Revoluzzer darf sich vom Zenturio die Frage gefallen lassen, auf welche Weise er am liebsten gekreuzigt würde?

Wider Erwarten überlebt Brian das Zusammentreffen mit dem sprachfehler-geschädigten Pontius Pilatus, übersteht sogar ein Zusammentreffen mit Aliens in deren Raumschiff (die ihn erst retten, um ihn dann doch in tödliche Gefahr zu bringen) und hat seine liebe Not mit falschen und anderen Propheten, bevor er sich plötzlich mit unerwarteten Konsequenzen konfrontiert sieht: Es gibt Menschen, die ihn für einen Propheten, für einen Meister halten, für den Messias. Brian hat Jünger, Anhänger, die bereit sind, ihm zu folgen. Aber er hat gar keine Lust, den Messias zu geben ...

Und so geht alles seinen erwarteten Gang. Brian von Nazareth landet schließlich doch in Pilatus’ Fängen – und der stellt die entscheidende Frage an das jüdische Volk: Wen wollt ihr am Kreuz und wen in Freiheit sehen?

Video Jakob Kurzinhalt

""Der echte Jesus liegt nebenan" keift Brians Mutter die Drei Weisen aus dem Morgenland an, als sie irrtümlicherweise vor Brians Krippe niederknien. Schon als Säugling mit soviel Ehre bedacht, kann Brian, ein römischer Seitensprung seiner Mutter, nur ein außergewöhnliches Leben vor sich haben. Im Jahre 30 Anno Domini hat Brian auch Wichtigeres zu erledigen, als sich einem gewissen Jesus Christus anzuschließen. Er startet seine Karriere im Untergrund und wird durch die Parole "Römer raus" zum Volksheld."

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist nur durchschnittlich, weil zu oft stark grieselnd. Der Ton ist in seiner deutschen Spur indiskutabel. Versöhnlich stimmt da die 50-minütige Python-Doku, die auf Wunsch deutsch untertitelbar ist. Der Originaltrailer ist für den Fan eine wichtige Dreingabe. Die Jesus-Verarsche der britischen Comedy-Truppe gehört wohl zum Besten und Verruchtesten, was sich die Nation, die schließlich mal Kreuzzüge für ihren Glauben führte, ausdachte. Unerklärlich sind die deutschen Untertitel, die weder aus der englischen Fassung entsprungen sein können, noch sich mit den deutschen Dialogen decken. Vor allem die absolute Brüllerszene "Zu Poden mit dem Purschen" findet man vergeblich zum Nachlesen. Hier werden ganze Zusammenhänge auseinander gerissen und das ohne jeden Grund.

Bild: Ich frage mich ernsthaft, wie es zu dem stellenweise absolut brachialen Grieseln kommt, während rund 80 Minuten des Filmes eine hohe Rauschfreiheit vorherrscht (00.06.30). Ansonsten ist der Film solide gemastert worden. Makel wie die ausgeblichene Farbsättigung oder einige Flecken in Form vertikaler Streifen (00.39.47), sind auf das Alter des Filmes zurückzuführen. Erfreulich ist das nahezu völlige Ausbleiben von Kompressionsrückständen. Auch in den Grieselattacken bleibt der Bildlauf stets flüssig. Dies liegt im Wesentlichen an der hohen Datenrate bzw. der nur geringen Kompression. Die Schärfewerte sind etwas zaghaft bis zurückkhaltend, was sich vor allem in aufweichenden Gesichtskanten äußert.

Ton: "Always look on the bright side" läuft im englischen 5.1-Upmix weit um sich greifend ab und man ertappt sich wieder einmal dabei, dass der Fuß im Takt mitwippt. Leider bleibt der Fuß in der deutschen Original-Monospur abrupt stehen, denn selbst die ungarische Tonspur kommt mit einem luftigen 5.0-Mix an die Ohren. Warum nicht in Deutsch? Hmm... So bleibt der deutsche Ton stark ausgedünnt und effektlos, weil die Natur nunmal mit nur einer Punktschallquelle keinen Raumeindruck ermöglicht. Dies gilt auch für die Stimmen. Geben wir dem Monoton gern schon mal eine 4 von 10, können wir dies bei so quäkigen Stimmen nicht mehr rechtfertigen. Der Film bleibt genießbar, ansehbar, liegt aber gemessen am akustisch möglichen am unteren Ende der Movieman-Skala. --movieman.de

VideoMarkt

Brian von Nazareth kann eigentlich wenig dafür, daß er in derselben Nacht und am selben Ort wie Jesus geboren wurde, doch immer wieder nimmt sein Leben einen ähnlichen Verlauf. Als er sich dem palästinensischen Widerstand gegen die römischen Besatzer anschließt, erkennt man in ihm sogar einen Messias, und er muß sich den Nachstellungen hysterischer Möchtegern-Jünger erwehren. So gerät er schließlich auch mit Pontius Pilatus aneinander, was prompt mit dem üblichen Ergebnis endet.

Video.de

Britannias böse Buben, die Anarchokomiker von Monty Python, nehmen sich in ihrem dritten abendfüllenden Spielfilm Hollywoods altgediente Bibelschinken zur Brust und nutzen die gute Gelegenheit für einen zünftigen Tritt vors Schienbein der Amtskirchen. Wer die Verletzung religiöser Gefühle befürchtet, kann beruhigt sein. Wenn hunderte hohler Schafsköpfe im Chor "Folgt der Sandale" und "Wir sind alle Individualisten" blöken, ist gewiß nicht der Inhalt von Jesus' Bergpredigt das Ziel der Satire. Unbedingt sehenswert.

Blickpunkt: Film

Einer der größten Hits des britischen Blödelteams: Brian wurde im Stall nebenan in die Krippe gelegt und wird seitdem mit dem Nazarener verwechselt.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Die britische Comedytruppe Monty Python brilliert in ihrem dritten abendfüllenden Spielfilm, einer aberwitzig schrägen Persiflage auf alle Bibelfilme.

Kurzbeschreibung

"Der echte Jesus liegt nebenan" keift Brians Mutter die Drei Weisen aus dem Morgenland an, als sie irrtümlicherweise vor Brians Krippe niederknien. Schon als Säugling mit soviel Ehre bedacht, kann Brian, ein römischer Seitensprung seiner Mutter, nur ein außergewöhnliches Leben vor sich haben. Im Jahre 30 Anno Domini hat Brian auch Wichtigeres zu erledigen, als sich einem gewissen Jesus Christus anzuschließen. Er startet seine Karriere im Untergrund und wird durch die Parole "Römer raus" zum Volksheld.

Produktbeschreibungen

Brian wird im Jahre des Herren geboren, allerdings im Kuhstall nebenan. Und die Heiligen Drei Könige, die sich versehentlich zuerst in Brians Stall begeben, bemerken ihren Irrtum schnell, als sie von Brians Mutter angekeift werden: "Der echte Jesus liegt nebenan". Auch sonst scheint Brians Lebensweg vorbestimmt: Widerstandskämpfer der Judäischen Volksfront, äh ... Volksfront von Judäa, neuer Messias und zum Schluss - Kreuzigung. Aber alles halb so schlimm, am Kreuz stimmen schließlich alle mit ein: "Always Look On The Bright Side Of
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