Das Montglane-Spiel ist eine spannende Erzählung über ein berühmtes Schachspiel aus dem Montglane Kloster in Frankreich. Ich habe das Montglane-Spiel mit wachsender Begeisterung gelesen. Die Mischung aus Rätseln, Spannung und Romantik in dem Buch hat mich derart gefesselt, dass ich es kaum erwarten konnte weiterzulesen. Die Geschichte spielt in zwei zeitlich versetzten Ebenen: Frankreich im 18. Jhd. und im New York der 70-er Jahre, wobei sich die Geschehnisse abwechseln. Die Hauptfiguren sind Mireille, eine französische Nonne und Catherine, eine Computerexpertin, wobei mir die Figur der Catherine besonders gut gefallen hat. Sehr interessant finde ich die Figur der Mireille, die in der realen Geschichte der Französischen Revolution unter dem Namen Charlotte de Corday bekannt ist. Das Montglane-Spiel ist trotz romantischer Elemente aber nicht in erster Linie eine Liebesgeschichte, sondern eher eine geheimnisvolle Erzählung mit immer mehr Rätseln. Catherine Neville hat die Rätsel und versteckte Hinweise auf so subtile Weise in die Geschichte verflochten, dass der Leser bis zum Schluss in Unkenntnis über das wirkliche Geheimnis des Montglane-Spiels gelassen wird. Da bei der Geschichte das Schachspiel im Vordergrund steht, ist das Buch für Leser besonders interessant, die die spieltaktische Bedeutung der Schachfiguren kennen, da den Charaktereigenschaften der Schachfiguren eine besondere Bedeutung zukommt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)